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seelentraum

seelentraum
Mitglied

Beiträge:
62
Themen:
3
Danke erhalten:
50
Mitglied seit:
Ich weiss nicht, ob der Beitrag hier an der richtigen Stelle platziert ist. Ich habe seit einiger Zeit immer wieder ein ganz komisches Gefühl im Kopf, was ich nur schwer in Worte fassen kann. Mir wird dann irgendwie schwindlig, und ich habe das Gefühl dass ich mein Bewusstsein verliere . Das ist noch nie passiert, aber es fühlt sich so an. Es fühlt sich wie ein Krampf im Kopf an oder wie wenn die Blutzufuhr unterbrochen wird und ich nicht richtig "da" bin. Ich gerate dann total in Panik und versuche zu "fliehen" indem ich mich in irgendeine Arbeit stürze oder mich versuche mit etwas abzulenken. bis zur nächsten Attacke, die meist nicht lange auf sich warten lässt. Ich fühle mich dann auch wie in Watte, also teilweise auch depersonaliaiert und derealisiert, habe dann auch Konzentrationsprobleme. .Ich weiß, dass ich unter einer Angststörung leide, aber dieses Gefühl fühlt sich sehr körperlich an, so dass ich nicht glauben kann dass es "psychisch" ist. Es ist auch keine klassische Panik Attacke, die kurz andauert und dann wieder vorbei ist, sondern eher ein schwelender Panikzustand, der sich von einer Attacke zur nächsten zieht. Die Angst vor diesem schrecklichen Gefühl ist einfach dauerhaft präsent.
Kennt das hier vielleicht auch jemand?

18.04.2026 x 2 #1


13 Antworten ↓

Winny-lein
Zitat von seelentraum:
Ich weiss nicht, ob der Beitrag hier an der richtigen Stelle platziert ist. Ich habe seit einiger Zeit immer wieder ein ganz komisches Gefühl im ...

Ich hab das leider auch wieder......Seit ca. 4 Wochen mit ganz vielen anderen Symptomen .....es ging mir jetzt ca. 1 1/2 Jahre um einiges besser......du musst es akzeptieren und trotzdem raus gehen z.b. ein Spaziergang .....nicht dagegen ankämpfen, sonst wird es schlimmer......


Hier mal ein paar Sätze dazu,die helfen können:
Ich lasse es da sein und bewege mich trotzdem“
„mich sicher bewegen, auch wenn er da ist“
Und genau dadurch verschwindet er langfristig.
„Das ist mein Nervensystem. Nicht gefährlich.“
„Heilung passiert nicht dadurch, dass das Gefühl sofort weggeht –
sondern dadurch, dass ich anders damit umgehe.“
Wenn Symptome kommen:
„Ah, mein System“
„Darf da sein“
weiter machen
„Egal was heute kommt – ich kann damit umgehen.“
„Aufmerksamkeit ist wie ein Scheinwerfer – das, worauf ich ihn richte, wird stärker.“
Wenn du merkst „Ich checke wieder“:
Stop (kurz bewusst werden)
sag dir: „Ich bin gerade im Scan-Modus“
lenk Fokus nach außen (z. B. 5 Dinge sehen)


Alles gute ......

x 4 #2


A


Komisches Gefühl im Kopf

x 3


Abendschein
Zitat von seelentraum:
Kennt das hier vielleicht auch jemand?

Ja, ich kenne das. Ich fühlte in meinen Angst und Panik Attacken, oftmals dieses komische Gefühl im Kopf
und habe auch ein Gefühl des nicht richtig Dasein gespürt und als wenn ich das so wie Watte gefühlt habe
und ein Unwirklichkeitsgefühl. Ich habe mich oft gekniffen. Um zu spüren, das ich noch da bin. Es ist die Angst.

x 4 #3


L
@seelentraum

Genau wie es die anderen eigentlich benennen, es geht um Achtsamkeit und Akzeptanz. Nehme deine Gefühle und deine körperlichen Zustand wahr. Sag dir, da sind die Gefühle und das sind die Symptome. Das kann ja auch psychosomatisch sein. Nimm alles wahr, die Gefühle wollen dir etwas mitteilen genauso dein Körper das er vielleicht erschöpft ist und eine Pause braucht. Dein Körper schreit wie ein kleines Kind nur mehr, wenn man die Gefühle nicht wahr haben will oder ignoriert. Da bist du das Gefühl der Angst und Panik. Ich nehme dich wahr. Du gibst dem Gefühl Platz. Jetzt darf es da sein und dir etwas sagen. Es will dich informieren, das stimmt etwas nicht. Dabei reguliert der Körper eigentlich dann die Gefahr oft herunter und die Gefühle können wieder gehen. Denn du bist nicht deine Gefühle. Du gibst Ihnen Raum, sie dürfen da sein. Danach haben sie ihren Funktion getan. Achtsamkeit der Gefühle recherchieren. Ich habe es leider auch nicht im Detail in Erinnerung. Akzeptanz der Gefühle ist etwas anderes glaube ich, aber ähnlich verarbeitet oder auch gerade mit inkludiert.

Tur mir leid, mir geht es derzeit extrem schlecht und ich warte auf die Aufnahme meiner Klinik. Ich bin immer mehr benebelt und stehe auch total neben mir. Alles wie ein schlechter Traum, es ist mir nicht egal, aber ich fühle mich ausgebremst und betäubt.

Was immer sinnvoll ist, Atemübungen! Ja es ist schwer sie zu erlernen und anzuwenden. Das geht nicht immer und man verlernt es wieder.

Aber schaut mal bei YouTube zu allen Themen und hierzu nach der 4-7-8 Atmung und dem Parasympathikus bzw. dem vegetativen Nervensystem.

Gerade bei Panik auch dasselbe Prinzip, dass man durch langsames Atmen dem Nervensystem wieder vorspielt, dass alles in Ordnung ist. Wie der Körper reflexartig reagiert kann man das auch indirekt zurückfahren. Dazu muss man auch nicht die Zeit der Atemtechnik genau einhalten. Dagegen steuern egal wie ist ein Erfolg, wenn man es schafft und nicht schlimm, wenn es nicht umsetzbar ist.

Alles genauere besser in den Videos nachsehen, also gerade bei etablierten Medizinsendungen.

Vielleicht kann ich zumindest dafür sorgen, dass ihr es besser anwenden könnt wie ich.

Ich weiß wie schwer es ist weiter zu kämpfen. Wir sind nicht alleine, auch wenn wir das oft glauben. Wir alle sind stark!

Liebe Grüße aus Hannover
Lars

x 4 #4


T
Ich reihe mich auch in den Kreis der Betroffenen ein. Mittlerweile geht das Ganze schon seit mehr als 6 Jahren. Dazwischen gab es auch stabile Phasen. Bei mir ist es so, dass parallel zu den Empfindungen im Kopf, grundsätzlich starke Verspannungen insbesondere HWS/LWS bestehen. Hinzu kommen Gangunsicherheit, Ohnmachtsgefühle und Panikattacken. Leider ist es so, dass ich mir immer wieder vornehme, beim nächsten "Anfall" stark zu bleiben und mir klar zu machen: "Es ist nur die Psyche" - aber mich dann doch von diesem Sog wieder mitreißen lasse. Wenn ich bedenke, wieviel Lebenszeit mich dieser Sch... schon gekostet hat, könnte ich heulen!

x 3 #5


Winny-lein
Zitat von Tooly:
Ich reihe mich auch in den Kreis der Betroffenen ein. Mittlerweile geht das Ganze schon seit mehr als 6 Jahren. Dazwischen gab es auch stabile ...

Könnte von mir sein.....hat bei mir 2018 angefangen.......Gute Besserung 🍀

x 3 #6


T
@Winny-lein Das Frustrierende daran ist, dass ich über die Jahre so gut wie alles ausprobiert habe, um das wieder loszuwerden. Nichts war von dauerhaftem Erfolg. Hilft nur noch ein Wunder....

x 2 #7


Winny-lein
Zitat von Tooly:
@Winny-lein Das Frustrierende daran ist, dass ich über die Jahre so gut wie alles ausprobiert habe, um das wieder loszuwerden. Nichts war von ...

Mir hat Sport sehr viel geholfen.....konnte anfangs nur 5 Minuten raus ......momentan kann ich kaum Spazieren oder Fahrrad fahren, da der Schwindel durch die Verspannungen extrem ist.....Ich warte momentan immer auf eine gute Phase und dann geh ich raus Spazieren bzw. Radfahren.....einkaufen geht seit 2 Wochen überhaupt nicht mehr .........es ist wirklich sehr anstrengend, aber ohne Bewegung wird alles noch schlimmer.......Es ist "nur" unser Nervensystem das total über reagiert......Der Schlüssel 🔑 ist Bewegung (nicht zu viel),Atemübung, Meditation, Therapie , Medikamente und viel Kraft......meine Familie hilft mir auch sehr......

x 1 #8


seelentraum
@Winny-lein danke für deine Tipps, manchmal einfach so schwer diese umzusetzen

x 1 #9


seelentraum
@Laurentius85 danke für deinen Zuspruch. Atemübungen funktionieren bei mir aufgrund hypochondrischer Ängste leider nicht, sondern verstärken eher meine Panik

#10


seelentraum
@Tooly bei mir ist es auch nicht das erste Mal, aber aktuell ist es stärker denn je und jedes Mal bringt es mich wieder um den verstand. Verspannungen habe ich auch enorm. Meinst du damit könnte das auch zusammen hängen bzw getriggert werden? Genau wie du nehme ich mir immer vor besser damit umzugehen, aber dennoch klappt es dann nicht. Theoretisch weiß man so viel eigentlich, aber dann kann man das ganze in so einer Extremsituation trotzdem nicht umsetzen.....

#11


seelentraum
@Tooly was hast du alles ausprobiert?

#12


seelentraum
@Winny-lein sind bei dir auch die Verspannungen ein Trigger? Ja ich merke auch dass Bewegung, egal welcher Art oft helfen kann. Ich verfalle immer in irgendeine Art von Aktionismus nach so einer Situation. Ja das Nervensystem spielt einfach verrückt. Du meinst Medikamente gegen die Angst helfen dir auch?

x 1 #13


Winny-lein
Zitat von seelentraum:
@Winny-lein sind bei dir auch die Verspannungen ein Trigger? Ja ich merke auch dass Bewegung, egal welcher Art oft helfen kann. Ich verfalle immer in ...

Das ist ein Kreislauf....
Verspannungen= Schwindel = Angst= mehr Verspannungen/Schwindel und Symptome ...........dein Nervensystem fährt hoch,schlägt Alarm.....Panikgefühl.....dein Körper möchte flüchten.....zumindest regiert jede Zelle in dem Moment darauf.........der Fehler wäre jetzt:Vermeidung sich zurück ziehen,nicht rausgehen......ist einfacher gesagt als getan......Ich sitz oft auch stundenlang mit dem Wärmekissen auf der Couch, bis ich es wieder schaffe raus zu gehen.....auch während dem Soaziergang ist es eine Herausforderungen.....danach ist es aber so gut wie immer etwas besser und je öfters du dich der Angst stellst umso besser wird es .....dein Gehirn muss neu angelernt werden.....es gibt keine Gefahr....du bist sicher.....irgendwann werden die "Fehlinformationen" eliminiert und die Symptome werden weniger......Ich hatte jetzt 1 1/2 Jahre eine ganz gute Phase, aber immer mit Höhen und Tiefen.....momentan bin ich fast bei Null angekommen und es ist sehr schlimm.....aber vom "Sitzenbleiben" ändert sich nichts.....die unangenehmen Gefühle sind grausam, aber es sind eben nur Gefühle, die dir dein Körper auf eine Gefahr vorgaukelt, die nicht real ist......Wir müssen unser System neu anlernen.......

#14


A


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