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NieR
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Ich experimentiere gerade damit, weil ich vor einigen Tagen eine Panikattacke mit Derealisation hatte. Ich bin Kaffeetrinker, und an diesem Tag hatte ich 2 Tassen auf leeren Magen und später einen Espresso, den ich nicht ablehnen konnte. 🤪

An diesem Tag kickten auch die Angstzustände bis hin zur Derealisation. Z. B. wenn ich auf das Handy schaute, wirkte es so, als würde ich es hinter einer Leinwand beobachten, mit schwammigem Gefühl. Ich habe dann auch an meinem Handy den Timer angeschaltet, um zu sehen, wie lange der Spaß hält, und das ging etwa 15 Min. Naja, da ich das nicht zum ersten Mal erlebt habe, wirkte es weniger beängstigend.

Allerdings muss ich gestehen, dass ich bis heute den Effekt des Koffeins ignoriert bzw. unterschätzt habe. Aber die letzten Tage habe ich wahrgenommen, dass da ein Zusammenhang bestehen muss^^. Deshalb habe ich es auch getestet, indem ich mal ein paar Tage Kaffee getrunken habe und dann mal ein paar Tage ohne Kaffee.

Das Ergebnis war, dass ich ohne Koffein, die Ängste besser unter Kontrolle und nicht immer so ein mulmiges Körpergefühl hatte. Klar, hätte man früher draufkommen können, aber naja, ich wollte nur mal davon berichten und fragen, ob ihr Gleiches erlebt habt?

• • 31.08.2026 #1


24 Antworten ↓

Greta__
Kaffee, Alk., Nikotin, Energy-Drinks alles bekannte Verstärker von Angst/Panikattacken.

• x 7 #2


A


Ist Koffein ein Verstärker der Ängste?

x 3


Windy
Wenn ich nen Espresso trinke, stehe ich drei Tage lang im Bett und hab Herzrasen.

• x 6 #3


ichbinMel
Ich vermeide ebenfalls Koffein und schwarzen Tee und Eistee. Energie darf ich sowieso nicht mit meinem Herz.
Hab jetzt entkoffeinierten Kaffee und Cola Zero mit Zero Koffein.
Wenn Ich unruhig bin und ich würde einen normalen Kaffee trinken dann wäre es noch schlimmer.

• x 3 #4


-juli
@NieR früher konnte ich mit Kaffee schlafen gehen. Aber seitdem ich eine PTBS entwickelt hatte, löst es bei mir Panik aus, obwohl ich keine Panikattacken mehr habe. Ich kann keine Tasse Kaffee trinken, ohne eine Panikattacke zu bekommen.

• x 3 #5


D
Für mich mich war Koffein vor meiner Therapie wg der Angststörung ein Verstärker.

Aber nicht weil er die Angstattacke auslöst, sondern wacher macht, den eigenen Körper wahrzunehmen.

Die Interpretation macht die Panik. Die erhöhte Aktivität habe ich mit Panik verwechselt.

Trinke bestimmt 5 Tassen Kaffee am Tag. Und seit 18 Jahren Attacken-Frei 😉 Was den direkten Bezug zum Kaffee betrifft ☝

• x 4 #6


Windy
Das sagt KI zur Wirkung von Koffein:

"Koffein wirkt als Stimulans des zentralen Nervensystems, indem es die Adenosin-Rezeptoren im Gehirn blockiert. Adenosin ist ein Botenstoff, der normalerweise Müdigkeit signalisiert und die neuronale Aktivität dämpft; durch die kompetitive Hemmung dieser Rezeptoren wird das Müdigkeitsgefühl unterdrückt und die Erregungsweiterleitung intensiviert.
Dies führt zu einer gesteigerten Wachheit, Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit. Gleichzeitig wird die Freisetzung von Neurotransmittern wie Dopamin und Noradrenalin gefördert, was die kognitive Leistung verbessert, den Herzschlag und den Blutdruck kurzfristig anregt und den Stoffwechsel ankurbelt.
Bei übermäßigem Konsum kann diese stimulierende Wirkung jedoch ins Gegenteil umschlagen und zu Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen sowie einer Überlastung des Nervensystems führen. Die Wirkung setzt typischerweise nach 15 bis 30 Minuten ein und kann je nach individuellem Stoffwechsel mehrere Stunden anhalten."

Unterstrichen und fett, ist alles was wir nicht wollen und brauchen, bei Angst- und Panikstörungen.

• x 3 #7


Sonja77
Bei mir selbst war Koffein zu keinem Zeitpunkt ein Verstärker meiner Ängste als ich noch darunter litt

Ich hab zwar noch nie Kaffee getrunken
Aber Cola und Eistee und ich rauche
Das alles hat es nie verschlimmert

• x 2 #8


M
Zitat von Dunkelbunte:
Trinke bestimmt 5 Tassen Kaffee am Tag.

Bei der Menge wird dein Körper eher eine gewisse Toleranz entwickelt haben.

Zitat von Dunkelbunte:
Die Interpretation macht die Panik.

Falsch. Das Koffein als physisches Mittel macht die Panik.

Koffein ist ein anregendes Mittel, dass den Blutkreislauf und Nervensystem anregt, Rezeptoren für Adenosin blockiert (wird zur Schlafregulation benötigt) und vermehrt Neurotransmitter ausschüttet (beispielsweise Dopamin, Adrenalin (Stresshormon ua verantwortlich für die Alarmbereitschaft des Körpers und trigert somit das Kampf und Fluchtverhalten) und Noradrenalin (weiteres Stresshormon)) - nur als ein paar kurze Beispiele beim Überfliegen.

Dadurch wird es mittlerweile auch als mildes Psychostimulant bewertet.und ist keinesfalls eine reine Bewertungssache, da es den biologischen Kreislauf aktiv beeinträchtigt und damit auch die Psyche triggert/triggern kann.

Disclaimer: Dieser Text wurde ohne KI erstellt 😋

• x 2 #9


N
Ja! Ich kann gar keinen Kaffee trinken.

• x 3 #10


-juli
Ich finde es teilweise heftig, wie viel Koffein in manchen Getränken drin ist, ohne dass man es erstmal bewusst wahrnimmt… Ich mag meinen koffeinfreien Kaffee inzwischen sehr gerne. Bei mir kommen mehrere Aspekte zusammen, warum ich so empfindlich reagieren könnte. Es gab Phasen, da habe ich einen Liter Kaffee am Tag ohne Probleme getrunken, empfehlen würde ich das aber echt nicht.

• x 2 #11


Windy
Ein früherer Kollege von mir konnte auch am Tag zwei große Thermoskannen Kaffee trinken und er war entspannt. Es kommt darauf an wie mans verträgt. Meine Nerven verkraften es überhaupt nicht, selbst in Mikrodosen, krieg ich den Flattermann.

• x 2 #12


-juli
@Windy ich inzwischen auch… Früher ging es super.

• x 2 #13


N
Zitat von Greta__:
Kaffee, Alk., Nikotin, Energy-Drinks alles bekannte Verstärker von Angst/Panikattacken.

Ohje habe noch eine Eiskalte Weiße Monster Energy Dose.^^ Wird wohl mein letzter.
Zitat von Windy:
Wenn ich nen Espresso trinke, stehe ich drei Tage lang im Bett und hab Herzrasen.

Oh ja, der Espresso hat mir den Rest gegeben, werde ich wohl auch vermeiden müssen.
Zitat von Windy:
Ein früherer Kollege von mir konnte auch am Tag zwei große Thermoskannen Kaffee trinken und er war entspannt. Es kommt darauf an wie mans verträgt. Meine Nerven verkraften es überhaupt nicht, selbst in Mikrodosen, krieg ich den Flattermann.

Da kenne ich auch einen der sich morgens 5x brühend heißen Kaffee, dann Matcha und Koffeintabletten Reinpfeifft um Wach zu werden und der war echt nervös, aber aufgrund der Entwickelten Toleranz hat er diese Menge immer gebraucht was ich schon extrem finde. Eigentlich hätte es mir damals schon klar sein müssen, weil ich da ein Glas Matcha Tee getrunken habe, und das Ding hatte mich an dem Tag echt fertig gemacht von Zittrigen Fingern bis hin zu Schweißausbrüchen. 😅 Ich nahm an es ist eben nur der Effekt um Wach zu bleiben, aber in Kombi mit der Angststörung wohl er blöde Entscheidung, da man ja schon so alarmiert ist und der Koffein einem nur in den "Jagd Modus" versetzt.

Zitat von -juli:
Ich finde es teilweise heftig, wie viel Koffein in manchen Getränken drin ist, ohne dass man es erstmal bewusst wahrnimmt… Ich mag meinen koffeinfreien Kaffee inzwischen sehr gerne. Bei mir kommen mehrere Aspekte zusammen, warum ich so empfindlich reagieren könnte. Es gab Phasen, da habe ich einen Liter Kaffee am Tag ohne Probleme getrunken, empfehlen würde ich das aber echt nicht.

Ja das stimmt, vor ein paar Tagen ist es mir erst so richtig bewusst geworden, deshalb das Selbstexperiment und mein Körper reagiert auch relativ empfindlich.

Hab auch mal fix recherchiert eine Tasse Kaffee hat 80-120mg Koffein und ohne nur 2-5mg also komplett aufgeben muss ich es nicht, aber muss definitiv mein Koffein Konsum einstellen auch wenn es nur 2 Tassen sind.

• x 3 #14


-juli
@NieR der weiße Monster war mal meine Lieblingssorte… Ich finde es aber heftig, wenn mir Grundschulkinder mit den Dingern entgegenkommen. Gut, ich habe auch mit 10 angefangen, Kaffee zu trinken. Aber es war immer etwas in Richtung Milchkaffee und ich habe mich damals unfassbar krass gefühlt, weil ich ja sooo erwachsen war. 😉 Deshalb auch heute der Kaffee ohne Koffein, das ist ein Ritual für mich, Selbstfürsorge und ich mag den Geschmack super gerne. Cola und Co. fand ich nur als Jugendliche super, da haben wir das alles auch noch bei Partys mit anderen Getränken gemischt und da habe ich auch nicht darüber nachgedacht, wie viel Koffein ich da zu mir nehme. Ich habe mich dann nur über das Herzrasen gewundert. xD

Koffein etwas runterzuschrauben, kann hilfreich sein, musst du ausprobieren.

• x 2 #15


N
Zitat von -juli:
@NieR der weiße Monster war mal meine Lieblingssorte… Ich finde es aber heftig, wenn mir Grundschulkinder mit den Dingern entgegenkommen. Gut, ich habe auch mit 10 angefangen, Kaffee zu trinken. Aber es war immer etwas in Richtung Milchkaffee und ich habe mich damals unfassbar krass gefühlt, weil ich ja sooo ...

Ja meinen letzten Weißen Monster Energy werde ich noch verteidigen. zwinkern Danach ist aber schluss und muss mehr auf den Körper hören, der Selbst-Test hat es deutlich gemacht, eigentlich schon vor Jahren nur nie richtig wahrgenommen, oder darauf zugeschoben, mit Koffein ist es so als würde ich die Sicherung entfernen. Werde mal Koffeinfrei versuchen.

• x 2 #16


-juli
@NieR aber lieber Stück für Stück reduzieren, wenn du vorher viel zu dir genommen hast. Kann sonst ordentlich Kopfschmerzen machen, wenn du es abrupt weglässt und dafür empfindlich bist. Ich habe es zumindest jedes Mal gemerkt. 🥴

• x 2 #17

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Islandfan
Bei mir überhaupt nicht, ich trinke durchschnittlich 4 kleine Tassen Kaffee am Tag und meistens auch eine 0,33 L Cola, ich rauche auch, aber alles führt nicht zu Panikattacken oder mehr Ängsten.
Ist wahrscheinlich individuell.

• x 2 #18


Abendschein
Koffein noch nicht einmal so sehr, aber wenn ich Sekt trinken würde, dann wird mir ganz zittrig im Magen und das löst dann bei mir Angst aus. Koffein konnte ich Früher gar nicht vertragen, Heute trinke ich Latte Matchiato der ist meist nicht so stark.

• x 1 #19


P
@NieR ja Koffein ist definitiv ein trigger.
Ich habe eine Panikstörung und kann z.b. garkeinen Kaffee trinken. Schon ein normaler Kaffee führt bei mir zu Panikattacken. Ich bin auf entkoffeiniert umgestiegen und von Energys lasse ich komplett die Finger.
Mit dem Rauchen musste ich ebenfalls aufhören nach 10 jahren rauchen. Die Panikstörung ist vor einem Jahr ausgebrochen und seitdem bin ich rauchfrei und *beep* auch nicht mehr.

• x 1 #20


A


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