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Ich heiße Paul, bin 19 Jahre alt und habe folgende Symptome seit 4 Jahren:
Engegefühl in der Brust, Atemnot selbst in Ruhe, also eher ein Gefühl des zusammen geschnürrt seins, wenig Lungenvolumen, Kopfschmerzen, Panikattacken und so.
Hab dann mal blut gehustet, wurde gleich ins krankenhaus gefahren aber es war nichts, ich hab zu viel gehustet (wegen dieser allgemeinen Symptomatik).
Meine Lunge ist leicht überbläht angeblich, ist aber schon 3 Monate her mit der Diagnose.
Man hat aber keine ernste Ursache für diese überblähung feststellen können.
Das einzige was ich habe ist eine Trichterbrust was mich psychisch auch ziemlich fertig gemacht hat. Dazu noch ein paar Größenkomplexe was mein Intimbereich angeht (wie eigentlich jeder Teenager) und damit war (ist) mein psychisches Chaos perfekt. Ich hatte auch nie eine Freundin oder allgemein jemand dem ich mich je voll anvertrauen konnte, macht mich auch nochmal mehr traurig.
Ärzte, bekannte, Freunde und sogar Familie denken ich bin faul oder übertreibe einfach nur um nicht arbeiten zu müssen, aber mein sehnlichster Wunsch ist es einfach wieder atmen zu können und keine Schmerzen zu haben.
Ich habe nichtmal Angst vor einer Diagnose, ich wünsche sie mir sogar.
Ich habe diese Symptome immer 24/7, egal wann, einfach immer.
Manchmal wenn es besonders schlimm ist und ich wirklich denke ich ersticke, hoffe ich einfach nur das ich ohnmächtig werde damit es endlich vorbei ist. Das einzige was mich entspannt ist wenn ich schlafe. Teilweise habe ich diese Symptome sogar im Traum oder träume das ich eine Panikattacke habe oder im Krankenhaus bin oder sonst irgendein schei..
Leider ist mir auch schon der Gedanken gekommen alles zu beenden, weil nichts hilft. Kein Medikament bis jetzt, und ich habe schonmal Lorazepam im Krankenhaus bekommen.
So oft ist der Krankenwagen schon gekommen, ich kann die Male gar nicht mehr zählen ehrlich gesagt. Ich habe auch keine Motivation mehr zum Arzt zu gehen, was soll der auch bitte machen. Puls Blutdruck und Sauerstoff messen kann ich selbst, ein paar Meter gerade ausgehen auch.
Lebe nun vom Jobcenter, und ich kriege keine Bescheinigung das ich keine 3 Stunden arbeiten kann, ein Albtraum. Mittlerweile sind es gar keine Panikattacken mehr sondern dauerzustände.
Ich habe außerdem das Gefühl das ich an derealisation leide, da ich oft während ich Texte Wie diese hier schreibe das Gefühl habe das es gar nicht um mich geht und es mir gut geht obwohl ich mich extrem kake fühle.
Manchmal ist auch mein Sauerstoff "niedrig" das niedrigste war 95% und dann Krieg ich natürlich Angst und so..
Hat jemand noch ein Tipp was ich machen kann? Ich halte diese Symptome echt nicht mehr aus.