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charly62
Mitglied
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Ich bin 49 Jahre alt, Familienvater von 3 Kindern und leide an Agoraphobie mit Panikstörungen!
Mein Entschluss, dies nun öffentlich zu machen, ist mir nicht leicht gefallen. Ich glaube es geht jedem von uns so; - was werden Arbeitskollegen, Bekannte, Nachbarn, Freunde, Verwandte oder die, die uns kennen über unsere Familie denken?
Ich habe es satt, immer wieder irgend welche Gründe oder Entschuldigungen zu erfinden, warum ich dies oder jenes nicht machen kann, oder dass mein Umfeld diffamierende Geschichten erfindet. Für mich war extrem schlimm, als mein Vater (den ich über alles geliebt habe) 1998 starb und ich nicht zum Begräbnis fahren konnte, und man in meinem Geburtsort erzählte, dass ich im Gefängnis wäre.
Wie oberflächlich und dumm muß man sein?
Selbst einem Schwerverbrecher wird die Möglichkeit eingeräumt, beim Begräbnis seiner Eltern anwesend zu sein.
In einem hatten die Leute recht. Ja! Es ist ein Gefängnis in dem ich lebe! Ein Ende dessen ist leider noch nicht in Sicht.
Jeden Tag erfahre ich, wie schwer es ist Hilfe zu bekommen, gute Therapieplätze sind auf viele Monate sogar Jahre ausgebucht. Oder, wie in meinem Fall, erschwerend hinzukommt, dass eine Anfangsbehandlung vor Ort durch die Kassen nicht bezahlt wird. Es scheint ein aussichtsloser Kampf. Es stehen Hundertausende in Wartelisten. Wie mir eine Arzthelferin mitteilte, bekommt sie viele Anrufe in denen die Betroffenen damit drohen sich umzubringen, wenn sie nicht schnellstmöglich einen Termin bekommen. Auch hier wird keine Ausnahme gemacht. Eine Wartezeit für Kassenpatienten von bis zu 3 Jahren ist hier die Regel.
Auf meiner Internetseite berichte über mein Leben und meine Erfahrungen. http://www.angstundpanik.net
Mein Entschluss, dies nun öffentlich zu machen, ist mir nicht leicht gefallen. Ich glaube es geht jedem von uns so; - was werden Arbeitskollegen, Bekannte, Nachbarn, Freunde, Verwandte oder die, die uns kennen über unsere Familie denken?
Ich habe es satt, immer wieder irgend welche Gründe oder Entschuldigungen zu erfinden, warum ich dies oder jenes nicht machen kann, oder dass mein Umfeld diffamierende Geschichten erfindet. Für mich war extrem schlimm, als mein Vater (den ich über alles geliebt habe) 1998 starb und ich nicht zum Begräbnis fahren konnte, und man in meinem Geburtsort erzählte, dass ich im Gefängnis wäre.
Wie oberflächlich und dumm muß man sein?
Selbst einem Schwerverbrecher wird die Möglichkeit eingeräumt, beim Begräbnis seiner Eltern anwesend zu sein.
In einem hatten die Leute recht. Ja! Es ist ein Gefängnis in dem ich lebe! Ein Ende dessen ist leider noch nicht in Sicht.
Jeden Tag erfahre ich, wie schwer es ist Hilfe zu bekommen, gute Therapieplätze sind auf viele Monate sogar Jahre ausgebucht. Oder, wie in meinem Fall, erschwerend hinzukommt, dass eine Anfangsbehandlung vor Ort durch die Kassen nicht bezahlt wird. Es scheint ein aussichtsloser Kampf. Es stehen Hundertausende in Wartelisten. Wie mir eine Arzthelferin mitteilte, bekommt sie viele Anrufe in denen die Betroffenen damit drohen sich umzubringen, wenn sie nicht schnellstmöglich einen Termin bekommen. Auch hier wird keine Ausnahme gemacht. Eine Wartezeit für Kassenpatienten von bis zu 3 Jahren ist hier die Regel.
Auf meiner Internetseite berichte über mein Leben und meine Erfahrungen. http://www.angstundpanik.net
• • 08.12.2011 #1
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