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S
Hi@kleinehexe_23
Nimmst du Medikamente dagegen?

#21


miles
Ui, da haben sich aber zwei Streithähne hier im Thread gefunden! Very Happy

Tavor ist ein Notfallmedikament und sollte nicht anders als in Notfällen eingesetzt werden. Wenn es dir total dreckig geht, kannst du zu Tavor greifen, aber immer bitte mit dem Hintergedanken, Tavor nicht länger als 2-3 Wochen am Stück zu nehmen, da es abhängig macht und du es dann ausschleichen lassen müsstest, bzw. dadurch dann ein zusätzliches Problem bekommst.
Tavor macht (zumindest mich) sehr müde. Daher würde ich es eher abends nehmen.

Nimmst du Antidepressiva? In akuten Phasen hilft es auch hier die Dosis etwas hochzuschrauben. Aber bitte kläre die Details/Dosis für Tavor und ADs mit deinem Arzt ab!

Mein Tipp also: Nimm den Mittelweg. Medikamente helfen dir dabei, "therapierbar" zu werden und deinen Alltag zu meistern, damit du nicht andauernd durch Attacken zitternd im Bett liegen musst.
Parallel würde ich versuchen eine Therapie anzugehen und würde dir sehr raten, dich mit Fachlektüre über deine eigene Krankheit schlau zu machen. Denn wenn du verstehst, was in dir abgeht, kannst du auch besser darauf reagieren. Frag mich ruhig, wenn du einen Buchtipp brauchst.

Alles Gute!

#22


A


Heftige Panikattacke nach längerer Zeit

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Kleinehexe_23

Starke Panikattacken nach langer Zeit

Hallo Community,

hab seit längerer Zeit (ca. 3 Jahre ) wie eine richtig fiese Panikattacken von einer Skala 1 - 10 würde ich sagen 8 oder 9 ich fühle mich schei.! Bin am zitieren, kann vor lauter Angst nicht von meinem Bett aufstehen und hab Todesangst! ! Mir ist bewusst das ich ein Panikattacken habe aber ich komm einfach nicht aus dem Teufelskreis raus. Ich rede mit ständig ein gleich sterben zu müssen. Und das ist mist aber es fühlt sich so real an. Warum ich die Panikattacken habe, da gibt es viele Gründe. Die Pandemie die mich Depresiv machen. Meine Hausstauballergie die mir gerade zu schaffen macht, ah ja bin übrigens auch Hypochonder! und das ich in ca. drei Wochen Abschlussprüfung habe und wegen lauter kleiner Panikattacken kaum zu lernen komme, es ist der Horror. Vorallem mach ich mir auch Sorgen um meine berufliche Zukunft. Auch Todesfälle in meinem Umfeld machen mir zu schaffen. Ich fühle mich gerade sehr verloren.

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M
Zitat von Kleinehexe_23:
Hallo Community, hab seit längerer Zeit (ca. 3 Jahre ) wie eine richtig fiese Panikattacken von einer Skala 1 - 10 würde ich sagen 8 oder 9 ich ...

Hallo, denke ich kann deine Situation zumindest im Ansatz nachvollziehen. Hatte auch kurz vor Ende meines Studiums schwere Panikattacken und auch noch Prüfungen abzulegen. Habe damals mit meiner Hausärztin gesprochen um einen Plan für den worst case zu machen. Sprich, dass sie mir im Notfall so ein erweitertes Attest über Prüfungsunfähigkeit ausstellt (nehme mal an, bei einer Ausbildung dürfte es ähnlich sein). das hat schon mal den druck etwas rausgenommen. Denn was könnte schlimmsten falls passieren? die Ausbildung würde um ein halbes Jahr verlängert werden, richtig? Zwar sicher nicht schön, aber deine berufliche Zukunft wird dadurch sicher nicht zu leiden haben

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F
Es ist sehr wahrscheinlich,dass die Panikattacken nachlassen ,wenn Du die Prüfung hinter Dir hast.

Meine ambulante Verhaltenstherapeutin hat mir erzählt,dass sogar sie unter Angst und Panik litt vor der Abschlussprüfung.
Danach wäre das aber erledigt gewesen.

Deswegen schau,wie Du über die Zeit kommst bis zur Prüfung.

Kann Dir hochdosiertes Baldrian empfehlen zum Abend,gibt´s bei Rossmann.

Bist halt grade sehr angespannt und bei sensiblen Menschen kann das schonmal in Angst und auch Panik ausarten.
Denke aber,das ist temporär.

Sollte es sich nach der Prüfung nicht bessern auf jeden Fall Verhaltenstherapie anstreben und ggf. medikamentöse Unterstützung.

Es kommt grad einiges zusammen bei Dir und deswegen ist es eigentlich nur "normal",dass Du etwas im Ausnahmezustand bist.

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Dr. Christina Wiesemann
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