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Tulpe25
Ok Smile) Danke. Es hilft wirklich da ein bisschen drüber zu reden.

#21


mathilda03
Ach Mädels das kenn ich auch mit den verlustangsten und dazu kommt panil bei mir ist es allgemein Menschen die ich liebe....nur das loslassen fällt mir auch so schwer...echt...macht ein fertig...ich versuche mich immer abzulenken und meistens klappt es auch versucht es mal mit autogenes Training tut gut glg

#22


A


Große Verlustängste Was kann ich tun?

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Tulpe25
Das habe ich auch schon mal gehört Smile was genau macht man bei dem autogenen Training?

#23


Atalja
Das sind Entspannungsübungen. Du kannst gerne mal googeln oder bei youtube schauen. Ich habe in der Tagesklinik autogenes Training gehabt. Das ist zwar nicht schlecht um runterzukommen, aber bei meinen Verlustängsten hat es nicht geholfen. Doch jeder reagiert da anders drauf.

#24


Tulpe25
Mh ok, ich denke das wird mich vill etwas entspannen, aber die Ängste gehen davon bestimmt nicht weg.

#25


mathilda03
Ja tut total gut oder auch Achtsamkeitubung du musst dich nur mit dir befassen ist echt toll....

#26


L

Verlustängste und Konzentrationsprobleme

Hallo liebe Leser,

Ich möchte hier einmal meine Situation beschreiben. Mir ist durchaus bewusst, dass keiner hier mir die Meinung eines Psychologen ersetzen kann, doch ich hoffe auf ehrliche Meinungen und Bewertungen zu meiner Situation.

Ich bin seit einigen Monaten in einer Phase, in der es mir wirklich extrem schlecht geht. Ich bin regelrecht am Boden zerstört. Warum? Das weiß ich selbst auch nicht.

Ich leide unter Alpträumen, Panikattacken, bin ohne Grund den ganzen Tag extrem schlecht gelaunt, kann mich auf absolut nichts konzentrieren. Auf der Arbeit wurde ich oftmals darauf angesprochen, was denn mit mir los sei. Meine Eltern merken es auch und sagen mir, ich solle endlich mal wieder klar im Kopf werden. Ich weiß schon gar nicht mehr, was geistige Klarheit überhaupt ist. Ich hatte seit Monaten keinen klaren Kopf mehr. Die Gedanken schießen blitzschnell durch meinen Kopf und ich schaffe es nicht, auch nur einen dieser Gedanken zu Ende zu denken. In meinem Kopf herrscht Chaos, doch ich werde immer ruhiger in Gesellschaft.

Ich bin massiv von Verlustängsten in Sachen Beziehung geplagt und halte es wirklich nicht mehr lange aus. Ich will endlich mal wieder seelenruhig ein Buch lesen, ohne ständig Sorgen im Kopf zu haben und mir destruktive Fragen zu stellen.

Ich habe keine Ahnung ob ich das hier gerade gut verständlich schreibe, aber ich hoffe das ihr euch ein Bild machen könnt.

Ich male mir oft Szenarien im Kopf aus, die niemals eintreffen werden. Doch mein Gehirn glaubt sie und antwortet mit Emotionen! Das Ergebnis: Manchmal sitze ich heulend da und weiß nicht einmal warum ich überhaupt weine.


Ich halte es nicht mehr aus. Am liebsten möchte ich meine Gedanken stumm stellen, aber das funktioniert einfach nicht.

x 2 #27


Darcyless
Zitat von Lukas0203:
Ich bin massiv von Verlustängsten in Sachen Beziehung geplagt

Lieber Lukas,

ich denke hier ist der Schlüssel zu deinem psychischen Zustand. Du scheinst dir Sorgen zu machen, deine Freundin zu verlieren und diese vllt. zu unterdrücken, anstatt dich offen damit auseinanderzusetzen, sodass du dann zu diesem Schluss kommst:

Zitat von Lukas0203:
Warum? Das weiß ich selbst auch nicht.


Dabei hast du den Grund doch - wenn auch nur in einem kurzen Satz - erwähnt, oder?
Das wäre jetzt meine Interpretation deines Textes. Wie lang bist du mit deiner Freundin zusammen? Wie läuft eure Beziehung, wie behandelt sie dich - was gibt dir Anlass zu denken, sie könnte dich verlassen?

LG

x 1 #28


Hoffnungsblick
Hallo Lukas,

willkommen hier im Forum! Wir sind zwar wohl meist keine Psychologen, da hast du Recht, aber jeder versucht sein Bestes.

Ich bin der gleichen Meinung wie Darcyless. Es wäre vielleicht wirklich gut, wenn du dich diesen Verlustängsten stellst.
Wenn du dir konkret überlegst, welche Aussagen oder Handlungen deiner Freundin deine Verlustängste auslösen.

Vielleicht kannst du dich auch allgemein mit Verlustängsten auseinandersetzen.
Meist steckt die Angst vor Verlust von Liebe und Zuwendung oder Beziehungen dahinter. Vielleicht hast du dich auch zu sehr von einer Beziehung abhängig gemacht?
Viele Menschen leben - vielleicht vorübergehend - auch alleine. Eine solche Situation birgt die Chance in sich, sich selbst besser kennen zu lernen, sich selbst anzunehmen, mit allen Kanten und "Fehlern" (Lernschritte). Das kann auch ein sehr spannender Entwicklungsprozess sein, ein Abenteuer, das sich lohnt.

#29






Dr. Reinhard Pichler
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