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Abendschein
Sowie hier zum Beispiel

#21


S
Hallihallo mein Name ist Selina,
ich habe seit 19 Jahren Emetophobie.
Als meine Angststörung diagnostiziert wurde habe ich Tabletten bekommen und alles wurde besser ich konnte damit leben aber seit September ist aufeinmal alles wieder da.
Ich hatte mich von meinem Paetner getrennt und habe jetzt jemand neues an meiner Seite. Mit ihm gab es jeden Tag Wein jeden Abend haben eigentlich immer auf uns angestoßen 🤭
Das lief ca 3-4 Monate so. Seit September ist mir wieder schlecht, habe ich Panik wenn ich draußen essen gehe oder mich mit Freunden treffen möchte, oder auch einfach nur zuhause bin.
Seit Anfang Dezember nehme ich jetzt zusätzlich zu mein Fluoxetin 60mg noch 20 mg ANXUT.
Meint ihr es liegt an dem ganzen Alk. das dadurch meine Tabletten nicht mehr wirkten? Und wenn ich jetzt nicht mehr trinke wird es wieder besser? Danke für eure Antworten im Vorraus.

Lg

#22


A


Emetophobie - Austauschgruppe

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S
@Rosi1998
Ich habe damals wo es bei mir begonnen hatte Paroxetin und ANXUT genommen alles war wieder gut dann ANXUT abgesetzt alles war gut. Paroxetin abgesetzt durch Fluoxetin ersetzt es war ok aber jetzt nicht mehr jetzt zusätzlich noch ANXUT. Ich muss sagen wenn ich die Pillen nicht hätte weiß ich nicht wie es heute wäre

#23


N
Ich habe komplexe PTBS und zusätzlich zu den ganzen Symptomen noch Emetophobie. Ich nehme aufgrund der PTBS Medikamente, eines davon ist Promethazin, das noch den praktischen Zusatznutzen hat, dass es auch gegen Übelkeit eingesetzt werden kann.

#24


MrsNight
An alle hier, mich würde es interessieren wie ihr es empfindet wenn euch übel ist. Wenn sozusagen die Emetophobie ausbricht und ihr gerade Angst habt. Einerseits würden mich interessieren wie ihr die Situationen dann empfindet und was da mit eurem Denken oder Körper passiert und auf der anderen Seite welche Methoden oder Skills ihr anwendet oder habt, um das in diesen Momenten auszuhalten bis es wieder weg ist. So gesammelte verschiedene Erfahrungen interessieren mich, weil ich im privaten niemanden kenne und fragen kann und hier das Forum hoffe ich gut für ist, sowas in Erfahrung zu bringen. Vielleicht möchten einige ja darauf antworten. 😊

x 1 #25


N
Wenn mir übel wird, bekomme ich automatisch eine Panikattacke, die so stark ist, dass meist nur noch Beruhigungsmittel eine Lösung ist. Gott sei Dank kommt es bei mir recht selten vor, dass mir schlecht wird. Zuerst versuche ich es auch immer mit Promethazin.
Gute Skills habe ich leider keine in der Hand außer, dass es mir ab und an hilft, in eine Tüte zu atmen, weil ich dann meist auch hyperventiliere. Zudem hilft mir mein Mann, wenn er da ist enorm und darüber reden hilft mir dann manchmal auch, aus einer Krise rauszukommen.

x 1 #26


MrsNight
Bei mir ist es so, dass ich dann mich versuche mit Musik und Schreiben abzulenken. Ich schreibe dann meist darüber dass es okay ist und ich das schaffe. Manchmal telefoniere ich auch mit lieben Menschen und sie reden mir dann gut zu. Ich fühle mich in den Momenten dann wie ein kleines Kind. Ich werde total weinerlich, weil ich diesen Moment dann so sehr hasse, bekomme Herzrasen und oft auch Übelkeit vor Angst oder Anspannung obwohl mir real sozusagen gar nicht übel wäre und muss oft weinen und kann nicht still halten.

x 1 #27


invisiblemuesli
Hallo! Also ich leide auch an Emetophobie, bei mir hat es sich mittlerweile 24/7 manifestiert. Bin 37 und habe 2 Kinder. Wenn ich Übelkeit verspüre ist der erste Griff zu meinen Benzos (absolut nicht zu empfehlen, da ich medikamentenabhängig geworden bin). Zudem leide ich unter eine Zwangsstörung (Waschzwang) , Angststörung, Panikstörung, Depressionen und Borderline. Zurück zur Emetophobie: meine Benzos helfen mir, mich zu beruhigen, aber ich bekomme dann extreme Übelkeit (nachts muss ich mich dann oft sogar übergeben), Herzrasen, schwitze enorm und hyperventiliere, sodass mir schwindelig wird. Wenn eines meiner Kinder sagt, er hat Bauchweh, geht es bei mir schon los mit der Angst. Manchmal wünsche ich mir dann echt einfach umzufallen. Ich wünsche diese Krankheit meinen ärgsten Feinden nicht. Ich hasse sie. Ich desinfiziere täglich gefühlt 100 Mal alles damit sich niemand ansteckt an irgendwelchen Viren die eh nicht existieren. ich fühle euch so sehr.

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Dr. Christina Wiesemann
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