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Trekinfo
Hallo,

ich hatte vor 3 Jahren die erste PA und habe mit Hilfe von Psychologen und Eigeninitiative es fast geschafft von den PAs und der Herzangstneurose wegzukommen und jetzt wo ich es fast geschafft hatte kommt vom Arzt die Diagnose Diabetes

Mich hat es beim Arzt fast sprichwörtlich umgehauen, mir wurde es sofort kotzübel schwindelig. Gestern totales unwohlsein, schmerzen im Nacken extreme Kopfschmerzen.
Mir wurde es durch die Kopfschmerzen so schlecht das ist fast brechen musste.

Heute bin ich total schlapp, müde, übelkeit das volle Programm und die Angst ist wieder da. Wie geht es weiter, was kann ich überhaupt noch essen usw...
Und die Herzangst ist wieder da, da ja Diabetes das Herzinfarktrisiko erheblich erhöht.

Oh mann ich hatte es fast geschafft und jetzt das hier.....

Warum ich?
Was habe ich der Welt getan um so bestraft zu werden?

Es ist zu kotzen.....


Gruß Trekinfo

18.05.2011 10:32 • 26.05.2011 #1


6 Antworten ↓


N
Hallo,

du kannst mit Diabetes ein fast normales und glückliches Leben führen. Mach dich da nicht verrückt. Du muss deine Ernährung umstellen, eventuell Tabletten nehmen oder spritzen, so schlimm ist das doch nicht. Wenn du richtig eingestellt bist geht dir das in Fleisch und Blut über.

Man denkt immer, warum habe ausgerechnet ich diese Krankheit, dabei geht es sehr vielen anderen Menschen genause. Es ist doch so, das fast jeder irgendwelche Krankheiten hat.

18.05.2011 20:20 • #2


A


Diagnose beim Arzt wirft mich wieder aus der Bahn

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Trekinfo
Hi,


ich versuche ja das ganze nicht so nah an mich ran zu lassen aber es funktioniert nicht so richtig.
Mir schmeckt kein Essen mehr und bei jedem Bissen kommt das schlechte Gewissen, darf ich das überhaupt?

Heute Mittag habe ich einen Termin bei einer Diabetes Spezialistin bei meinem Arzt.
Die soll mir was wegen Ernährung usw. zeigen, na vielleicht hilft das ein wenig die Angst zu lindern.

Gruß Trekinfo

19.05.2011 06:23 • #3


S
Hi,
was du gerade erlebst ist ein gravierender Einschnitt in dein Leben, und das darf dich auch erst einmal aufregen, aus der Bahn werfen und an alte Gedankenmuster kommen lassen. Doch Diabetes ist eine Erkrankung die man selber sehr gut steuern kann, wenn man die Krankheit annimmt und akzeptiert.
In meinem Umfeld gibt es mehrere Menschen mit Diabetes, und ich bekomme einiges mit. Noch vor wenigen Jahren war es wirklich unangenehm und mit einigen Einschränkungen verbunden, wie nicht mehr alles essen zu dürfen, viel Geld in der Spezialabteilung im Supermarkt ausgeben, Zeitlich abhängig zu sein u.v.m.
Heute ist der Fortschritt so weit gekommen, das man wirklich ganz gut seinen Alltag weiter leben kann!
Mach dich nicht verrückt wegen eines erhöhten Infarktrisiko..., weitaus schlimmer ist es wenn du alle Faktoren nicht ernst nimmst, um gut und zuverlässig eingestellt zu sein.

Betrachte es als neue Aufgabe sich um Dich zu kümmern und deinem Körper Gutes zu tun.

19.05.2011 07:46 • #4


V
kümmer dich um dich ^^ ich kann verstehen das Diabetis dir angst macht
Habe in der familie 5 stk die das haben
und alle kommen gut damit klar u führen ein total normales leben

hoffe dir geht es gut

lg

26.05.2011 11:41 • #5


H
Hallo,

bekommst Du Tabletten oder musst Du spritzen ?

Es ist wirklich harmlos. Du musst Dich gut beraten lassen und gut eingestellt sein. Man kann heute alles essen, denn es ist gut steuerbar. Z. B. kann man vorher die Insulinmenge ausrechnen, die man spritzen muss und dann kannste auch ne Sahnetorte essen.

Es gibt bei Diabetikern nur zwei Typen:
die einen siehst Du nie in der Notaufnahme weil sie gut eingestellt sind und mit sich und der Krankheit umzugehen wissen, den anderen faulen die Beine ab.

Von daher kann man auch was positives daraus ziehen - wir Angsthasen schauen und kontrollieren eh immer alles. Also beste Voraussetzungen zur ersten Gruppe zu gehören

Natürlich macht Dir das jetzt Angst. Nimm es an, informiere Dich, hör Dir das bei der Diabetikerschulung gut an und dann wird das.

LG Ernst

26.05.2011 12:08 • #6


Trekinfo
So, die erste Woche war ein hartes Brot, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ernährungsumstellung, stechen, messen usw.
Das war nicht einfach und vor 3 Tagen peng, eine PA wie ich sie seit 2 Jahren nicht mehr hatte. Erst Sehstörungen, dann starker Schweiss, engegefühl in der Brust, zittern und Ohnmachtsangst.

OK ich dachte zuerst an Unterzucker aber mit den Medis die ich nehmen muß kann kein Unterzucker passieren, also war es doch ne PA. Das war wohl die ganze Angst vor Diabetes, der damit verbundene seelische Druck, die verminderte Energiezufuhr und der Stress. Mir kam es fast vor wie ein seelischer Vulkanausbruch. Seit dem Tag keine PAs mehr gehabt.

Also spitzen muß ich nicht und ich hoffe es bleibt auch so.

Gruß Trekinfo

26.05.2011 19:59 • #7






Dr. Hans Morschitzky