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Hallo kurze info ich bin männlich 16 und realtiv neu in dem Forum. Habe mich schon oft über Themen erkundigt und bräuchte selbst gerade dringende Hilfe bei einem.

Die Situation sieht aus eie folgt- Seit 4 Monaten leide ich an einem extremen Grübelzwang. Es fing an mit leichten Einschlafproblemen und dem Gedanken das ich villeicht ein Psychopath bin und mir meine bisherige Persönlichleit nur aufgebaut habe um normal zu wirken. Ich habe dann eine Weile versucht mich mit anderen Internetdiagnosen abzulenken und bin von Diagnose zu Diagnose gesprungen. Dann fing ich an selbst Symptome bei mir zu merken und seitdem habe ich Angst vor meinem Unterbewusstsein, vor mir selbst sozusagen. Wenn ich eine Diagnose lese vermeide ich absichtlich den Therapieteil weil mir die Idee kommt ich könnte das vorspielen und die Therapie manipulieren. Ich bin auch schon einmal bei einer Psychologin gewesen die meinte diese Psychopathie sei eine Art Schicht um mich nicht mit mir selbst zu beschäftigen.

Das Problem ist je mehr mir gesagt wird ich sei kein Psychopath und je mehr ich es mir ausrede..desto mehr Eigenschaften stelle ich an mir fest und rede es mir eher ein (falls das irgendeinen Sinn ergibt) als müsste ich es beweisen...das schlimmste sind aber die Mordgedanken..anfangs ging ich von Zwangsgedanken aus.. es sind keine detaillierten Vorstellungen wiewieaber ich etwas mache aber es hat sich jetzt ein Gefühl in mir breitgemacht, irgendwann mal jemanden töten zu wollen oder mir vorstellen zu müssen wie es wåre....ich sehe mich dann selbst krank lachend mit einem blutigen Messer obwohl ich das gsrnicht will. Ich habe das Gefühl nur so oder mit Selbstmord entkomme ich diesem Gedankenstrudel...und ich glaube nicht das mir irgendwas helfen kann (Ich war aber früher nie gewalttätig aber immer etwas hinterhältig und kontrollierend).

Ich habe wirklich das Gefühl zum Psychopathen zu werden je mehr ich es mir ausrede desto schlimmer wird es...als hätte ich 2 Seiten die sich bekämpfen: eine böse und eine kontrollierende mit der ich alle meine Gedanken verarbeite und verdränge...dadurch bin in fast durchgehend in Gedanken und rede in Gedanken mit mir selbst. Und heute Morgen bin ich aufgewacht und dachte jetzt bist dus jetzt bist du so weit und ich fühle mich gerade wie außendtehend, als würde ich mir selbst zusehen wie ich mich verwandle..

Das ganze ist seit ich mich dabei ertappt habe wie ich in Gedanken mit mir selbst rede. Seitdem habe ich mich da rein gesteigert. Immer wenn ich daran denke rede ich es mir aus und wenn ich es nicht denke kommt gleich der Gedanke wie? Dir gehts gut? Hab doch lieber Mordgedsnken gegen deine Eltern. Und nach 3 maligem Canna. hat sich das ganze noch verschlechtert. Ich habe auch anduernd so komische Ideen wie ich könnte mir doch Schizophrenie einreden und wenn ich dann was mache gelte ich als Unzurechnungsfähig..ich weiß das das Müll ist aber in dem Moment wo ich es denke fühlt es sich so real an.

Glaubt ihr das sind noch Zwangsgedanken oder so etwas wie eine Psychose? Ich will einfach nur wieder normal sein...selbst wenn ich das schreibe kommt mir direkt der Gedanke willst du das wirklich...ich kann nicht mehr..wenn ich einschlsfe denke ich wirres Zeug..genauso wenn ich aufwache..und zwischendurch bin ich gespalten und komme gedanklich nicht runter...

28.10.2017 12:36 • 28.10.2017 #1


3 Antworten ↓


Wenn du ein Psychopath wärst würdest du dir nicht so viele Gedanken darum machen. Dann wärst du es einfach. Du beobachtest dich zu sehr. Du solltest unbedingt in eine psychosomatische Klinik.

Alles Gute!

28.10.2017 12:47 • x 1 #2


Einen Psychopathen macht aber nicht aus, dass er Leute abmetzeln will. Das ist nämlich gar nicht das Kriterium bei dieser Diagnose.
Ein Psychopath fühlt keine Empathie und empfindet keine Bindung zu seinen Mitlebewesen. Das ist das Ausschlaggebende. Dir müssten andere Menschen völlig egal sein, bzw. höchstens ein rein egoistisches Interesse an ihnen vorliegen, wie du sie zu deinem Zwecke gebrauchen kannst. Verluste würden dich null tangieren, höchstens dein persönlicher Nutzen, den du aus der Person gezogen hast, würde dich schmerzen, wenn er wegfällt. Sprich: Als Psychopath hättest du kein Problem damit, deinen engsten Nahestehenden etwas anzutun, weil sie dir egal sind und du nichts ihnen gegenüber empfindest. Du könntest sogar deinen eigenen Hund, so du einen hast, töten und es würde dir nichts ausmachen. Du würdest du zu keinem Menschen und keinem Tier eine emotionale Bindung aufbauen können.

Und wesentlich bei dem, was du schilderst ist, du hast Angst davor, unter Psychopathie zu leiden. Das dürfte das größte Argument gegen diese Diagnose sein, denn wärst du ein Psychopath, hättest du diese Angst nicht. Psychopathie geht nämlich mit der Unfähigkeit, Angst zu empfinden, einher. Zumal du als Psychopath ja die "Leck mich am Allerwertesten" Einstellung von Haus aus hättest und dich deine vermeintliche Diagnose ja gar nicht einschränkt. Dem Psychopathen geht es nämlich nicht im Geringsten schlecht damit. Er leidet nicht darunter.

Summa summarum: Ich zweifle sehr stark daran, dass du ein Psychopath bist.
Und auch, wenn das jetzt oberlehrerhaft herkommt: Du bist 16 und mitten in der Pubertät. Da ist es normal, manchmal nicht mehr zu wissen, wer oder was man eigentlich ist und die Zweifel einen in die abstrusesten Gefilde tragen.

28.10.2017 12:53 • x 1 #3


petrus57
Das mit den Mordgedanken hatte ich auch eine ganze Zeit ganz schlimm. Bei mir hat es wohl mit einer Überdosierung von Sertralin in der Klinik angefangen. Sertralin ist ja dafür berüchtigt. Hatte auch ganz schlimme Selbstmordgedanken.

Das ist jetzt gut über ein Jahr her. Die Gedanken kommen mir immer noch manchmal. Nur nicht mehr so krass. Früher hatten mich Dinge, mit dem ich jemanden töten könnte, total getriggert. Habe die dann außer Sichtweite gebracht nur um den Trigger zu verhindern.

Ich habe die wirren Gedanken immer frühs wenn ich im Halbschlaf liege.

28.10.2017 14:05 • x 1 #4





Dr. Christina Wiesemann