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Ghostly
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Hey, habe seit Tagen ja schon kommen und gehende Atemnot. Lungenfuntkionstest war unauffällig, Lunge abhorchen genauso. Pulsoximeter zeigt eine Sauerstoffsättigung von 98% an. Langzeit EKG sowie normales unauffällig. Jetzt sage ich mir alles klar es ist die Psyche, hatte heute am See auch plötzlich nachm aufstehen das Gefühl von Atemnot und jetzt ist es stärker und Präsenter wieder. Ist eine Blutgasanalyse überzogen? Da eine normale Sauerstoffsättigung ja nicht unbedingt was Aussagen kann?

21.06.2026 #1


21 Antworten ↓

M
@Ghostly Was erhoffst du dir von einer BGA? Deine Sauerstoffsättigung ist im Normalbereich (und auch aussagekräftig), alles andere ist auch unauffällig. Insofern deutet nichts auf etwas körperliches hin - es sei denn du willt unbedingt etwas finden.

Kurze Atemnot kann auch durchaus wegen der Hitze und Kreislauf kommen, insbesondere wenn du zu schnell aufstehst. D akann dein Körper schonmal kurz eine Meldung geben, dass das gerade etwas zu viel war.

Wenn das mehrmals am Tag passieren sollte kannst du ggf mal zum Arzt und das untersuchen lassen, aber wegen einem mal wäre das mit den anderen Untersuchungen doch etwae zu viel.

x 1 #2


A


Blutgasanalyse bei Atemnot?

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G
Zitat von Marc_Sky:
@Ghostly Was erhoffst du dir von einer BGA? Deine Sauerstoffsättigung ist im Normalbereich (und auch aussagekräftig), alles andere ist auch ...

Hab es auch oft in ruhe. Aber das hab ich ja bereits abklären lassen. Laut Arzt die Psyche und eine Art Hyperventilieren.

#3


P
Hast du dir mal überlegt, welche Krankheit dahinter stecken sollte? Und welche Symptome diese konkret verursachen würde?

Ich kann tatsächlich deine Atrmnotssynptome, also in Ruhe und mal nach dem Aufstehen aus dem Sitzen bei gleichzeitigem Fehlen von Atemnot bei Anstrengung, keiner Krankheit zuordnen.

Deine Symptome deuten daher auch tatsächlich auf Psyche. Ein weiterer Indikator ist übrigens das Wort "Gefühl". Jemand, der z.B. Atemnot wegen fortgeschrittener Copd, Herzschwäche oder Lungenfibrose hat, würde nie sagen "ich habe das Gefühl von Atemnot", der hat tatsächlich welche.

x 1 #4


G
Zitat von Pauline333:
Hast du dir mal überlegt, welche Krankheit dahinter stecken sollte? Und welche Symptome diese konkret verursachen würde? Ich kann tatsächlich ...

Genau einer Krankheit einordnen kann ich es nicht. Und mir ist auch bewusst das ich ausreichend atmen kann. Doch fühlt es sich dabei wie teilweise ersticken an. Es sind Impulse die es kurz verstärken für Sekunden dann ist es nicht mehr so stark. Ich hatte es heute nacht so stark das ich nicht einschlafen konnte deswegen, natürlich war die Angst vor dem Gefühl mit dabei. Dann fing es extrem an zu Gewittern, da wurde es schlimmer, habe genau diese Angst beobachten können, und kurz danach war es wieder weg.
Eben nach dem aufstehen merke ich im Hintergrund das Unterschwellige Gefühl davon, und kaum stehe ich auf, beobachte ich. Es raubt mir meine Kräfte. Atemübungen mache ich bereits.

Habe allerdings gelesen das bei einer Blutgasanalyse eben geschaut werden kann ob das Gefühl nicht auch durch einen Mangel ausgelöst werden kann. Durch Vitamin Mangel, etc. Vitamin B12, Folsäuremangel, Vitamin D, Elektrolyse.

Ich war vor Wochen im Krankenhaus dort wurde ein Blutbild gemacht was da allerdings bestimmt wurde weiß ich nicht, das war auch ein vollkommen anderer Grund weswegen ich dort war.

#5


P
Es gibt keine Krankheit mit Luftnot, die ohne Beschwerden bei Belastung existiert. Es kommen dabei auch immer zuerst Beschwerden bei Belastung - neben Atemnot vor allem auch Leistungsabfall -, egal ob Herzschwäche oder Lungenkrankheit. Erst später, teilweise nach Jahren oder Jahrzehnten, kann es bis zu Atemnot im Ruhezustand kommen. Dann ist man idR aber bereits sehr, sehr krank.

Einzige Ausnahme: Allergie. Hier könnte der Trigger natürlich in einer Ruhesituaion auftreten. Z.B. beim Essen.

Du kannst also rein logisch keine Krankheit haben, die dir eine schlechte Blutgasanalyse bescheren würde.
Außerdem hattest du eine Sauerstoffsättigung von 98%, das zeigt ja auch, dass du ausreichend mit Sauerstoff versorgt bist. Meine Mutter hatte mit schwerer copd teils 60er Werte, weil das Kohlendioxid so stark im Körper angereichert war. Dann wurde sie in der Regel auch intubiert.

#6


P
Bei psychogener Atemnot atmet man zu schnell und flach., dadurch atmet man zuviel Sauerstoff ein und zu wenig co2 ab. Im Allerschlimmsten Fall kann man dann ohnmächtig werden, dann atmet der Körper wieder richtig.

Um dieses Atemnotsgefühl zu stoppen, muss das Sauerstof Co2 Verhältnis wieder ausgeglichen werden: das schafft man mit längerem Ausatmen als Einstmen.

Bei einer solchen meditativen Atmung entspannt sich üblicherweise auch der ganze Körper und damit das Zwerchfell, das auch an einem Atemnotsgefühl beteiligt sein kann.

#7


M
Zitat von Ghostly:
Hab es auch oft in ruhe. Aber das hab ich ja bereits abklären lassen. Laut Arzt die Psyche und eine Art Hyperventilieren.

Das kann auch durchaus sein und kommt mittlerweile nicht selten vor.

Für mich hört es sich beim Lesen eher wie Hypochondrie an, die verursacht auch psychischen Dauerstress in dir. Das ist auch ein häufiger Auslöser für Atemnot, ansonsten hätte ich in der Einzelsituation auch evtl kreislauf und situationsbedingt gesagt (Hitze und zu schnell aufgestanden)

Also, erstma keine BGA würde ich sagen, du hattest viele Untersuchungen alle ohne Befund. Also ist es eher unwahrscheinlich dass es was körperliches ist. Zumindest nichts schwerwiegendes dauerhaftes was sowas dann rechtfertigen würde

#8


Phaedra
Ich tippe auf verspannte Muskulatur im Oberkörper, sodass die Lunge sich einfach nicht richtig entfalten kann. Wie sieht es denn mit Sport aus? Außer mit dem Hund spielen...

#9


G
Meine Lungenentzündung konnte oder wurde nicht mittels abhören entdeckt. Vor einiger Zeit ließ ich mich schon beim Hausarzt 2x vorsorglich abhören lassen. Alles war gut.
Dann ging es mir zusehends schlechter und ich ging mitten in der Nacht wegen Kreislaufproblemen in die Notaufnahme. Die Blutuntersuchung ergab Entzündungswerte (CRP) um 100 herum. Nach einer Urinuntersuchung wurde dann eine Blasenentzündung festgestellt und ich bekam Antibiotikum. Wegen der hohen CRP Werte hatte man mich aber aufgenommen. 2 Tage später bei der Laborkontrolle waren meine CRP Werte bis 230 gestiegen. (trotz Antibiotikum)
Die Lunge wurde von 3 verschiedenen Ärzten abgehört (nichts zu hören). Einer in der Notaufnahme und 2 auf Station. Inzwischen war die Luftnot auch wesentlich stärker geworden. Erst ein Röntgenbild zeigte eine ausgeprägte Lungenentzündung linksseitig. Eine richtig schwere Lungenentzündung, beinahe lebensbedrohlich.
Was ich sagen will, laß mal Blut abnehmen und CRP bestimmen (Entzündungswerte) und ggf. auch auf ein Röntgenbild bestehen.

#10


G
Zitat von Gedeon:
Meine Lungenentzündung konnte oder wurde nicht mittels abhören entdeckt. Vor einiger Zeit ließ ich mich schon beim Hausarzt 2x vorsorglich ...

Welche Symptome hattest du denn außerhalb der Atemnot? Mein CRP war am 17.05 bei 10.0 (H) da hatte ich zwar keine Atemnot, aber die Wochen davor immer wieder mal. Ich hänge das Blutbild mal mit an.

Es ist tatsächlich echt schwer zu Kristallisieren ob es Psyche oder doch was anderes ist. Habe heute einiges erledigt, Haushalt, Einkauf, mehrere Maschinen Wäsche von unten nach Oben getragen, dabei auch mal die Treppen mehrfach hochgelaufen (2 Stufen jeweils) dabei hab ich keinerlei Probleme gehabt. Liege ich und ruhe mich aus kommt es wieder durch. Das denke ich hat eher weniger mit einer Lungenentzündung zu tun. Ach man es belastet mich derzeit so.

Und ich gehe mehrmals die Woche Joggen, inkl. Sprints. Habe dabei keine Atemnot, und wenn dann eher zuhause wieder dieses Gefühl von es wäre zu wenig und es würde was nicht stimmen.

#11


Kruemel_68
Zitat von Ghostly:
Es ist tatsächlich echt schwer zu Kristallisieren ob es Psyche oder doch was anderes ist. Habe heute einiges erledigt, Haushalt, Einkauf, mehrere Maschinen Wäsche von unten nach Oben getragen, dabei auch mal die Treppen mehrfach hochgelaufen (2 Stufen jeweils) dabei hab ich keinerlei Probleme gehabt. Liege ich und ruhe mich aus kommt es wieder durch.

Das ist nicht schwer. Wenn Du eine Herz- oder Lungenkrankheit hättest, könntest Du diese Aktivitäten niemals so ausüben. Gerade, dass es in Ruhe auftritt, ist typisch für psychosomatische Beschwerden. Und die werden nicht besser werden, so lang Du im Außen weiter von Untersuchung zu Untersuchung hüpfst. Deine Seele will Dir etwas sagen. Versuch, zuzuhören.

x 2 #12


P
Und einfach mal die Atemübungen machen und sehen, dass das das Problem behebt...
Ist ganz einfach.

x 1 #13


G
Wirklich schwer einen kühlen Kopf zu bewahren wenn man es spürt. Ich gehe den Übungen nach. Vielen Dank.

x 1 #14


P
Mach die Übungen mal regelmäßig. Das ist generell gut fürs Nervensystem. Es entspannt allgemein. Je öfter man das übt, desto schneller kommt man auch aus der gefühlten Luftnot raus bzw in Entspannung rein.
Atme entspannt durch die Nase in den Bsuch, halte die Luft wenn fu magst kurz an, wenn unangenehm lass das Anhalten und lass die Luft direkt durch den Mund mit "Lippenbremse" ausströmen.
Wichtig ist: länger aus als einatmen, mind. 1 Sekunde Unterschied.

Wenn du beim Ausatmen noch einen z.B. "Mmmmh"-Laut von dir gibst, aktivierst du noch zusätzlich den Vagusnerv = noch mehr Entspannung.
Musst du aber nicht. Die richtige Atmung hilft schon sehr!

#15


G
@Ghostly
Achso, Du kanntest den CRP Wert bereits. Ja dann lässt sich bei 10 ja auch keine bisher nicht erkannte Entzündung vermuten, bzw. lässt sich ausschließen.
Deine Atmungsprobleme, Luftnot usw. Können ja auch eine kleine Panikattacke sein oder der Beginn einer Panikattacke
Sowas äußert sich ja auch gerne, wenn man zur Ruhe kommen möchte.
Man hat dann nicht mehr die Ablenkung durch die Alltagsdinge und die psychische Problematik schiebt sich in den Vordergrund.
Was tagsüber prima verdrängt werden konnte… kommt dann durch
Wäre zumindest eine Möglichkeit.

#16


G
Was ich eben beobachten konnte, ich bin gelaufen 2 Kilometer bergauf ohne Probleme. Da ging es dann auch weg dieses Gefühl. Beim normalen gehen war es anfangs aber ziemlich stark das Gefühl. Jetzt ist es tatsächlich besser.

#17

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Kruemel_68
Zitat von Ghostly:
Was ich eben beobachten konnte, ich bin gelaufen 2 Kilometer bergauf ohne Probleme. Da ging es dann auch weg dieses Gefühl. Beim normalen gehen war ...

Weil Bewegung die Übererregung im Nervensystem abbaut.

Wir predigen hier nicht umsonst moderate körperliche Bewegung auch wenn es einem schlecht geht.

x 1 #18


G
Habe mich heute viel bewegt und es gab auch gute Phasen. Jetzt aufn Sofa geht's wieder los. Bin am telefonieren gewesen und dabei durch die Wohnung gelaufen und dann überkam mich ein enormes Gefühl im Badezimmer von das wars gleich ich ersticke. Habe dann bewusst weiter geatmet, und mir gesagt es ist nur der Kopf dann ging es wieder. Ich verstehe echt nicht wieso man aus dem Nichts sowas bekommt. Klar ich hatte das vor Jahren mal, aber nur kurz am Tag. Nicht tagelang.

#19


G
Guten Abend,

heute lief mein Tag relativ entspannt, hatte im Hintergrund aber immer die Angst das dieses Luftnot Gefühl wieder kommt. Als ich dann vor 2 Stunden nach Hause kam ging es direkt los. Jetzt ist es in Wellen immer noch da dieses Erstickungs Gefühl. Mache Atem Techniken, und versuche es zu ignorieren, nur klappt es einfach nicht. Es ist so belastend und beängstigend.

#20


A


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Dr. Christina Wiesemann
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