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Gestern und vorgestern gings jetzt eigl ziemlich gut, heute fings erst gegen späten nachmittag wieder an. Ich bin seit der Atmungssache eh wieder appetitlos, hab heut n Brötchen mit Frischkäse gegessen und das wars.. Esse jetzt icht gezielt weniger oder was bestimmtes, weil ich fürchte schlechter atmen zu können, mir ist einfach nicht nach essen. Aber hab so Phasen öfter mal. Könnte das jetzt aber nicht an Stressfaktoren festmachen, da ich ja an sich keine direkten habe, also wie zb Stress auf der Arbeit (bin ja in Rente z Zt) oder mitm Partner (hab ich nicht), mit Eltern oder Freunden, da ist einfach nix.
Naja, hab ja morgen endlich den Termin beim Doc, mal gucken was der sagt.. Letztendlich ists mir halt auch echt egal, WAS der Auslöser ist, hauptsache ich kriegs wieder weg <.<

08.01.2015 22:29 • #21


So, war dann heut beim Lungenarzt. Lufutest, blutruck, lunge abhorchen, alles tiptop.. Werde dann nächste Woche mal zum Hausarzt und um ein XXL Blutbild bitten, Schilddrüse und alles andere, was man da raustesten kann.. Schaden kanns ja nicht, da mal gründlicher nachzuschauen.

09.01.2015 14:05 • #22



Atemprobleme - Psyche trickst?

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Roth
Als bei mir Atemprobleme auftraten, habe ich mich auch bei einem Lungenfacharzt durchchecken lassen, da ich nicht glaubte dass diese PA bedingt waren (da ich diese Symptome noch nie bei einer PA erlebt hatte). Bei mir wurde auch ein Lungenfunktionstest, Allergietest durchgeführt sowie abhören der Lunge durchgeführt. Bei mir konnte der Lungenfacharzt jedoch auch nichts feststellen. Ich hatte dem Lungenfacharzt in einem Anfangsgespräch erzählt, welche Psychopharmaka ich einnehme (zu diesem Zeitpunkt waren das Sertralin,Trimipramin und Lamotrigin). Als mein Lungenfacharzt nichts an meiner Lunge feststellen konnte, was die Atemprobleme verursachen könnte, hat er die Nebenwirkungen der Psychopharmaka die ich einnehme, nachgeschlagen und fand heraus, dass in seltenen Fällen, Lamotrigin Atemprobleme hervorrufen kann. Ich habe dann das Lamotrigin abgesetzt und eine Besserung trat trotzdem nicht ein. Was könnte denn bei einem Bluttest raus kommen was die Atemprobleme erklären könnte?

10.01.2015 02:14 • #23


Warum glaubt ihr eigentlich immer, dass solche Symptome nichts mit der Psyche zu tun haben?

Ganz normaler Alltagsstress bewirkt bereits, dass die Atmung stark abflacht, der Puls hochgeht, usw.. Das merkt man deutlich, wenn man sich zuhause entspannt und plötzlich wieder tief einatmen kann .-)!

Bei einem Schreck bleibt jedem Menschen erstmal kurz die Luft weg, das Atemsystem reagiert genauso wie Blutdruck und Muskulatur.

Eine Panikattacke ist der größtmögliche Stresszustand. Ist doch logisch, dass das zu derartigen Zuständen führen kann, oder nicht?

Ihr könnt auch jeden Asthmatiker fragen - wenn er/sie beim Anfall in Panik gerät, wird alles noch schlimmer. Dann verkrampfen die Bronchien erst recht.

Versucht euch das doch mal vor Augen zu führen, vielleicht lindert es die Sorgen etwas:-)!

Und macht ihr täglich brav eure Entspannungsübungen? Mir tun die sehr gut....

10.01.2015 02:37 • #24


Also Medikamente nehm ich ja schon lange nicht mehr, nur selten mal Tavor im Extremfall. Ich hab vor einem Jahr nen Hormontest machen lassen, das Jahr davor auch schonmal und die Werte waren ne einzige Katastrophe, was übrigens durchs Sertralin bei mir kam, darunter war auch ein heftiger Vitamin D Mangel, der vermutlich immer noch nicht besser aussieht. Grundsätzlich bin ich da schon dran, hab Ende Januar nen Termin beim Gyn, aber möchte da einfach alles abgeklärt haben jetzt. Würde mich nicht wundern, wenn das eben alles zusammenhängt. Es einfach auf die Psyche zu schieben ist mir zu schwammig, da macht mans sich ja schnell mal zu leicht. Nachher ist doch iwas und man hats zu schnell als "psychisch" abgehakt..

Und ich glaube nicht, dass es bei mir sofort die Psyche sein muss, weil ich einfach keinen "Alltagsstress" habe. Ich tippe da stark auf den sich grade wieder regulierenden Hormonhaushalt

10.01.2015 02:48 • #25


Ich hab schon Leute kennengelernt, die aufgrund der Psyche im Rollstuhl saßen, weil sie plötzlich nicht mehr laufen konnten. Ist kein Witz, da gabs auch mal einen schönen Artikel im Stern oder Spiegel. Über eine Lehrerin, die auf permanenten Berufsstress plötzlich mit einem lahmen Bein reagiert hat.

Klärt ab, was ihr wollt. Aber glaubt mal, dass unser Seelenleben massivste Auswirkungen auf den Körper und somit auch die Atmung hat:-)!

10.01.2015 02:53 • #26


Ohne Stressfaktoren halt ichs aber für recht unwahrscheinlich, dass die Atmung dann aus lauter Langeweile plötzlich anfängt zu streiken. Wäre ich permanent im Stress und würd oft/dauernd unter Strom stehen, würd ich das ja voll unterschreiben, aber da ist ja einfach nix, worauf die reagieren könnte

10.01.2015 02:58 • #27


Stress hat viele Gesichter und es können sich auch unbewusste Dinge psychosomatisch manifestieren. Das hat nicht nur was mit Hektik und viel Arbeit zu tun....

Manche Leute entwickeln derartige Beschwerden z.B. auch nach einem verdrängten Trauma oder ähnlichem.

Aber ich sag ja auch nicht, dass ihr euch nicht checken lassen dürft. Ich sage nur, dass tatsächlich die Psyche der Grund sein kann, auch wenn es sich nicht so anfühlt.

Mich beruhigt dieser Gedanke immer. Ich überlege, ob das als Grund schon ausreichen kann und wenn dem so ist, dann mach ich mir weniger Sorgen. Und da ich noch lebe wars bislang wohl richtig !

10.01.2015 03:08 • #28


Achso, und falls Dein Nickname auf den Tbk anspielt kannste Dir die weitere Ursachenforschung sparen, Is klar, denk ich .-)!

10.01.2015 03:09 • #29


Zitat von VanNelle:
Das Rauchen hab ich längst eingestellt, kann da aber keine Veränderung merken


Mir ist schon klar, dass die Psyche an sowas beteiligt sein kann, aber es passt einfach absolut nicht. Und jedes "Wehwehchen" auf die Psyche zu schieben ist auch Quatsch. Ich hab die Tage nach langer Zeit mal wieder diese Vitagamma genommen und 2 Tage später wurds besser, daher denk ich, dass es damit zusammenhängen kann. Und dass etwas von der Psyche kommt, beruhigt mich ganz und gar nicht.

10.01.2015 03:23 • #30


Weisste....

Ihr seid hier alle in nem Psycho-Forum angemeldet, aber von der Psyche kann das ja alles nicht kommen, weil mit der ja alles in Ordnung ist.....

Wärs Dir lieber ein Lungenemphysem oder Krebs zu haben?

Wir haben ne Macke, Ende der Diagnose. Kaffee kochen und an was anderes denken....

10.01.2015 03:27 • x 1 #31


Und nur, weils an einer Stelle mit der Psyche nicht passt, ists automatisch bei allem die Psyche ja?
Ich red hier von nem Vitamin D Mangel und nicht von irgendwelchen schweren Krankheiten, ich bin auch nie davon ausgegangen, dass es irgendwas ernstes ist, aber hey, schieben wirs einfach auf die psyche, kann man in nem Psycho-Forum ja mal machen..

10.01.2015 03:34 • #32


Nein, aber wenn die Ärzte nix finden und direkt das Gefühl haben, dass es psychosomatisch ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit bei einem Menschen mit psychischen Schwierigkeiten um ca. 90% höher als die eines Vitaminmangels in Europa.....

Lass es abklären, schadet ja nicht. Ich wollts nur sagen .-)!

10.01.2015 03:53 • #33


Motte47
Hi, ich möchte auch etwas dazu schreiben.
Muskeln verkrampfen sich ja bei der PA. So auch unsere Atemhilfsmuskulatur. Ich habe einen tollen Lungenfacharzt, der meine Problematik erkannt hat. Der hat mir Atemtherapie verschrieben. Bei der Therapie bekomme ich angeleitete Atemübungen und entspanne mich dabei. Für zu Hause habe ich auch ein paar Übungen gezeigt bekommen.
Das ist großartig. Kann ich nur empfehlen!
LG

10.01.2015 15:29 • x 1 #34


Ich wusste gar nicht, dass man sogar Atemtherapien verschrieben bekommen kann O: Ich werd morgen nen Termin beim Hausarzt machen, generell mal hören, was sie dazu sagt.. Seit heut nachmittag ists wieder ein bisschen schlimmer geworden. Nicht so krass, wie letztes Mal, aber es nervt mich ja doch ordentlich.. Das blöde ist ja auch, je öfter man drüber nachdenkt und sich damit beschäftigt, desto häufiger/schlimmer wirds :/ Hab vorhin mit meiner Mutter telefoniert, die fragte wies mit der Atmung ist und da war die Aufmerksamkeit natürlich gleich auf die Atmung gerichtet..
Therapeut sagte übrigens auch erstmal körperlich durchchecken lassen, er glaubt wohl auch nicht so recht, dass es die Psyche ist. Mittlerweile dürfts aber wohl auch ne Rolle spielen, allein deshalb, weil ich wieder öfter drüber nachdenke .. Ach mann, das geht mir so auf den Sack

13.01.2015 20:58 • #35


Motte47
Hi VanNelle,
am besten ist die Kombi " Heisse Rolle " und Atemtherapie. Wenn Du so eine Attacke hast, von wegen schlecht Luft bekommen, oder ist es zu viel oder zu wenig Luft ect. kann es schon hilfreich sein, sich etwas Warmes auf den Rücken zu legen. Wärmematte, Kirschkernkissen, oder ein Person sitzt hinter Dir und legt die Hände auf Deinen Rücken. Auf die untersten Rippen ungefähr. Das ist beruhigend und hilft der Atemhilfsmuskulatur zu entspannen. Aber durchchecken steht immer zuerst. Wenn der Doc nichts findet, was er auch nicht wird.., bitte ihn um so eine Therapie.
Schreib nochmal, ob Dir die Tipps ein bisschen helfen konnten.
Lieber Gruß Motte

14.01.2015 16:58 • x 1 #36


Hey Motte,
Hab morgen vormittag Termin beim Doc, generell zwecks Besprechung wegen Notaufnahme und so, da wird das Thema wohl eh auf den Tisch kommen mit der Atmung. Ich schreib mir das gleich noch auf wegen der Atemtherapie, nicht dass ich das einfach vergesse direkt anzusprechen..
Könnte mir vorstellen, dass mittlerweile viele ungünstige Faktoren zusammenspielen bzw es sich dadurch nur verschlechtert alles.. Mal davon ausgehend, dass es eben die Psyche ist, ists vermutlich nicht förderlich, dass ich generell unheimlich verspannt bin. Wenn ich ins Bett geh, lieg ich zb erstmal noch ewig wach und recke und dehne mich wie verrückt, weil ich so komische Rückenschmerzen ewig hab, ich bin eigl ständig dabei den Rücken durchzudrücken usw.
Wer macht denn die Atemtherapie dann eigl? Ist das wie Krankengymnastik quasi oder machts der Osteopath oder zu wem geht man da? Ich hab da grad gar keine Vorstellung von.
Körnerkissen kann ich grad ums Verrecken nicht finden, hab alternativ vorhin beim duschen das heiße Wasser ne Weile auf den Rücken laufen lassen, vielleicht hats ja trotzdem nen Effekt.
Ich dank dir auf jeden Fall für die Infos

14.01.2015 22:40 • #37

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Motte47
Hallo VanNelle,
tut mir leid, dass es so arg ist! Die Therapie macht ein Physiotherapeut, also Krankengymnastik. Ich habe meine empfohlen bekommen von meinem Lungenfacharzt. Ich dachte j, das ich heftige Asthmaanfälle habe, aber es ist mein post traumatisches Belastungssyndrom. Daraufhin meinte der Arzt, dass es die Atemtherapie gibt, die einen von der Luftnot befreien kann. Und es hilft mir super. Die heiße Rolle ist ein heißes , feuchtes Handtuch, das über den Rücken gerollt wird. Falls Du Dein Körnerkissen nicht findest: heißes Wasser auf ein kleines Handtuch, das auf den Rücken und ein dickes Handtuch darüber.
lieber Gruß Motte

15.01.2015 11:14 • x 1 #38


So.. War jetzt beim Hausarzt, das erste Mal seit ich das mit der Atmung so komisch hab. Sie ist mit dem psychisch bedingten wohl auch nicht so einverstanden, sie sagte selber (!), dass das ja so gar nicht nach mir klingt.. Ihr gefiel nicht, dass ich immer durch die Nase rede, habs halt ständig mit den Nebenhöhlen+schiefe Nasenscheidewand, daher hat sie mich jetzt erstmal zum HNO geschickt. Ich meinte, dass das doch iwie keinen Sinn macht, wenn ich beim atmen durch den Mund (bzw einfach grundsätzlich, egal wie) Probleme hab, wie das dann mit den Nebenhöhlen zusammen hängen soll.. Da meinte sie, wieso ich denn ständig das von ihr gesagte anzweifle, ich solle das mal ansehen lassen, Stück für Stück alles abklären usw.. Wegen der Atemtherapie meinte sie, dass wir darauf dann zurück kommen, wenn wir sicher(er) sind, dass es eben die Psyche ist. Jetzt hab ich Montag nen Termin beim HNO, mir fällts zwar immer noch schwer, da nen richtigen Zusammenhang zu sehen, aber gut, ich wollt ja alles abklären lassen.. Hatte nur nicht die Nase/ HNO aufm Schirm

Körnerkissen hab ich nun gefunden (Hund hatte es verschleppt ö.ö), gegen Abend bzw nachdem ich was gegessen hab wird das ja immer erst richtig dolle, dann probier ichs mal aus

15.01.2015 14:57 • #39


Das kann schon sein, das die behinderte Atmung durch die Nase auch Einfluss auf die Atmung durch den Mund hat. Der HNO schickt dich vermutlich zum Röntgen der Nasennebenhöhlen zum Radiologen. Wenn er es nicht automatisch macht, sprich ihn darauf an. Polypen sind via Sonografie nicht sichtbar.

Ich hab auch psychosomatisches Asthma. Heißt, durchs Verkrampfen schlechte Atmung

15.01.2015 15:15 • #40



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