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@Kiki 78
Da mus ich aber mal ne andere Sicht der Dinge gegenhalten ,nämlich meine .
Das ich pro Therapie bin kann man leicht an meinen ganzen Beiträgen herauslesen dies beruht auf meinen positiven Erfahrungen damit die ich auch erst sammeln musste .
Therapeuten wollen nur unser bestes , unser Geld ?
Von mir hat noch kein Therapeut einen Pfennig bekommen ! Von meiner Krankenkasse sehr wohl . So funktioniert das hier , permanent (verhältnissmässig) einzahlen und wenn man es braucht wirds an die richtige Stelle ausgezahlt .
Die Therapeuten tun doch auch ihre Arbeit und ich finde , wie jeder andere Arbeiter sollen sie dafür auch bezahlt werden !
Ich möchte mit keinem Therapeuten tauschen , auch nicht für Geld !
Ja ! Ich denke das es manchen Therapeuten wirklich interessiert hat wie es mir geht . Sonst hätten sie mir nicht helfen können .
Bei einer Therapeutin bin ich mir sogar 100% sicher ! und diese Frau war ganz sicher nicht meine Freundin sondern einer der grössten und wichtigsten Kontrapunkte die ich je hatte .
Am Anfang habe ich nie gewusst wie Therapie funktioniert oder wie ich sie für mich nutzen kann . Aus diesem Grund habe ich eine Menge Therapien angefangen und auch wieder abgebrochen .
Irgendwann ist dann der Groschen gefallen (langsam) und zwar innerhalb einer Gruppentherapie.
Wir haben in einer Runde dies oder jenes diskutiert und wenn einer der Therapeuten einen Hinweis *g* gegeben hat oder einen Vorschleg gemacht hat konnte man praktisch sehen und hören wie einige Patienten "zu gemacht" haben .
Das habe ich zweimal beobachtet und mir gedacht "boa ey , wie stur und eingefahren die sind" ! Beim dritten mal ist mir dann aufgefallen das ich nicht besser war !
Daraufhin habe ich in Windeseile für mich einen "Therapeutenbonus" entwickelt .
Erstmal zuhören, erstmal offen drüber nachdenken und auch mal probieren was er oder sie vorschlägt und schauen wie es mir dabei geht. "Nö" sagen kann ich immer noch .
Ich gehöre bestimmt zu den Leuten die neue Vorschläge erstmal 1000 mal von jeder Seite aus betrachten und viele Nächte drüber schlafen müssen .
Manche Sachen kann man aber nicht durch "denken" bewerten oder erfahren die muss man einfach mal machen .
Wärend der ganzen Zeit habe ich mich übrigens nie "schwach" , "dumm" oder "hilflos" gefühlt weil ich mich von anderen Menschen (Therapeuten wie Mitpatienten) lenken und beeinflussen lassen habe . Ich habe es ihnen bewusst erlaubt (man muss dafür im übrigen gar nicht die Kontrolle über sich abgeben ! offen- probierfreudig und nicht sooo skeptisch sein reicht völlig ) .
Wie will man jemandem helfen der nicht an einer speziellen Phobie leidet ?
Man könnte ja versuchen herauszufinden welche feste Grösse "immer" vorhanden ist wenn seine Angst/Panik auftritt .
Wenn es nicht die "Spinne" ist oder der "grosse Platz" oder sonstwas kann es evtl vielleicht doch das "zu heisse Bad" sein dessen Schmerz noch nicht verheilt ist (auch nur als Beispiel).
Ich habe jede Angst gehabt und in jeder erdenklichen Situation eine Panikattacke bekommen .
Es hat auch immer gewechselt .
Die einzige Konstante Grösse war "ich" .
Die Therapeuten haben mir durch "reden" sehr geholfen Gründe zu finden für mein Verhalten und Denken und sie haben mir auch neue Wege aufgezeigt .
Wichtig ist das ich "zugehört" habe und es "versucht" habe.
Alles was ich verändert habe , an mir , habe ausschliesslich ich selbst beschlossen , erarbeitet , für probierenswert gehalten .... wie auch immer man das nennen möchte .
Ohne die Anregungen von aussen wäre ich auf vieles nicht gekommen und hätte mich auch vieles nicht getraut .
Therapie ist kein "Placeboeffekt" !
Therapie ist "verstehen" , "zulassen" ,"verändern" , "harte Arbeit" !
Wenn jemand 15 Jahre in Therapie geht und es demjenigen trotzdem nicht besser geht , ist er immernoch verschlossen und nicht bereit oder fähig neues zuzulassen !
Ich möchte das auf keinen Fall bewerten !
Jeder Mensch ist anders und jeder hat auch seine speziellen Erfahrungen .
Diese Sache , finde ich , macht auch anschaulich wie mächtig ein Mensch ist !
Wenn ein Mensch "seine" Türe wirklich schliesst ist es fast unmöglich für einen anderen Menschen sie von aussen zu öffnen !
Das muss dieser Mensch von innen tun .
Ich wünsche wirklich jedem das er sich das traut .
"Draussen" ist es auch schön .
Ja, ich habe da viel zu überlegt . Vor allem an meinem eigenen Beispiel.
Eine Studie ist immer so ne Sache !?!
Auch dort kommt es immer auf die Sichtweise an .
Vielleicht wäre es den 40 Leuten mit Therapie ja nicht so gut gegangen wie den anderen wenn sie keine gehabt hätten ?!
3 Monate sind mir zu wenig Zeit für so eine Studie !
War es die erste Therapie für diese Leute ?
Haben die sofort erkannt wie der "Therapiehase" läuft ?
80 Leute sind auch nich repräsentativ finde ich .
War der Auftraggeber / Autor dieser Studie unbefangen oder schon vorher pro oder contra Therapie ?!
Alles eine Frage der Herangehensweise
Ich habe also viel gelernt und erfahren .
Ich habe gehandelt und verhandelt mit Therapeuten , wie auf einem Basar .
Ich habe mich für Pro Therapie entschieden .
Dein Text ist deine Sicht der Dinge , das soll und muss auch so sein .
Aber so alleine konnte ich das da nicht stehen lassen
lg ZZ