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Hallo @miles,
mich haben die Tipps und die Ratschläge nach und nach einfach stark aufgebaut. Im ersten Schritt war für für mich wichtig, dass ich Angstgefühle und Panikattacken auch zulassen darf. Ich hatte sie immer stark versucht zurückzudrängen und hab mich abgelenkt, dadurch brodelte es in mir. Durch das Beobachten habe ich gemerkt, huuuch es passiert ja nichts, ich werde nicht verrückt. Das war am Anfang eine riesen Erleichterung.
Durch das stete Lesen hab ich mir eine gewisse Erlaubnis antrainiert, es zuzulassen. Ich denke, das war meine Übung. Ab und zu hatte ich mich hingesetzt und einfach nur in das Gefühl hineingespürt, versucht ihm mit Freundlichkeit zu begegnen und ziehen zu lassen.
Auch die Erkenntnis, an Gefühle und Gedanken muss nicht ständig rumgeschraubt werden. Sie lassen sich nicht managen. Ich habe mir dann immer gesagt:
*Gefühle dürfen gefühlt werden. Gedanken versuchen nicht zu ernst zu nehmen.
* die Angst ist bloß ein Teil von mir. Ich selbst bin viel mehr als das und habe Einfluss auf mein Tun.
* Gedanken und Gefühle verwandeln sich, wenn wir sie lassen. Sie ziehen vorüber wie Wolken.
Aber es liest sich so einfach. Ich gerate aktuell leider auch immer mal wieder in solche Krisen und muss mich wieder in Selbstliebe und Akzeptanz üben. Manchmal steht man sich einfach selbst im Weg.
Wie sind deine Erfahrungen?