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80

Z
Das freut mich mit dem Hocker 😊 ich habe es auch geübt und immer wieder versucht. Ich drücke dir die Daumen !

x 1 #21


Peekay
Zitat von Moelli80:
Bei der Feier sasse ich mit meiner frau auch eher ein bisschen abgelegener.
Wenn es mir zuviel wurde, bin ich für 20 bis 30 min bisschen durch die Gegend gelaufen um doe Anspannung runter zu bekommen.

Ja mit Laufen ist es ja nicht so dolle, aber ich werde zwischendurch einfach reingehen und mich aufs Sofa zu den Hunden legen.

Zitat von Pauline333:
Es gibt Methoden, das zu mildern oder zu unterbinden

Was für Methoden meinst du ?
Mein Sohn macht sich eh genug Sorgen um meine Gesundheit, aber an so einem Tag wird er eher weniger daran denken und das ist auch gut so.
Ich glaube auch das gerade die eigenen Kinder das ganze nicht so verstehen und nicht so nachvollziehen können.

x 1 #22


A


Angst vor Familienfeier

x 3


E
Zitat von Peekay:
@Elemente ich kenne die Örtlichkeit schon. Das bringt mir leider keinerlei Sicherheit. Üben , hm, wenn ich da ins Schwanken komme, dann ist das von Vornherein schlecht belegt.

Wenn du es schon kennst und du selber bereits weisst dass so was für dich nichts ist dann bringt es natürlich auch nichts wenn du dich damit zusätzlich noch belastest.

x 1 #23


P
Zitat von Peekay:
Ja mit Laufen ist es ja nicht so dolle, aber ich werde zwischendurch einfach reingehen und mich aufs Sofa zu den Hunden legen. Was für Methoden ...

Methoden, um Overthinking zu mildern bzw zu unterbinden. Wie du richtig schreibst, macht man das Ganze ja nochmal deutlich schlimmer.

x 1 #24


Peekay
Zitat von Elemente:
Wenn du es schon kennst und du selber bereits weisst dass so was für dich nichts ist dann bringt es natürlich auch nichts wenn du dich damit zusätzlich noch belastest.

Meinst du damit das ich nicht hingehen soll?

Zitat von Pauline333:
Methoden, um Overthinking zu mildern bzw zu unterbinden. Wie du richtig schreibst, macht man das Ganze ja nochmal deutlich schlimmer.

Um welche Methoden handelt es sich? Kannst du mir bitte genauere Erklärungen dazu geben?

#25


E
Zitat von Peekay:
Meinst du damit das ich nicht hingehen soll? Um welche Methoden handelt es sich? Kannst du mir bitte genauere Erklärungen dazu geben?

Du solltest mit deinem Sohn sprechen, ihm sagen wie du dich fühlst und du trotzdem sehr gerne dabei wärst, du ihm sagst du kannst nichts garantieren und du dir die Möglichkeit gibst jederzeit wenn es dir nicht gut geht der Anlass wieder zu verlassen, damit hättest du selber alles in der Hand und wüsstest du könntest auch jederzeit gehen.

x 1 #26


P
Zitat von Peekay:
Um welche Methoden handelt es sich? Kannst du mir bitte genauere Erklärungen dazu geben?

Oh, ich dachte, du seist therapieerfahren und hättest in dem Zuge schon viel darüber erfahren.
Es gibt ganz unterschiedliche Wege, das Zerdenken oder gar Katastrophisieren abzumildern bis hin, es zu unterbinden.
Von der Stopptechnik, über aufschreiben des Belastenden (dann gedanklich nicht mehr weiter verfolgen), den belastenden Gedanken zuende denken, um zu merken, dass alles letzen Endes lös- oder händelbar ist. Google am besten mal, es gibt wirklich massig Input zum Thema.

Auch hilfreich sind Methoden aus der Akzeptanz und Commitment Therapie (ACT). Hierbei geht es darum, negative Gedanken unschädlich zu machen.
Mir gefällt das Buch "Das Leben annehmen".

x 1 #27


Peekay
Zitat von Pauline333:
Oh, ich dachte, du seist therapieerfahren und hättest in dem Zuge schon viel darüber erfahren.

Ja bin ich..... Jahrelang Therapien gehabt die falsch für mich wären.
Diese Techniken kenne ich natürlich, aber die helfen mir absolut nicht, denn zu dem overthinking kommen immer körperliche Symptome dazu.

x 1 #28


Greta__
Ich habe auch eine kPTBS und fange jetzt ein Traumabegleitendes Coaching, Mittelpunkt Körperorientiert, an. Muss ich selber zahlen. Vielleicht wäre das was für dich?

Mein ältestes Kind hat November 2024 geheiratet, das war sehr herausfordernd für mich. Was mir geholfen hat: Ich war in den Vorbereitungen eingebunden. Ich war für Brautstrauß, Hochzeitstorte usw. zuständig. Ich hab mich an dem Tag selbst hübsch gemacht: Neues Kleid, neue Schuhe, war morgens beim Friseur für Haare und Makeup. Will sagen, ich habe mich bewusst auf das schöne fokussiert. Habe meine Ängste, Symptome im Vorfeld nicht groß werden lassen, habe sie mit inneren Stopp-Schildern im Zaun gehalten.

Der Tag war erstaunlich schön, trotz allem. Ich bin nicht bis zum Schluss geblieben, war dann auch irgendwann echt ko und es war völlig okay das ich dann nachhause bin.

x 2 #29


P
Zitat von Peekay:
Ja bin ich..... Jahrelang Therapien gehabt die falsch für mich wären. Diese Techniken kenne ich natürlich, aber die helfen mir absolut nicht, denn ...

Man muss eine Technik finden, die sich gut und richtig anfühlt und diese dann üben bzw. Immer wieder anwenden.
So wie man im Meditieren immer besser wird, je länger bzw öfter man es macht.

Es gibt keine einzige Mentaltechnik, die einem direkt von Anfang hilft. Im Idealfall fühlt sich eine Technik gut und passend an, damit sie aber hilft, muss man sie praktizieren. Das ist Arbeit, lohnt sich aber.

x 2 #30


Peekay
Zitat von Greta__:
Ich habe auch eine kPTBS und fange jetzt ein Traumabegleitendes Coaching, Mittelpunkt Körperorientiert, an. Muss ich selber zahlen. Vielleicht wäre das was für dich?

Ich bin nicht in der Lage so etwas zu bezahlen.
Zitat von Greta__:
Was mir geholfen hat: Ich war in den Vorbereitungen eingebunden. Ich war für Brautstrauß, Hochzeitstorte usw. zuständig.

Ich habe einiges an Organisation gemacht, aber das reichte, alles erzeugt Druck und der löst aus das es mir sehr schlecht geht.
Zitat von Greta__:
Habe meine Ängste, Symptome im Vorfeld nicht groß werden lassen, habe sie mit inneren Stopp-Schildern im Zaun gehalten.

Diese Technik bringt mir nichts.
Aber danke für deine Vorschläge.

Zitat von Pauline333:
Man muss eine Technik finden, die sich gut und richtig anfühlt und diese dann üben bzw. Immer wieder anwenden.

Da stimme ich dir zu
Zitat von Pauline333:
Es gibt keine einzige Mentaltechnik, die einem direkt von Anfang hilft. Im Idealfall fühlt sich eine Technik gut und passend an, damit sie aber hilft, muss man sie praktizieren

Meditieren macht alles nur schlimmer, das Nervensystem läuft im Überlebensmodus und lässt sich nicht so schnell runterregeln.
Es gibt wissenschaftlich erforschte Techniken die helfen können, aber das Problem ist dass selbst Therapeuten die zuwenig kennen und nur Standartverfahren anwenden. Leider bewirken sie oft das Gegenteil.

#31


E
Schlussendlich kennst du dich am Besten und deine Körperliche und psychischen Symptomen, vielleicht ist Akzeptanz wirklich am Besten für dich, dass du dich so annimmst wie es halt ist und du täglich für dich schaust was gerade möglich ist und was nicht. Es ist tatsächlich noch mals eine weitere Belastung wenn körperliche Beeinträchtigungen da zu kommen, dann hast du nicht nur mit Ängste zu kämpfen sondern auch noch das Körperliche und bei manchen lösen Körperliche Probleme eben auch wiederum Ängste aus.

Es ist zum Teil auch logisch wenn man dann gewisse Dinge vermeidet, weil man aus Erfahrungen heraus dann vorsichtiger wird, und ich glaube irgend wann weiss man einfach selber was noch geht und was nicht, alles ist wohl nicht Therapierbar.
Das wichtigste was ich dir aber sagen möchte ist, versuche nicht alles zu vermeiden, wenn du gute Tage hast dann schau was an so einem Tag alles geht, denn ein kompletter Rückzug ist nicht die Lösung.

x 1 #32


Peekay
Zitat von Elemente:
vielleicht ist Akzeptanz wirklich am Besten für dich, dass du dich so annimmst wie es halt ist und du täglich für dich schaust was gerade möglich ist und was nicht.

Etwas anderes bleibt einem ja nicht übrig als es zu akzeptieren, auch wenn man oft damit hadert.
Zitat von Elemente:
Das wichtigste was ich dir aber sagen möchte ist, versuche nicht alles zu vermeiden, wenn du gute Tage hast dann schau was an so einem Tag alles geht, denn ein kompletter Rückzug ist nicht die Lösung.

Stimmt, ab und zu schaffe ich es, derzeit bin ich aber gefühlt nur schlapp und lustlos. Jede Kleinigkeit fällt mir extrem schwer. Dazu kommt das mir oft jemand fehlt der mich bisschen mitreißt.

#33


A


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Dr. Christina Wiesemann
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