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Zitat von Krümel82:
Wie meinst du das genau?


hmm, wahrscheinlich will ich nur hören, dass man es nicht kann, weil ich ja genau davor angst habe
ich kenne eben nur ohnmacht aufgrund von kreislaufproblemen bei mir und während ich angst habe hab ich zwar schwindel, aber umgekippt bin ich noch nie.
ich frage mich, wie das physiologisch gehen könnte. (vor angst umkippen)
ich find keine erklärung dafür

14.04.2014 21:51 • #21


Ohje...ja das hatte ich garnicht bedacht. :/
Na ja, wirklich vor Angst umkippen passiert nicht "mal eben so". Neigst du zum hyperventilieren? Wenn nicht dann passiert wahrscheinlich nichts. Wenn doch dann kannst du es trainieren dass du deine Atmung besser unter Kontrolle hast.
Oh Mann, ich hoffe ich mach dir jetzt nicht noch mehr Panik.

14.04.2014 22:00 • #22



Angst vor der ohnmacht/ schwindel

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nein Krümel, alles gut du hast mir keine zusätzliche panik gemacht.

ich hab eigentlich schon ganz gut gelernt meine atmung zu kontrollieren. ich hab einfach angst umzukippen vor angst.
das macht mich ganz verrückt, obwohl ich eigentlich auch weiß, dass man während einer PA nicht umkippen kann

14.04.2014 22:04 • #23


Ja, Angstsymptome können schon fies sein.
Super, das mit der Atmung. Ich bin früher immer mit kleinen Plastiktüten in der Tasche rumgelaufen. *haha

14.04.2014 22:08 • #24


ein mist ist das manchmal -.-

eine bekannte von mir geht auch nicht ohne plastiktüte aus dem haus

hat dir das atmen in die tüte denn geholfen?

14.04.2014 22:12 • #25


Ja, auf jeden Fall hat das geholfen. Kleine Plastik-Brottüten hatte ich immer. Hab noch welche in der Schreibtischschublade. Brauch ich aber nicht mehr.

14.04.2014 22:20 • #26


Oje
Mir geht es gennau so. Ich habe Angst vom Hyperventilieren obwohl es mir nie passiert ist. Es- Bahn fahren ist bei mir horor. Ich leide auch an soziale Phobie und bin auch ein Hypochonder:(
Momentan fahre ich überhaubt nich mit der Bahn da meine Angstzu hyperventilieren und mich zu plamieren so riesig ist! Wie funktioniert das mit der Atmumg? Mit der Tüte in der bahn wäre mir unagenehm:)

14.04.2014 22:33 • #27


Huhu
ich habe auch eine agoraphobie und habe ständig angst bewusstlos zu werden. ...überwiegend wenn ich raus gehe ,deswegen gehe ich auch so gut wie nie raus ! Alleine kann ich gar nicht raus gehen es muss immer eine Vertrauensperson dabei sein und selbst dann hab ich total angst umzufallen ! Mir wird dann richtig komisch das kann ich kaum beschreiben ganz schlimm ! Und ich habe die angst bewusstlos zu werden obwohl ich noch NIE bewusstlos war ? Kennt das jemand ?

14.04.2014 22:44 • #28


Du kannst ja auch deine Hand vor den Mund halten, geht auch. Macht man beim Gähnen ja auch.
Die Tüte funktioniert letzendlich aus 2 Gründen: Durch Hyperventilation bringt man seinen Körper etwas durcheinander, mit Tüte / Hand lässt sich das regulieren. Die Tüte / Hand ist aber nur ein Hilfsmittel. Man kann auch ohne sie wieder aus der Hyperventilation rauskommen.
Zweitens (zumindest ging es mir so) habe ich erst garnicht gemerkt dass ich überhaupt hyperventiliere. Durch die Tüte hatte ich dann ein besseres Gefühl dafür dass ich zu schnell atme und konnte mich besser / schneller darauf konzentrieren wieder ruhiger zu atmen.
Ein dritter Grund, warum es funktioniert ist wahrscheinlich dass man sich etwas sicherer fühlt wenn man ein Hilfsmittel dabei hat.
Mir hat es jedenfalls sehr geholfen, was das angeht. Und mittlerweile kann ich die Plastiktütchen beruhigt zu hause lassen.
P.s.: Ewig sollte man aber auch nicht in die Tüte atmen.

14.04.2014 22:58 • #29


Sknuffel, kommt mir alles sehr bekannt vor (bis auf die 2. Hälfte des vorletzten Satzes).

14.04.2014 23:00 • #30


Aber was macht man in der esbahn? Die Tüte kann man da nicht benutzen oder ?

16.04.2014 23:05 • #31


Hi,

Also ich habe auch genau davor angst. Angst in ohnmacht zu zufallen. Habe auch ständig wenn ich irgendwo hin soll oder muss, meistens mit kribelnden Füßen, schwäche in den beinen zu tun. Es fühlt sich an als wären meine beine taub und könnten mich nocht mehr tragen.

Ich bin vor 6 1/2 Jahren wirklich mal umgekippt, zu beginn meiner schwangerschaft. Habe an dem tag aber auch recht wenig gegessen und nach dem einkaufen, beim rausgehen vor der Tür plötzlich das Gefühl gehabt die beine können mich nicht mehr tragen und weg war ich. Im auto kam ich wieder zu mir. Hatte aber auch kurz davor heishunger auf was süßes, dadurch vermutete mein frauenarzt damals eine unterzuckerung.
Und vor 2 Jahren wäre es mir auch fast passiert. Kam aus dem urlaub, wollte sachen wegräumen als ich plötzlich alles verschwommen sah. Hatte mich direkt hingelegt. Als der arzr dann kam meinte er es wäre eine mischung aus Erschöpfung durch die lange fahrt und niedrigem blutdruck weil ich zu wenig getrunken hatte.
Dann eine Woche später, wieder beim einkaufen, beim bezahlen war ich schon nervös. Mein mann, die kids und ich raus, plötzlich verschwommene sicht,ich hektisch ins auto. Blutdruck war normal. Woche später beim arzt alles kontrollieren lassen. Alles ok, außer eisenmangel. Der war dann wohl etwas schuld fewesen.

Seitdem bringr mir die angst immer wieder solche symptome wie damals und dadurch habe ich auch große angst vor dem umkippen. Aber reinlich durch die angst bin ich noch nie umgekippt. Und wirklich weg war ich nur in der Schwangerschaft.

18.04.2014 13:06 • #32


Nimmst du medis apfel oder nur Therapie?

18.04.2014 19:17 • #33


Ne nur therapie.

Wollte keine medis. Habe mal 2 stück bekommen lyrica und glaube paroxetin oder so hieß das. Hatte nebenwirkungen und wollte dann keine mehr.

18.04.2014 21:25 • #34


Hallo alle zusammen,

hab viele Tage hier nicht rein geschaut, weil ich viel Arbeit hatte und dazu noch die Schnauze voll im wahrsten Sinne des Wortes (Nasennebenhöhlenentzündung)

Am Anfang war die Frage, wie mein Therapeut das fest gestellt hat, nun ja erstmal gar nicht so richtig, erst nach ca. 10 Jahren, jedenfalls wurde es mir so bewusst, in meinem 3. stationären Aufenthalt 2006 in Bad Grönenbach (gute Klinik). Da hieß es dann: Agoraphobie, generalisierte Angststörung und soziale Phobie. Mittlerweile, nach 18 Jahren, bin ich sehr gereift und habe auch viel gelesen, man lernt sich selbst kennen. Bei mir war es so: Ich war schon immer ein ängstliches, wenn auch intelligentes und angepasstes Kind, wurde von meiner überängstlichen Oma erzogen. So wurde ich emotional nicht unabhängig von ihr. Also auf gut deutsch, als ich 20 war, sollte das "kleine Mädchen", welches ich emotional immer noch war, auf einen Schlag erwachsen sein in dieser grooooßen Welt. Bääääähm totale Überforderung. Heute weiß ich, dass ich nachholen muss zu lernen, "groß zu werden" und gut auf dem Weg bin und mich nicht überfordern darf. Meine jetzige Therapeutin arbeitet ganz anders mit mir, da ich kaum noch was meide, kann ich auf meinen Körper hören, wenn er Angstsymptome bringt, die eine Überforderung anzeigen.

22.04.2014 20:38 • #35


(weiter gehts, konnte nicht mehr schreiben).

Also zuviel Eindrücke für mich, ich kann schlecht Eindrücke aussieben und empfinde alles für wichtig, also sehr sensibel für alle Wahrnehmungen.

Tipp: Bei mir hilft sehr gut eine Tiefenatmung in den Bauch, wenn ich zum Stress plötzlich merke, dass die Angst kommt (Schwindel, Kribbeln, Überkeit). Wenn ihr das noch nicht kennt, legt euch mal zu hause hin (nach mehreren Übungstagen auch im Sitzen - setzt euch gerade auf einen Stuhl), eine Hand auf den Unterbauch. Und nun GEGEN die Hand einatmen 1-2-3 zählen und mind. bis 6, besser bis 9 zählen zum Ausatmen, gaaaaaanz bewusst zählen, so lenkt man sich von allen Panik machenden Gedanken ab. Die Tiefenatmung entspannt Muskeln, Herzschlag usw. Am Besten jeden Tag 5 Min. einfach auf dem Sofa üben. Zwischendurch ganz normal atmen, dann wieder in den Bauch atmen. Hört einfach auf euch selbst, was euch gut tut.

Ich wünsche euch allen, dass ihr Mut habt euch selbst zu entdecken, euch so anzunehmen, wie ihr seid und immer selbstbewusster werdet. Ich denke mittlerweile, das ist die Lösung. So sein zu dürfen, wie man eben ist. Seitdem ich mich mit meiner jetzigen Therapeutin so "behandle" gehts mir immer besser.

22.04.2014 20:50 • #36


So gesehen kann man nicht "psychisch umfallen". Die Psyche kann den Körper aber wiederum in die Knie zwingen. Also wenn man hyperventiliert kann man schon umkippen, deshalb achte ich auch immer auf meine Atmung. Und jedes Mal in diesen Situationen merke ich, dass ich eindeutig zu schnell und zu tief atme. Und das soll jetzt niemandem noch mehr Angst machen - gerade WEIL ich mir dessen bewusst bin und in den Situationen drauf achte, bin ich noch nie deshalb umgekippt.

Wenn man genügend isst und trinkt, nicht zu schnell aufsteht, sich im Zweifel hinsetzt o.ä. ist es extrem unwahrscheinlich, dass man nur aus Kreislaufgründen umfällt. Mir ist das vor fast 8 (!) Jahren mal passiert (nix gegessen, nix getrunken, Tage gehabt). Komischerweise war das damals für mich mehr peinlich, als schlimm. Ich fand die Situation danach auch sogar witzig, also nicht ernsthaft "peinlich". Angst hatte ich danach auch nicht. Heute ist das anders. Ich kann Kreislaufschwindel und Angstschwindel nur schwer (manchmal gar nicht) unterscheiden. Peinlich ists mir nicht vor anderen. Ich hab eher Schiss, hilflos zu sein. Wenn ich das selbst so schreibe, ist das totaler Blödsinn - irgendwann (ziemlich schnell) kommt man schon von allein wieder zu sich, wenn denn wirklich mal der Worst Case eintritt. schei. Angst

26.04.2014 21:58 • x 2 #37

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Hallo,

ich möchte keinem mehr Panik machen, ehrlich, aber hat schon mal jemand einen Angstzustand NACH einer Ohnmacht gehabt? Bis dato konnte so einen Zustand wie unten beschrieben noch keiner nachvollziehen.

Ich bin nach meinem Bauchnabelpiercing (tat überhaupt nicht weh, ehrlich) umgefallen, als ich den kleinen Tropfen Blut gesehen habe, stand da schon wieder und wollte mich grad freuen. Als ich wieder zu mir kam, war mir immer noch total schwindelig und kotzenübel, ich fing an mehrmals zu brechen usw. Total peinlich. Ende war die Notaufnahme, Diazepan unter die Zunge und Paspertin intravenös, damit ich überhaupt diesen Zustand durchbrechen konnte. Genau DAVOR hab ich wieder Angst, dass ich mich nicht wieder "allein hinbekomme" nach einer Ohnmacht. Oder hat jemand eine Erklärung dafür?

Vielen Dank und lg

27.04.2014 14:21 • #38


Geht mir ähnlich ! Wenn ich mich in meinem Beruf tief geschnitten hab, hatte ich auch immer schwer damit zukämpfen nicht in Ohnmacht zufallen! Manche Menschen neigen halt dazu! Würde mir da aber überhaupt keine Sorgen machen! Das ist einfach eine Überreaktion des Körpers und muss überhaupt nichts heißen! Und das man danach Panik hat kann ich absolut verstehen!

27.04.2014 14:27 • #39


Hey Leute.
Also es tut echt gut von Leuten zu lesen, denen es geht wie mir. Ich mache meine Familie und Freunde schon ganz Irre weil niemand versteht wie ich mich fühle. Früher war ich ein sehr sehr schüchterner Mensch. Mein Vater hat mich dann in ein Internat geschickt wo ich Selbstvertrauen lernte und ein echt super Leben führte. Und wienaus dem Nichts bekam ich mit 18 meine erste Panikattake. Ich lag Stationär im Krankenhaus wo mich alle behandelten als wäre ich nicht ganz dicht im Kopf. Seitdem begleiten diee Attaken mich. Ich konnte nicht mehr essen oder trinken. Nahm in einer Woche 6 Kilo ab. Und es wurde nicht besser bis ich ein Praktikum im Krankenhaus machte. Die arbeit erfüllte mich und ein äußert netter und attraktiver Pfleger tat sein übriges und es ging mir besser. Ich ging feiern und arbeiten. Nebenbei nahm ich meine Therapiesitzungen war und alles war super. Bis vor zwei Monaten als ich Nachts aufwachte und wieder eine Attake hatte die mir den Boden unter den Füßen wegzog. Meim Freund brachte mich in die Notaufnahme aber die Ärztin konnte nichts organisches finden. Nun habe ich das Gefühl als ob ich wieder bei Null stehe. Ich schlafe schlecht, bin sehr unruhig, ungern allein und gehe nicht mehr feiern, da das von euch beschriebene Ohnmachts-/Schwindel Gefühl jetzt noch dazu gekommen ist. Es gibt Tage, da geht es mir gut. Und Tage da ist es als würde ich neben mir stehen. Ich habe Angst allein irgendwo hinzugehen weil ich denke ich kippe um. Und dann?
Dazu kommt, das ich seit einer Woche Blutdruck Tabletten nehmen muss da ( anscheinend durch die ständige Panik und Angst ) mein Puls zu hoch ist. Wie geht ihr damit um? Ich bin vollkommen verunsichert und mein soziales Leben ist durch die Angsz davor umzukippen sehr eingeschränkt...

27.04.2014 15:09 • #40



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