Hallo zusammen
juss ich kenne das was du meinst . So als in man nicht glücklich bzw frei sein " darf".
Ich denke das hat auch viel mit dem Selbstwert zu tun . Denn wenn ich es mir ERLAUBE glücklich zu sein , positiv denken zu dürfen mir das immer wieder Vorsage. Das mache ich übrigens jeden Tag 2 mal währen meinen Entspannungsübungen dass ich mir positive Sätze sage . Denn wenn Du das öfters trainiert speichert dein Hirn bzw dein Unterbewusstsein die Sätze ab und man denkt dann automatisch an was positives .
Also so geht es mir zumindest . Meine Angst war ja auch immer die Kontrolle zu verlieren was schlimmes zu denken . Ich hatte immer Angst, dass ich in eine Psychose Rutsche und denken könnte ,dass mir jemand den ich mag was böses will ich Panik bekomme und dann irgendeinen schmarrn mache . Aber solang man Angst davor hat sind es zwangsgedanken .
Mittlerweile hab ich folgendes gelernt .
1) so schnell verliert man nicht die Kontrolle oder wird man psychotisch .
2) gerade wir die ja alles kontrollieren wollen , wäre es unlogisch sie plötzlich zu verlieren

,
3) je mehr ich es mir ERLAUBE mir was gutes zu tun , mich so anzunehmen wie ich bin meine Grenzen zu waren , positive Dinge auch wenn sie noch so klein sind zu sehen , stolz auf mich zu sein, um so mehr fühl ich mich wohler und ein positives Gefühl stellt sich ein .
4) tägliche Entspannungsübungen bewirken wundern . Seitdem ich sie seit Wochen 2 mal täglich mache bin ich viel ruhiger.
5) sich mit Menschen umgeben , die positiv sind . Sich mit positiven Dingen beschäftigen . Klar gibt es auch schlechte Tage , aber trotzdem versuchen positiv zu denken .
6) die Angst und die Gedanken annehmen .
Ich hab auch heute bei meinen ersten Arbeitstag mir gedacht was ist wenn ich das und das jetzt denke im Bezug auf Angst vor Psychosen und ich deswegen eine panikattake bekomme ? Während dessen ist bei mir im inneren Auge schon wieder so ein " Film abgelaufen " wie ich auch voll die Kontrolle verliere , psychotisch und panisch werde . Typische Katastrophengedanken halt. Das wichtigste in den Moment ist dann . Den Gedanken wahrzunehmen , annehmen ( erstmal ) und dann sagen. Stopp ich vertraue auf mich bis jetzt ist alles gut gegangen und ich bin "der Regieseur meines Films" d.h ich beruhige mich dann selbst und lasse den " Film" gut ausgehen indem ich mir vorstelle wie ich alles im Griff habe ganz normal weiter Arbeite oder ich auf einer schönen Wiese in der Sonne liege

. Es ist immer das was du aus deinen Gedanken machst .
Ich weiß dass es schwer ist gerade wenn die so geballt teilweise zwanghaft kommen. Aber da hilft es nur wie mit der Angst zuerst annehmen und dann versuchen umzudenken . Irgendwann hat man wie ich dabei Erfolgserlebnisse und man versucht es immer wieder bis die Gedanken die negativen weniger werden .
Wichtig ist . Zuerst sich annehmen so wie man ist . Mit all seinen Stärken und Schwächen . Es sich gut gehen lassen . Grenzen setzen . Auf sich achtern . Pausen gönnen . Und ich kann es nur immer wieder sagen sich trotz der Angst und negativer Gedanken erlauben glücklich und fröhlich zu sein . Das habe ich bis jetzt immer wieder geübt . Und es geht mir gut!:)
Mein erster Arbeitstag war anstrengend aber ich bin glücklich und stolz auf mich es geschafft zu haben !:)