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Herrunbekannt
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Sammelthema
Ich erzähle mal eine Kurzgeschichte von meinen Leben, wie alles begonnen hat.

Also mit 15 Jahren hat das ganze ungefähr angefangen. Ich hatte auf einmal sehr heftige Kopfschmerzen, ich habe dann zum ersten mal gegoogelt, was das sein könnte? Da stand "Gehirntumor". Ich hatte sowas von Angst, habe niemand von meinen Ängsten erzählt Jahre lang nicht. Weil ich ein sehr verschlossener Mensch bin ich kann leider mit niemanden über meine Probleme reden. Naja die Angst vor Krankheiten wurde immer schlimmer also habe ich irgendwann im Internet gelesen, dass dich sowas "Hypochonder" nennt. Ich hatte vor Lungenkrebs, Hodenkrebs, Augenkrankheiten und viele verschiedene Krankheiten sehr viel Angst, ich habe mir sehr schnell bei Kleinigkeiten Sorgen gemacht und dachte ich Sterbe aber habe trotzdem niemanden von meinen Problemen erzählt. Das ging leider ein paar Jahre so!

So jetzt paar sachen zu meiner Person: Ich bin momentan 19 Jahre alt und habe kein Spaß mehr an meinem Leben, ich bin einfach unglücklich mit meiner Situautin da diese gedanken mich einfach nur noch zerstören. Wenn ich mal keine schlimmen gedanken habe, dann geht es mir wunderbar aber wenn ich dann mal diese komischen Gedanken habe, dann fühle ich mich einfach nur noch einsam und depressiv, ich könnte rum schreiben und heulen! Als meine Pubertät begannen hat, merke ich immer das ich mich zu Mädchen/Frauen hingezogen fühle, und konnte mir immer was mit denen vorstellen, habe auch immer Hetero P. geschaut. Habe leider noch nie ein Mädchen geküsst oder war mit einer Zusammen, aber das war mein Fehler ich habe immer ein Rückzieher gemacht, weil ich 1. Sehr schüchtern war und an einer Chronischen Erkrankung leide war mir auch sehr unangenehm ist. Viele Mädchen wollten mit mir in der Vergangenheit zusammen sein, nur ich habe immer danken abgelehnt, ich habe denen gesagt ich habe momentan keine Lust auf eine Beziehung. Aber eigentlich hatte ich schon Lust nur ich habe mich nicht getraut. Ich habe mich auch das ein und andere mal in ein Mädchen verliebt die sich auch in mich aber es ist nichts weiter passiert, naja ich war immer selber Schuld!

Damals, ich weiß nicht mehr genau vielleicht ungefähr 3 Jahre her, denke ich mal. Habe ich mir gedacht aus Neugier wahrscheinlich. Wie ist das wohl wenn man was im Ar. hat, wenn ihr versteht was ich meine. dann war ich halt irgendwann duschen und naja habe mir mal ganz leicht den Fingern in den P. gesteckt ein paar mal war das so und habe mir halt vorgestellt in den Gedanken, wie ich ein Mädchen berühre. Irgendwann dachte ich mir halt, dass ich vielleicht schw. sein könnte.

Naja irgendwann später habe ich das unter Kontrolle bekommen, und dachte mir wahrscheinlich steigere ich mich nur rein und da ist nichts weiter. Habe es erstmal 1-2 Jahre denke ich mal vergessen.wenn ich es richtig einschätze.

Naja jetzt ist es wieder ausgebrochen und diese Gedanken habe ich leider schon über 6 Monate auf Dauer, manchmal gehen sie für mehrere tagen oder mal eine Woche weg, dann denke ich mir Okay vielleicht waren das doch nur Zwangsgedanken. Aber wenn ich dann mal wieder einen Film schaue oder kurz mal jemanden anschaue, dann gehen meine Gedanken wieder los? vielleicht magst du ihn ja oder hast du dich in ihn verliebt oder vielleicht sexuelle Gefühle oder was weiß ich

Ich wusste damals immer, das ich nur auf Mädchen stehe und jetzt sowas zu erleben solche Ängste machen mich einfach verrückt, Ich konnte wirklich nie was im Jungs anfangen, wirklich nie aber warum habe ich solche Gedanken jetzt?
Damals hatte ich halt Hypochonder was aber nie von einem Arzt identifiziert wurde, weil ich das nie jemanden erzählt habe.
aber diese Ängste, die und die Krankheit zu haben ist mittlerweile weg und ich mache mir nur noch Sorgen um dieses Thema hier!

Ich habe auch andere Zwangsgedanken oder Ängste sozusagen, wenn ich mal *beep* bin das mich jemand Filmt oder auf Öffentlichen Toiletten das da ebenfalls Kameras sind, darüber mache ich mir auch immer Gedanken aber das mit gleichgeschlechtlich sein ist schlimmer leider.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter! Ich könnten jeden Tag heulen und bin einfach nur noch unglücklich. fühle mich einsam und depressiv! Danke fürs lesen!

lg

24.08.2020 #1


59 Antworten ↓
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Manu1808
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Hallo,

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt habe ich Angst vor meiner Sexuellen Orientierung.

Mein Problem ist, dass ich plötzlich Angst bekommen habe, ich könnte gleichgeschlechtlich sein. Wie es dazu kam, erfahrt ihr im laufe des Textes. (Ich hoffe ich schreibe das ganze übersichtlich)

Die letzten 22 Jahre meines Lebens war ich eigentlich IMMER und ausschließlich auf Frauen fixiert. Hatte nur weibliche Geschlechtspartner und auch bei SB nur P.. Damit hab ich mich wohl gefühlt.
Für Männer hatte ich bis auf Freundschaftliche ebene nie etwas übrig, war nie an mehr Interessiert, geschweigedenn sexuell erregt. Auch beim gemeinsamen Duschen nach dem Fußballtraining oder der Arbeit wurde ich nie erregt andere Männer *beep* zu sehen.
Wäre das schonmal geklärt:D

Jetzt wirds etwas unangenehm für mich, aber los gehts:
Ich bin sexuell gesehen sehr experimentierfreudig mit meiner Freundin (und auch allein bei SB). es gibt eigentlich fast nichts was wir noch nicht ausprobiert haben. jedenfalls ist meine Freundin eines Tages auf eine Prostatamassage gekommen und wollte das ausprobieren. Ich war eher skeptisch aber lies mich darauf ein und merkte dass mir das gefällt. Nun gut. eines abends kam ich dann auf die Idee, dass ich das ja auch ohne meine Freundin machen könnte und legte los, allerdings schnappte ich mit zur Hilfe ihren Vibr.. Nach dem Orga. traf mich wie ein Blitz der Gedanke ob ich vielleicht gleichgeschlechtlich bin weil mir das gefällt. Und seitdem gehts mit mir und meiner Psyche nurnoch bergab. Es war so schlimm, dass ich nichtmehr zur Arbeit konnte aus Angst ich könnte mich dort verlieben in einen Mann, konnte nichtmehr aufhören über die Frage ob ich gleichgeschlechtlich bin nachzudenken, habe tagelang damit verbracht zu googeln wie man merkt ob man gleichgeschlechtlich ist und hab mir coming out Stories durchgelesen um eventuell parallelen zu finden/auszuschließen.
Auf die Frage was daran so schlimm wäre gleichgeschlechtlich zu sein kann ich sagen: alles.
ich könnte mit meiner Freundin nichtmehr zusammen bleiben, mein Leben und die Ziele die ich mir die letzten Jahre aufgebaut habe könnte ich in die Tonne kloppen. Ich wollte immer eine Zukunft mit Frau an meiner Seite und ich WILL GANZ EINFACH NICHT gleichgeschlechtlich SEIN. Ich fühle mich damit nicht wohl. Ich hab sogar schon überlegt, falls ich wirklich gleichgeschlechtlich wäre mich den Rest meines Lebens einzusperren und alleine zu Leben. Ich habe jegliche Motivation verloren und die Lebenslust ist im Keller.

Ich hab schon viel gelesen vonwegen du bist nicht deine Gedanken und son zeugs, geholfen hat mit bis jetzt nichts. ich hab einfach ständige Angst. Wenn ich einen Mann sehe achte ich ständig Zwanghaft auf mein Bauchgefühl, ob er mich erregt, o.ä. P. schaue ich eigentlich nurnoch um zu schauen ob mich Frauen erregen, denn sämtliche Lust sexuell etwas zu machen ist hin. Einen P. hab ich bis jetzt noch nicht geschaut weil ich einfach zu viel Angst habe und das auch eigentlich nicht will.

Ich hatte bis jetzt 3 Ernste Beziehungen. Mit meiner Freundin bin ich jetzt seit knapp 4 Jahren zusammen. Aber selbst da hab ich schon angezweifelt wirklich verliebt gewesen zu sein oder Spaß am Sex gehabt zu haben. Ich weis einfach nichtmehr weiter.

Nunja, ich würde sagen es gibt keinerlei Anzeichen wirklich gleichgeschlechtlich zu sein, dafür könnte ich 100 nennen hetero zu sein. Aber in mein Kopf will das nicht rein und das steigert sich solange auf bis ich wieder in google verfalle oder in meiner Vergangenheit wühle um DEN BEWEIS zu finden dass ich hetero bin.
Den Kontakt zu Freunden hab ich aufs Minimum reduziert, aus Angst. Ich will einfach mein altes Leben wieder zurück, meine Begeisterung für Frauen und alles was dazu gehört.
Gibts jemanden der mal in der Selben Situation war? Ich hab mal was von OCD bzw Zwangsgedanken gelesen, damit kann ich mich eigentlich relativ gut Identifizieren. Meine Hautärztin sprach von einer Depressiven Episode und schickte mich zum Neurologen, dieser redete zusätzlich von Grübelzwang und verschrieb ADs, hab sie aber nie genommen.

Nunja, danke fürs Lesen und hoffentlich findet sich jemand der mich beruhigen kann.

LG

*EDIT*
Vielleicht sollte ich noch dazusagen, dass das ganze im Mai dieses Jahr angefangen hat. Zwischenzeitlich war auch die Angst gleichgeschlechtlich zu sein verschwunden, dafür hatte ich von heute auf morgen Angst ich würde meine Freundin nichtmehr lieben. Es war genau das selbe, ich las Texte über liebe, wie man merkt ob man Liebt und bekam Panik wenn meine Freundin weg war und ich sie mal nicht vermisste... Das mit der Liebe zu meiner Freundin hielt c.a 2 Monate... jetzt ist es wieder die Andere Angst

Und sorry, wusste nicht dass Wörter wie p.o.r.n.o zensiert werden. Hoffe der Sinn ist trotzdem rauszulesen.

28.12.2019 19:23 • #4


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Angst gleichgeschlechtlich zu sein - Zwangsgedanken

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Manu1808
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1) Do you constantly worry or fear an unwanted change in your sexual orientation? For instance: Fearing that you will become gleichgeschlechtlich when you are straight.

2) Do you worry that you are attracted to members of the same sex, such as strangers, friends, or celebrities, when you currently identify as heterosexual? And vice versa for those who identify as gleichgeschlechtlich.

3) Do you worry that you are NOT attracted to members of the opposite sex (if youre straight) and that that might mean that you are gleichgeschlechtlich? And vice versa for those who identify as gleichgeschlechtlich.

4) Do you worry that others may think you are the opposite sexual orientation from which you identify? For example: A straight man thinking If my legs are crossed, do my guy friends think Im gleichgeschlechtlich?

5) Have you ever checked your genitals for arousal after seeing someone of the same sex? And vice versa for those who identify as gleichgeschlechtlich. For example: After viewing an arousing scene on TV, you worry that you were aroused by a character of the same sex even though you identify as straight. Or, you worry that you were not attracted enough to a character of the opposite sex, even though you identify as straight.

6) Have you looked at same sex P. and worried about if you were aroused? Or have you viewed opposite sex P. and worried that you were not attracted/aroused enough?

7) Do you avoid watching TV or movies that contain gleichgeschlechtlich characters? And vice versa for those who identify as gleichgeschlechtlich.

Cool Do you worry that you have hidden same sex desires that you just havent acted upon yet? And vice versa for those who identify as gleichgeschlechtlich.

9) Do you search the internet for answers about your sexuality? For Example, Googling How do I know if Im gleichgeschlechtlich? Have you read sexuality blogs online to find evidence of whether you may be gleichgeschlechtlich? Or have you read coming out stories looking for answers and/or reassurance of your sexual orientation.

10) Do you avoid sexual encounters because you worry that you may have a thought about a member of the same sex? And vice versa for those who identify as gleichgeschlechtlich.

11) Do you avoid sexual encounters out of a fear that you wont be able perform? For Example: Worrying that if you cant get aroused by a woman that it might be evidence that you are gleichgeschlechtlich?

12) Have you asked others for reassurance about your sexuality? For instance, constantly asking your friends if they think youre gleichgeschlechtlich when youre straight


Ich kann hier alles mit ja beanworten. Für diejenigen die noch nicht so ganz verstanden haben was genau mein Problem ist.
Gibt es hier jemanden mit Zwangsgedanken? Wie geht ihr damit um? Und gibt es irgenein 100% indiz zu Wissen ob es Zwangsgedanken sind oder nicht? Ich mein ein Therapeut muss das ja auch an irgendwas festmachen können, oder?

29.12.2019 12:56 • #39


Zum Beitrag im Thema ↓


Icefalki
Lass dir doch mal von einem Arzt helfen. Kannst mal zum Hausarzt gehen, einfach mal deine Sorgen loswerden. Kannst besprechen, ob Psychiater oder Psychologe. Manchmal helfen Medis.

Alleine mit Problemen sein ist immer schlecht. Also, scheu dich nicht, dir Hilfe zu holen.

x 1 #2


H
Das ding ist, mir ist das Thema echt unangenehm. Ich hatte aber damals schone ähnliche Situationen, wenn ich damals mal keine Luft richtig bekommen habe, dachte ich mehrere Tagelang ich habe Lungenkrebs oder sonst was, aber irgendwann gingen halt diese Ängste weg. Jetzt habe ich halt Angst mein eigenen Geschlecht anziehend zu finden. Selbst wenn ich morgens aufstehe denke ich meisten direkt dran! Jeder denkt mir geht es gut, aber eigentlich innerlich bin ich kaputt.. ich kann einfach nicht mehr! Sad

#3


M

Angst vor Sexueller Orientierung

Hallo,

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt habe ich Angst vor meiner Sexuellen Orientierung.

Mein Problem ist, dass ich plötzlich Angst bekommen habe, ich könnte gleichgeschlechtlich sein. Wie es dazu kam, erfahrt ihr im laufe des Textes. (Ich hoffe ich schreibe das ganze übersichtlich)

Die letzten 22 Jahre meines Lebens war ich eigentlich IMMER und ausschließlich auf Frauen fixiert. Hatte nur weibliche Geschlechtspartner und auch bei SB nur P.. Damit hab ich mich wohl gefühlt.
Für Männer hatte ich bis auf Freundschaftliche ebene nie etwas übrig, war nie an mehr Interessiert, geschweigedenn sexuell erregt. Auch beim gemeinsamen Duschen nach dem Fußballtraining oder der Arbeit wurde ich nie erregt andere Männer *beep* zu sehen.
Wäre das schonmal geklärt:D

Jetzt wirds etwas unangenehm für mich, aber los gehts:
Ich bin sexuell gesehen sehr experimentierfreudig mit meiner Freundin (und auch allein bei SB). es gibt eigentlich fast nichts was wir noch nicht ausprobiert haben. jedenfalls ist meine Freundin eines Tages auf eine Prostatamassage gekommen und wollte das ausprobieren. Ich war eher skeptisch aber lies mich darauf ein und merkte dass mir das gefällt. Nun gut. eines abends kam ich dann auf die Idee, dass ich das ja auch ohne meine Freundin machen könnte und legte los, allerdings schnappte ich mit zur Hilfe ihren Vibr.. Nach dem Orga. traf mich wie ein Blitz der Gedanke ob ich vielleicht gleichgeschlechtlich bin weil mir das gefällt. Und seitdem gehts mit mir und meiner Psyche nurnoch bergab. Es war so schlimm, dass ich nichtmehr zur Arbeit konnte aus Angst ich könnte mich dort verlieben in einen Mann, konnte nichtmehr aufhören über die Frage ob ich gleichgeschlechtlich bin nachzudenken, habe tagelang damit verbracht zu googeln wie man merkt ob man gleichgeschlechtlich ist und hab mir coming out Stories durchgelesen um eventuell parallelen zu finden/auszuschließen.
Auf die Frage was daran so schlimm wäre gleichgeschlechtlich zu sein kann ich sagen: alles.
ich könnte mit meiner Freundin nichtmehr zusammen bleiben, mein Leben und die Ziele die ich mir die letzten Jahre aufgebaut habe könnte ich in die Tonne kloppen. Ich wollte immer eine Zukunft mit Frau an meiner Seite und ich WILL GANZ EINFACH NICHT gleichgeschlechtlich SEIN. Ich fühle mich damit nicht wohl. Ich hab sogar schon überlegt, falls ich wirklich gleichgeschlechtlich wäre mich den Rest meines Lebens einzusperren und alleine zu Leben. Ich habe jegliche Motivation verloren und die Lebenslust ist im Keller.

Ich hab schon viel gelesen vonwegen du bist nicht deine Gedanken und son zeugs, geholfen hat mit bis jetzt nichts. ich hab einfach ständige Angst. Wenn ich einen Mann sehe achte ich ständig Zwanghaft auf mein Bauchgefühl, ob er mich erregt, o.ä. P. schaue ich eigentlich nurnoch um zu schauen ob mich Frauen erregen, denn sämtliche Lust sexuell etwas zu machen ist hin. Einen P. hab ich bis jetzt noch nicht geschaut weil ich einfach zu viel Angst habe und das auch eigentlich nicht will.

Ich hatte bis jetzt 3 Ernste Beziehungen. Mit meiner Freundin bin ich jetzt seit knapp 4 Jahren zusammen. Aber selbst da hab ich schon angezweifelt wirklich verliebt gewesen zu sein oder Spaß am Sex gehabt zu haben. Ich weis einfach nichtmehr weiter.

Nunja, ich würde sagen es gibt keinerlei Anzeichen wirklich gleichgeschlechtlich zu sein, dafür könnte ich 100 nennen hetero zu sein. Aber in mein Kopf will das nicht rein und das steigert sich solange auf bis ich wieder in google verfalle oder in meiner Vergangenheit wühle um DEN BEWEIS zu finden dass ich hetero bin.
Den Kontakt zu Freunden hab ich aufs Minimum reduziert, aus Angst. Ich will einfach mein altes Leben wieder zurück, meine Begeisterung für Frauen und alles was dazu gehört.
Gibts jemanden der mal in der Selben Situation war? Ich hab mal was von OCD bzw Zwangsgedanken gelesen, damit kann ich mich eigentlich relativ gut Identifizieren. Meine Hautärztin sprach von einer Depressiven Episode und schickte mich zum Neurologen, dieser redete zusätzlich von Grübelzwang und verschrieb ADs, hab sie aber nie genommen.

Nunja, danke fürs Lesen und hoffentlich findet sich jemand der mich beruhigen kann.

LG

*EDIT*
Vielleicht sollte ich noch dazusagen, dass das ganze im Mai dieses Jahr angefangen hat. Zwischenzeitlich war auch die Angst gleichgeschlechtlich zu sein verschwunden, dafür hatte ich von heute auf morgen Angst ich würde meine Freundin nichtmehr lieben. Es war genau das selbe, ich las Texte über liebe, wie man merkt ob man Liebt und bekam Panik wenn meine Freundin weg war und ich sie mal nicht vermisste... Das mit der Liebe zu meiner Freundin hielt c.a 2 Monate... jetzt ist es wieder die Andere Angst

Und sorry, wusste nicht dass Wörter wie p.o.r.n.o zensiert werden. Hoffe der Sinn ist trotzdem rauszulesen.

#4


C
Hi @Manu1808 ,
was Du da schreibst, klingt sehr nach Zwangsgedanken. Sie zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass die Betroffenen rational wissen, dass das Befürchtete niemals eintreten wird, aber eine Restunsicherheit besteht weiter.
Frei nach dem Motto : " Wer garantiert mir, dass es nicht doch so kommt, wie ich befürchte?" Es ensteht ein Gedankenkarussell und die erhoffte Beruhigung tritt nicht ein.
Die Inhalte der Zwangsgedanken können variieren, oft ist es das Absurdeste, was sich die Erkrankten vorstellen können. Mütter befürchten, sie könnten ihre Kinder willentlich verletzen, harmlose Zeitgenossen fürchten, sie könnten andere mit dem Messer attackieren oder vor die U- Bahn schubsen.
Es gibt hier schon einige Threads zum Thema, vielleicht liest Du Dich mal ein. Ansonsten ist therapeutische Hilfe nötig, denn das Befürchtete tritt zwar nicht ein, aber die Angst davor kann einem ordentlich das Leben versauen..............

x 2 #5


M
Ich denke, dass mit dem garantieren triffts ganz gut. Ich habe einfach Angst dass ich die Kontrolle verliere, Angst dass ich mir etwas vormache und in 30 Jahren eine Ehe beenden muss weil ich dann merke ich hab mir mein halbes Leben etwas vorgemacht.
Ich hab da gerade so ne Story von so einem Typen gelesen, der war mit ner Frau verheiratet bis er Stück für Stück merkte dass er eigentlich Männer mag.
Bei mir hat sich alles zusammen gezogen und jetzt bin ich völlig am Ende... Therapeut ist so ne Sache, wenn der mir sagt dass ich gleichgeschlechtlich bin kann er mir gleich nen Sarg mitbestellen...
Ich hab einfach langsam das Gefühl ich werd verrückt.
Auch die Libido (nennt man das bei Männern überhaupt Libido oder ist das ein Ausdruck für die Lust der Frauen?) ist im Eimer... ich scheine einfach auf garnichtsmehr zu stehen, das macht mich nich bekloppter.
Was auch komisch ist:
Zieh ich nen rosa Kaputzenpulli an sagt mein Kopf -> gleichgeschlechtlich
Lieg ich komisch und ich nenns mal feminin auf der couch -> gleichgeschlechtlich
Gehe ich gleichgeschlechtlich? Verhalte ich mich gleichgeschlechtlich? Rede ich gleichgeschlechtlich?
Obwohl ich weis dass das alles mit gleichgeschlechtlich sein 0,0 zu tun hat, werde ich nervös dabei und lass den rosa Pulli lieber zuhause...

#6


C
Zitat von Manu1808:
Ich hab einfach langsam das Gefühl ich werd verrückt.


Na klar. "Verrückt werden bei klarem Verstand" ist eine der besten Definitionen für eine Zwangserkrankung.
Kein Therapeut wird Dir sagen : "Sie sind gleichgeschlechtlich!" Oder er wäre ein sehr schlechter Therapeut. Das wird er schon Dir überlassen.
Oft entstehen Zwangsgedanken aus einem "Überdruck". Wer sich nie traut ein böses Wort an einen anderen Menschen zu richten, entwickelt dann brutale Aggressionsfantasien als Kompensation. Diese wiederum jagen dem Betroffenen einen Schrecken ein und das Kopfkino geht los.

Was noch dazu kommt, ist eine völlige Überschätzung des Denkens. Wir denken den ganzen Tag so furchtbar viel ,was niemals Realität wird. Es gibt unerwünschte Gedanken, vorbewusstes Denken usw. Man kann sieben Tage die Woche an den ersehnten Lottogewinn denken, er tritt trotzdem nicht ein.
Denken hat keine magischen Kräfte, sondern ist eine Funktion unseres Gehirns. Stammesgeschichtliche noch eine vergleichsweise junge Funktion und damit eher schwach.
Irgendein user hat hier mal die Signatur gehabt :" Glaub nicht alles,was Du denkst!"
So ist es.

#7


Luna70
Ich glaube, du hast eine falsche Vorstellung von einer Therapie. Ein Therapeut stellt dir kein "Zeugnis" aus, welche Orientierung du hast. Du scheinst einen enormen Leidensdruck zu haben, von daher solltest du da wirklich mal drüber nachdenken.

Deine Beiträge hören sich schon einigermaßen "homophob" an. Komst du aus einer Familie oder einem Umfeld, in dem Gleichgeschlechtlichkeit irgendwas ganz furchtbares ist?

x 2 #8


C
Zitat von Luna70:
Deine Beiträge hören sich schon einigermaßen "homophob" an.


Das musste ja wieder kommen.............

x 1 #9


E
Zitat:
Ho mo sex ualität wurde bei ca. 450 Arten von Lebewesen nachgewiesen, Homophobie nur bei einer.....
Was ist jetzt wohl unnatürlich.


Die Sexuelle Orientierung kann auch wechseln....

x 2 #10


A
Ich finde nicht das es sich homophob anhört,es ist doch nichts schlimmes,dass dir gefallen hat,was deine Freundin mit dir gemacht hat,es heißt dennoch nicht das du auf Männer stehst.
Du alleine fühlst das am besten,du sagst aber auch das es dich bis dato null interessiert hat,deswegen finde ich es wunderlich das du es von einem einzigen Erlebnis abhängig machst.
Horche einfach nochmal tief in dich hinein und mache dich nicht verrückt,genieße die Möglichkeiten mit deiner Partnerin und sehe sie als etwas besonderes,wichtig ist ihr habt beide Spaß und könnt es genießen. Liebe Grüße

x 2 #11


M
Toll jetzt wurde mein Beitrag gelöscht...
Homophob soll das sich nicht anhören, ich distanzier mich auch von Homophobie. Aber versuch mal einen Veganer zum Fleisch essen zu zwingen... wird wohl auch eher ungemütlich werden.

Einen Vorfall gabs da mal:
Ich hatte im Internet (als ich c.a 13 oder 14 war) ein Mädchen kennengelernt. Wir schrieben, tauschten Bilder aus und ich verliebte mich ein bissjen. Bis sich rausstellte dass das junge Mädchen ein älterer Mann war der anscheinend auf kleine Jungen steht. DAS war mein erster und letzter Kontakt mit einem gleichgeschlechtlich Menschen..
Denkt ihr das könnte etwas damit zu tun haben?

Im Prinzip ist mir ja klar, dass EGAL was ich mit meiner Freundin im Bett anstelle nicht gleichgeschlechtlich sein kann und was ich alleine mache schon garnicht. Trotzdem ist da immer diese unsicherheit.
Es ist ja nicht so dass ich denke ohje du bist gleichgeschlechtlich was mach ich jetzt?.. es ist eher Bist du gleichgeschlechtlich? warum hab ich gerade den Mann angeschaut, heißt das ich bin gleichgeschlechtlich? und dazu dann so ein bedrückendes Gefühl in Bauch und Brust... als wäre ich ständig nervös, schwitzige Hände und als würde etwas gegen meinen Willen passieren. Ablenken kann ich mich davon fast nie.
Ich hab mittlerweile schon Angst die Wohnung zu verlassen, kann nicht auf Geburtstage von Freunden oder sonst etwas...

#12


A
Wie gesagt mache dich nicht verrückt,nein das Erlebnis im Internet hat nichts damit zu tun!
Wenn du wirklich Bi wärest fände ich das auch nicht abnormal ,nur du zählst und deine Empfindungen.
Lebe einfach dein Leben weiter wie bisher,du wirst merken wenn dich ein Mann wirklich sexuell erregen würde,bisher ist es ja noch nicht vorgekommen.Auf keinen Fall solltest du irgendwelche Gefühle unterdrücken,egal in welcher Form das würde dich auf Dauer krank machen.Lasse alles auf dich zu kommen und ein Vermeidungsverhalten schränkt dich doch nur ein!Mache das was dir Spaß macht,es ist dein Leben,deine Gefühle.....lebe sie! Liebe Grüße

#13


M
Ich will aber nicht gleichgeschlechtlich werden.
Ich erlebe das eher als jemand im meinem Kopf der mich dazu überreden will gegen meinen Willen gleichgeschlechtlich zu werden.
Wie schätzt ihr mich denn ein durch meine erzählungen?
Und falls ich wirklich Bi-sexuell werden würde, könnte ich dann Trotzdem nur mit Frauen Sex haben? Sorry für die vielleicht dumme Frage.

#14


C
Zitat von Manu1808:
Wie schätzt ihr mich denn ein durch meine erzählungen?


Du bist ein Hetero mit ´ner Zwangserkrankung. Der Inhalt Deiner Zwangserkrankung ist die Sorge gleichgeschlechtlich sein zu können.
Und es ist genau deshalb eine Zwangserkrankung, weil Du es auf keinen Fall sein möchtest (was ich persönlich absolut legitim finde!)

Der Inhalt könnte auch sein, anderen Menschen in Gesprächen (gegen Deinen Willen) kränkende Dinge zu sagen, wenn Du etwa sehr harmoniedürftig und sensibel bist usw. usf.

#15


A
Irgendwie scheint es dich schon sehr zu beschäftigen ..dieser Gedanke,aus deinen Beiträgen kann ich nicht direkt entnehmen das du eventuell Bi sein könntest.Es scheint dir aber wichtig zu sein,was andere von dir denken...das ist schonmal ein Fehler! Es ist nicht das Leben der anderen sondern deine.
Wenn du bi. Neigungen hast dann würde dir der Sex mit beiden gefallen,dazu müsstest du das aber ausprobieren .Du musst doch merken wenn du einen Mann anschaust ob das was mit dir macht.
Auch wenn du schreibst,dass will ich aber nicht.... Gefühle lassen sich auf Dauer nicht unterdrücken und man sollte es auch nicht.Es ist dein Leben du bist noch sehr jung und hast noch viel Zeit um herauszufinden was dir gefällt! Liebe Grüße

#16


M
Das einzigste was ich bekomme ist Angst, der Mann könnte mir gefallen. Mehr ist da nicht.
Im gegensatz dazu hab ich es immer sehr genossen mit einer Frau zu sprechen, sie zu berühren, zu flirten... bei Frauen denk ich an Sex, (zumindest als meine Lust auf Sex noch intakt war) mit Männern geh ich mal ein B. trinken und das wars.

Also das mit den Gesprächen hab ich ab und zu in anderer Form und lange nicht so ausgeprägt wie die gleichgeschlechtlich Gedanken. Eher dass ich Angst habe in verschiedenen Situationen (bsp. Gespräch mit meinem Chef, Familie,...) denjedigen physisch zu schaden. Sie zu schlagen, o.ä... da gabs auch manchmal Situationen wo ich mir irgendwas hab einfallen lassen dass ich den Raum verlassen kann, danach gibgs aber immer wieder. Ich dacht immer sowas hat jeder Mensch?

Aber mal gabz theoretisch... jemand der gleichgeschlechtlich ist der hat doch keine Angst davor? Oder muss darüber Nachdenken, foren etc abklappern und ich glaub auch nicht dass der panikattacken bekommt und weint, bei dem Gedanken gleichgeschlechtlich zu sein? Viel eher lebt das das heimlich aus. Oder seh ich das falsch?
Ich hab ne riesen Angst dass ich alles nur verleugne und irgendwann mal in einer h.o.m.o Ehe ende... ich kann mir einfach nicht vorstellen mit einem Mann das selbe zu machen wie mit meiner Freundin.

Und ein riesen danke für eure Antworten!

#17

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A
Nein so wie du es jetzt beschreibst und du es dir nicht vorstellen kannst dann ist es doch ok und es wird so sein wie Chingachgook es geschrieben hat,mit den Zwangsgedanken.
Du musst keine Angst haben es wird sich alles von alleine lösen....hör nur auf dein Bauchgefühl. Liebe Grüße

#18


M
Naja, wenn das so einfach wäre...
Ich weis ja ich steh nur auf Frauen, das war schon immer so und fertig. Aber trotzdem bleibt die ungewissheit.

#19


Touzai
Das mit den Zwangsgedanken könnte stimmen, ich würde mich ja noch mal bei einem Psychiater vorstellen.
Ich entdecke aber ganz viel abwehr was bi. und gleichgeschlechtlich sein angeht.
Woher kommt diese abwehr? Wäre es schlimm polysexuell zu sein? Wer verurteilt dich? Du selber? Welches objekt? Hier scheint es um Zukunftsangst zu gehen wenn es so wäre aber auch angst vor der Normabweichung.
Ich habe auch ein Heterofreund der sich stimuliert an. mit einem Dil. damit er einen schöneren Orga. hat. Na und? Your body your choice. Seine Freundin vöge***t ihn manchnal mit einem DiLd0. (Kennst du Deadpool den Film?)
Ich würde jetzt sagen mach dir keine Sorgen aber die Belastung die du spürst ist ernst und du solltest versuchen offen mit einem Psychater zu reden. Viel Erfolg. Und hey. Keine Scham! Wink

#20


A


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