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CosmicPancake
Zitat von Sillyblue:
In den Angst Phasen baute es auf meinem Stress auf und bleibt länger bestehen.

Das kann ich mir auch vorstellen.

• #21


DrSeltsam
Zitat von CosmicPancake:
[…] dazu eine düstere und spannende Musik […] dramatische Inszenierung.

Dann war es keine richtige Dokumentation sondern nur die Karikatur einer solchen. Heutzutage werden Dokus meist so inszeniert, dass sie wie der Gang eines Volltrunkenen wirken, der sich auf dem Oktoberfest oder der Cranger Kirmes verirrt hat.
Es blinkt, es blitzt, im Hintergrund bollert Musik die das aktuelle Geschehen um 1000% dramatischer wirken lassen soll und eine Einstellung darf nie länger als 3 Sekunden dauern - es sei denn irgendein „Experte“ oder „Augenzeuge“ darf völlig zusammenhanglosen Unsinn in die Kamera brabbeln.
Zwischendurch die - ebenfalls immer dramatische oder betroffene - Stimme aus dem Off: „Robert und Harald wussten sofort: da war Gefahr im Verzug! Jetzt zählt jede Sekunde!“

Ich weiß nicht wann das angefangen hat und was das eigentlich soll, aber die meisten neueren „Dokus“ kann man sich nicht mehr ansehen ohne durchzudrehen.
Die sind nicht aufregend wegen der Sache die gezeigt oder erklärt wird, sondern weil sie so laut, schnell und übertrieben dramatisch in Szene gesetzt werden. Der Informationsgehalt geht meist gegen 0 und ich finde es nicht verwunderlich, dass man sich sowas nicht ansehen kann ohne kirre zu werden.

• x 3 #22


A


Angst durch das was im TV läuft

x 3


CosmicPancake
@DrSeltsam Es war "Feuer & Flamme" vom WDR. Aber du hast Recht. Auch da wird ständig hin und her geschnitten und die Dramaturgie zusätzlich verstärkt.

• x 2 #23


User_0815_4711
Zitat von DrSeltsam:
Die sind nicht aufregend wegen der Sache die gezeigt oder erklärt wird, sondern weil sie so laut, schnell und übertrieben dramatisch in Szene gesetzt werden.

Alles nichts für mein rückständiges Gehirn, deshalb schaue ich schon seit Jahrzehnten keine Bewegtbilder mehr.
Auf der einen Seite zu öde, auf der anderen Seite zu anstrengend.
Wahrscheinlich zu öde, weil ich ich nicht folgen kann, aber was soll man folgen, wenn der Inhalt gegen Null geht?
Viel Sinnesreiz - wenig Inhalt.
Anscheinend wird es aber ausreichend betrachtet, sonst würde nicht immer mehr davon produziert werden.
Naja, vielleicht brauchen manche Leute das, um sich zu spüren?
Vielleicht macht das auch süchtig?
Keine Ahnung.

• x 2 #24


iquique
Zitat von Moelli80:
Ich hab das mit Höhe.
Habe ein ausgeprägte höhenangst.
Seh ich im fernsehen was mot höhe, dann wird mir schwindelig und mulmig.

Das geht mir auch so. Es gibt beispielsweise Videos auf YT, da sieht man Servicetechniker auf sehr hohe Sendemasten klettern und oben an der Spitze eine Lampe auswechseln. Beim Ansehen kriege ich starken Höhenschwindel und muss mich festhalten, obwohl ich bequem im Sessel sitze.

• x 3 #25


M
Zitat von iquique:
Das geht mir auch so. Es gibt beispielsweise Videos auf YT, da sieht man Servicetechniker auf sehr hohe Sendemasten klettern und oben an der Spitze ...

Ja, hab so ein film geschaut, über den, der in Amerika übers Seil gegangen ist zwischen Hochhäusern.
Und kamera manchmal nach unten.
War gar nicht meins.
Dachte bekomme ein Herzkasper. 😅

• #26


CosmicPancake
Danke für Eure Erfahrungsberichte. Das zeigt mir eindeutig, dass ich besser auf mich achten muss.

• #27





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