So, gestern und heute auch diverse Aufs und Abs.
Bin nach wie vor etwas ratlos bzw. blockiert, welcher Sicht auf die Dinge ich vertrauen sollte und was jetzt zu tun ist:
- ein-zwei Wochen abwarten, im Notfall weiteres Medikament besorgen (ggf. härterer Art) und langsam gucken, ob ich mich erhole oder gar aktiviere? Nächsten Dienstag Psycho-Termin, wo wir sowieso über Medis reden wollten. Mein Neurologe hatt emir noch Vennlafaxin zur Auswahl gestellt.
Ist das nicht Verzögerungstaktik? Selbstbetrug? Wird's vielleicht nur noch schlimmer so? Wäre es vielleicht höchste Zeit, sich rund um die Uhr in professionelle Hände zu begeben, auch weil die letzten Wochen alles andere als toll waren (mit kurzen, aber sehr deutlichen positiven Unterbrechungen)? Ich will das vermeiden, wenn es nur irgend möglich ist.
- Oder liegen der Selbstbetrug und damit die Blockade in dem Eindruck, den ich manchmal habe, es helfe nur noch "Klappse" (Klappse schreibt man eigentlich laut Duden miteinem "p", aber ich finde, das passt nicht!

) und ich habe de facto längst nicht alle Ressourcen mobilisiert, die ich noch habe? Und der ganze Pessimismus, den ich teilweise habe, ist nur angsttypisches Hineinsteigern? Ist es nicht gerade Teil der Krankheit, diese Ressourcen nicht sehen zu können? Mein ganzes persönliches Umfeld sieht es aber so... Und es wäre super,wenn es so wäre!
Was meint ihr, so auf den ersten Blick?
Die Art und Weise, wie ich seit zwei Wochen lebe, wird langsam echt ungesund, obwohl sie auch immer wiedre große positive Überraschungen bereithält.