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Hallo zusammen - meine Geschichte ist wahrscheinlich noch ganz am Anfang!

ich bin 25 Jahre, habe mein Studium in der Tasche und einen sicheren Job. Ich treibe viel sport.
Ich habe einen kleinen, guten Freundeskreis, eine intakte Familie und eine liebe Freundin.
Soweit so gut.
Doch habe ich ein Problem das über die letzten Jahre ein Ausmass erreicht hat, wo ich sage:
normal ist das wohl nicht mehr.

Ich habe bisher auch mit niemanden wirklich darüber gesprochen.
Mein Problem ist schnell geschildert, aber - je mehr ich mich damit beschäftige - wohl doch tiefgründiger und ernster als ich mir vorstellen konnte.

Alle möglichen Situationen schlagen sich bei mir auf den Magen, soll heissen mir wird total schnell übel.
Das kennen wahrscheinlich viele: sie bekommen vor Aufregung nichts runter, es ist ihnen vor Prüfugnen übel, usw.
Aber bei mir ist es anders:

Die Situationen von denen ich spreche haben sich in den letzten Jahren ungefähr so verändert/erweitert/verschlimmert:

2008-2009
- Führerscheinprüfung (klar, das passiert mehreren dass sie vor aufregung sich kurz davor übergeben)
- Trinkspiele (da wurde mir schon schlecht wenn jemand das wort erwähnte)
- Vorglühen
- Viel Essen / Essen gehen und danach gleich Alk.
- Punktspiele beim Tennis
- Volksfeste (Zelt)

-> solange kein Alk. im Spiel war, war alles ok.

2010 - 2011
- Essen gehen / Einladung zum Essen (vor allem mit Freundin)
- Geburtstagspartys, Abschlussbälle, etc.


2012 bis heute
- jegliches Essen, wo ich nicht 100% kontrollieren kann, wieviel ich essen "muss" (kennt ihr das, wenn ihr eingeladen seid, und einfach nie gut sein kann? wenn einem auch nach einem "nein danke mir reichts" doch nochmal eine ladung verpasst wird? oder ein weiteres Getränk vor die Nase gestellt wird? Diese Situationen sind eine Horrorvorstellung, und verursachen Alpträume. Das schlimme ist, diese Situationen sind real, weil es einfach üblich ist, als Gast völlig übertrieben versorgt zu werden.)
- z.T auch wenn ich allein im Zimmer sitze und über die Lösung meines Problems grüble, wird mir so übel dass ich mich überebe. Vor allem nach dem Aufstehen.
- Gedanken an die Tatsache dass meine Freundin mehr isst als ich, und in letzter Zeit ziemlich zunimmt (was mir nicht schaden würde weil ich wenig wiege, ich aber nie geschafft habe, obwohl lange zeit versucht. Und nein, sie ist nicht schwanger )
- Selbstabfrage "Wie geht es mir gerade"
- Vor allem in der Früh nach dem Frühstück (manchmal würgt es mich auch total, ohne dass ich was gefrühstückt habe)

Warum ich mich in diesem Forum melde, ist, dass ich Meinugen einholen möchte, was ich für ein verdammtes Problem haben könnte!
Ich meine so Dinge wie Feiern, Festessen usw. sind doch kein Grund um daran völlig zu Grunde zu gehen - darauf sollte ich mich doch freuen können (was ich ja früher auch getan hab)? Wenn ich mich in solchen Situationen übergeben muss, dann macht mich das total fertig, und ich brauche einige Zeit, um wieder etwas herunterzukommen.

Mein Blutbild und Schliddrüse sind i. O., laut Hausarzt. Internist folgt. Ich glaube inzwischen auch immer weniger an rein Körperliche Ursachen dafür dass mir so oft schlecht ist.

Hat jemand von euch ähnliche / identische Probleme (gerne auch private nachricht!)? Bzw. auch Erfahrungen über Bekannte von solchen Fällen.
Ich bin um jeden Rat dankbar! Weil ich merke wie mein Problem mich immer mehr auch in Situationen einschränkt, die vorher überhaupt nicht relevant waren!
Ich will das verändern!

Liebe Grüße

08.06.2013 22:49 • 15.06.2013 #1


15 Antworten ↓


du lässt dich genauso leicht unter Stress setzen wie ich..

den Bammel vor der Prüfung hat jeder des ist der Druck.

Das muss ich auch erst lernen.

ich habe gelesen so lange wie kein Alkohl im spiel ist?

Wie ist des gemeint?

Bei mir hat der alk auch Probleme ausgelöst.. B. zb senkte bei mit die Hemmschwelle ich wurde mutiger.. Schnap. zb . machte mich Agressiv angriffslustig.

wir beide haben haben recht Ähnliche Probleme.

wenn du mit mir in Kontakt beleiben möchstes pn an mich wenn du magst

09.06.2013 12:18 • #2



Alle Situationen schlagen auf den Magen / Erfahrungen & Tipp

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Chihuahua Love
Das mit em Alk kenn ich nicht...
Aber ich kann mich bei Aufregung schnell übergeben....nicht nur das, Toilette darf auch nicht fern sein.
Ich habe nie darüber nachgedacht, das es eine Krankheit ist, jeder Mensch reagiert auf "Stress, Kummer" anders.

09.06.2013 12:27 • #3


vor einigen Jahren waren eingentlich nur Situationen schlimm für mich, in denen ich Alk trinken "musste".
Wahrscheinlich, weil ich weniger vertragen habe als andere, aber trotzdem öfters an mein Limit ging - und das wiederrum führte zu einer Reihe von schlechten Erfahrungen, die dazu führten, dass ich mir wieder und wieder Horrorszenarien vorstellte, bevor ich wieder mit Trink-Situationen konfrontiert wurde.

Die Sache mit den Prüfungen ist an sich ertragbar für mich. Nach den Prüfungen kam der Appetit und alles war gut.
Ich hatte auch nie Prüfungsangst, also immer nur eine gesunde Aufregung, die mir zu guten Leistungen verholfen hat.

Aber inzwischen geht es garnicht mehr nur um Alk. oder spezielle Prüfungssituationen. Es geht darum, dass ich bei jedem Bissen/Schluck kurz eine Entscheidung treffen muss, ob ich das nun "schaffe" oder ob mir dabei übel werden könnte. Das ist besonders schlimm unter Fremden Leuten, im Restaurant und wenn ich wo eingeladen bin, und mir etwas angeboten wird.
Soweit ich das selbst beurteilen kann, ist mein Problem der ständige Gedanke daran, ob mir davon nun schlecht werden könnte. Andere denken ja garnicht darüber nach, wieviel sie nun gegessen haben, oder so.

Bei mir ist es ungefähr so: "Ich würde ja gerne zugreifen und mehr Essen haben, aber ich bin blockiert durch die Angst, dass mir davon dann übel wird". Wenn meine Freundin dabei ist, ist das ganze noch schlimmer. Mit ihr habe ich auch als einzigste darüber gesprochen.

Der Grund warum ich nicht mit Bekannten darüber reden mag (vielleicht ist es auch nur eine Ausrede) ist, dass ich mich dann noch mehr beobachtet fühle, wenn die Leute wissen, was ich habe.

09.06.2013 13:08 • #4


Chihuahua Love
Würde ich auch nicht tun....mach es nicht so stark zum Thema (würde mich dann auch "beobachtet" oder "bedauert" fühlen). Wenn Du ganz alleine ißt, hast Du dann dieses Gefühl auch? Oder nur in Gesellschaft?

Das mit dem "Trinken müssen", kann ich definitiv nicht nachvollziehn...sry.

09.06.2013 13:17 • #5


Hab das Gefühl auch alleine, vor allem zur Zeit!
Hatte auch immer wieder Phasen, wo ich richtig Appetit hatte, und wenn ich allein war auch gut und viel gegessen habe. Jedoch überkam mich das schlimme Gefühl sofort wieder, wenn eine Situation bevorstand, in der ich mich blamieren hätte können (-->Gesellschaft).
Im Moment bin ich nur verzweifelt, und würde mich am liebsten verkriechen. Dabei fällt mir aber nur die Decke auf den Kopf, also muss ich aktiv was tun, damit ich was ändere! - nur was?

Wie gesagt das mit dem Alk trinken ist zweitrangig, aber damit hat alles angefangen. (wenn ich wieder auf den Stand kommen würde, dass nur Alk. trinken ein Problem für mich wäre, dann könnte ich mit dem Entschluss leben, einfach nichts mehr zu Trinken) Aber bei Essen geht das etwas schlecht

ein Beispiel mit dem Alk.:
Stell dir vor du musst ein Glas Alk exen, und alle sehen zu. Du weisst aber, dass du die letzten 4x als du das gemacht hast, dich übergeben musstest. Grausst dir dann nicht schon vor der nächsten Situation in der du sowas machen musst? (Klar ich hätte einfach nach der 1. schlechten Erfahrung schon nein sagen können, aber ich wollte es mir wohl selbst beweisen dass ich doch kann, keine Ahnung...) Das hat sich dann soweit verschärft, dass der Gedanke daran generell Alk zu trinken schon schlimm war. Das ist aber nun schon mehrere Jahre her.

09.06.2013 13:35 • #6


Chihuahua Love
Zitat von s-cape:
ein Beispiel mit dem Alk.:
Stell dir vor du musst ein Glas Alk exen, und alle sehen zu. Du weisst aber, dass du die letzten 4x als du das gemacht hast, dich übergeben musstest. Grausst dir dann nicht schon vor der nächsten Situation in der du sowas machen musst? (Klar ich hätte einfach nach der 1. schlechten Erfahrung schon nein sagen können, aber ich wollte es mir wohl selbst beweisen dass ich doch kann, keine Ahnung...) Das hat sich dann soweit verschärft, dass der Gedanke daran generell Alk zu trinken schon schlimm war. Das ist aber nun schon mehrere Jahre her.


Sorry, entweder ich will oder ich will nicht. Wenn Du Dir selbst etwas beweisen wolltest, dann ich das wohl schief gegangen...


Zum Rest
Ich würde in Deiner jetzigen Situation darauf verzichten in Gesellschaften zu essen. Esse mal ne Weile alleine, dann wieder mit Freundin....und dann wieder in Gesellschaft. Esse, und vor allem trinke nur Dinge, die Du auch möchtest!
Versuche Dich selbst wieder "ran" zuführen. Geht das nicht mehr, suche bitte professionelle Hilfe auf! Alles Gute!

09.06.2013 13:43 • #7


auf des mit den alk exen würde ich mich gar nicht einlassen.. nur weil du so wenigs verträgst iss des nicht schlimm..

Fakt iss je merh dein Körper an den Alk gewöhnt iss umso mehr verträgst du ..

des würde ich so beruhen lassen.. das iss dann schon der anfang vom Alkohiker indem du dich zwingst dazu.

des kann ganz fix nach hintenlosgehn.

09.06.2013 13:54 • #8


Also ein paar Sachen magst du dir sicherlich durch die Psyche einhandeln. Irgendwann wird die Sache sowieso zum Selbstläufer und der Teufelkreislauf hat begonnen.

Was aber zb das Frühstück angeht, wenn dir danach schlecht ist, dann frühstücke erst später. Es gibt Menschen, deren Kreislauf ist morgens etwas langsamer, denen wird allein deswegen vom Frühstück morgens schlecht. Zu denen gehör ich auch. Habs Frühstücken daher irgendwann gelassen und ess erst frühestens 2-3 h nach dem ich wach bin. Je früher ich aufsteh, desto später ess ich, je später ich aufsteh, desto früher kann ich was essen. Muss man etwas ausloten wann wie was geht. Und meist ess ich dann auch erst nur ein paar kleine Bissen, dann eine halbe Stunde später nochwas usw.
Es ist überhaupt nicht schlimm, wenn du nicht Frühstückst oder erst später isst.

Genauso was das "Essen müssen" oder "Trinken müssen" bei Einladungen angeht. Das gibts nicht. Wenn ich satt bin oder nicht will, dann sag ich nein. Wenn mir trotzdem jemand was auf den Teller kippen will, sag ich nein und schieb die Hand weg. Landet trotzdem dann was auf dem Teller, lass ich es stehen oder stell den Teller demjenigen hin, der mir was drauf getan hat. Es ist ganz einfach respektlos von der anderen Person das Nein zu ignorieren!
Der andere ist selber Schuld wenn er bei einem eindeutigem nein, dir trotzdem was auf den Teller tut und du es nicht isst.
Das gilt auch für das Trinken von irgendwas. Wenn ich nicht will, dann trink ich auch nicht. Es ist mir doch egal was die anderen dazu sagen. Wenn die meine Entscheidung nicht respektieren wollen, dann will ich mit denen gar nichts zu tun haben.
Ich glaube an der Stelle musst du etwas an deinem Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl arbeiten, damit du dich von anderen nicht so rumschubsen lässt. Was anderes ist das nicht. Und nein, es ist nicht unhöflich etwas abzulehnen wenn man nicht will oder satt ist. Unhöflich und respektlos ist es, wenn die anderen das nicht akzeptieren. Völlig egal ob das der angeblich beste Freund oder die Oma ist.

09.06.2013 14:12 • #9


Klingt für mich danach, als wärst du extrem stressanfällig. Dadurch entsteht Angst, die oft auch Übelkeit verursachen kann. Auch lese ioch sozialphobische Tendenzen heraus. Ich denke, bei dir kommen mehrere Punkte zusammen.

Es ist aber sehr gut, dass du gleich daran arbeiten willst.

Übelkeit:
Überprüfe, ob du unterzuckert sein könntest.
Die Angst verursacht oftmals Übelkeit. Ich habe dann zu viel Luft im Bauch also nehme ich eine dieser Tabletten, die die Gase im Magen auflösen.
Glaube du hast eine Art "Erwartungsangst". D.h. du malst dir aus, was dir alles passieren könnte und zwingst deinen Körper dadurch, so zu reagieren.

Soziale Phobie:
Kann es sein, dass deine Bekannten eine "Erwartungshaltung" dir gegenüber haben? Das sie vielleicht denken, mit dir wäre ja alles super etc. Und du hast das unterbewusste Gefühl, ihre Erwartungen erfüllen zu müssen? Oder du hast vielleicht Angst dich zu blamieren? Oder abgelehnt zu werden, wenn du deine Probleme ansprichst?

Liebe Grüße

09.06.2013 15:26 • #10


Danke für die guten Infos an alle.

Kira, das was du sagst, trifft ziemlich gut zu.
Erwartungsangst beschreibt das ganze ziemlich gut,
ich habe auch nen Gesprächstermin mit einer Therapeutin, der zeige ich glaub ich diesen Chat hier, weil mir fällts ziemlich schwer selbst zu erklären, was genau mein Problem ist.

Ich fühle mich zurzeit so, wie wenn ich rund um die uhr angespannt bin, zum Teil auch, weil ich mich sehr mit mir selbst beschäftige, und dadurch natürlich noch mehr an das ganze Thema denke, und mir klar wird wie sehr mich das ganze eigentlich trifft.

Wichtige Frage:
ist das richtig so, dass ich mich richtig intensiv mit meinem Problem auseinandersetzen soll? und ist es normal, dass es dann im ersten moment auch noch die Situation verschlimmert? Weil genau deshalb habe ich ja so lange versucht es zu verdrängen, damit die Angst oder was auch immer es ist, nicht die oberhand gewinnt!)

10.06.2013 19:22 • #11


Gut, dass du zum Therapeuten gehst.
Mach dir vorher einfach ein paar Stichpunkte, den Rest erzählst du dann von ganz alleine

Ich kenne das mit dieser Daueranspannung sehr gut. Bei mir hat es aufgehört, als ich aufhörte, alles so dramatisch zu sehen und meine körperlichen "Wehwehchen" nicht mehr so ernst nahm.

Mehr "Sch**" drauf Stimmung eben.

Also natürlich solltest du dich intensiv mit deinem Problem auseinandersetzen! Wenn du dazu bereit bist, hast du schon einen großen Schritt getan. Du musst eben nur wissen wie du das anstellst. Also nicht das "ob" sondern das "wie" ist wichtig. Dann verschlimmert dich dein Befinden auch nicht, es bessert sich.

Liebe Grüße

10.06.2013 23:39 • #12


Hallo,

Bei mir schlägt sämtlicher psychischer Streß auch auf den Magen... Aber ich habe bisher kein Mittel dagegen gefunden. Wenn's ganz schlimm kommt,nehme ich Tropfen gegen Übelkeit. Aber das kann's ja auf Dauer auch nicht sein.

LG
nuxi

11.06.2013 20:25 • #13


Hi!

Ich kenn das auch, mit dem empfindlichen Magen. Und irgendwie kann ich mit aufkommender Panik fast besser umgehen als mit diesem Gefühl, dass da gleich was hochkommen könnte..
Ganz schlimm in Bus/Bahn, im Supermarkt und leider auch wenn ich mich mit jemandem treffe.. vor allem wenn man dann noch was essen gehen soll... krieg mit so ner Übelkeit mal was runter.. :/

Aufm nach Hause weg ist es dann (oh wunder) kaum noch vorhanden... das ist echt alles der Kopf..
Wie gesagt, andere Angstsymptome, wie Atemnot, Schwindel ect hab ich alle in den Griff gekriegt. Die Übelkeit aber kommt plötzlich auf, und dann verkrampft man innerlich und denkt nur noch daran. Und dann denk ich "Oh gott, das musst du jetzt so lange wie möglich aushalten, bloß keine falsche Reaktion, sonst könnt ja was *überschwappen* ".

Passiert isses dann letztlich noch nie aber naja... will mans drauf ankommen lassen?

lg Sommergewitter

13.06.2013 13:20 • #14


@ sommergewitter
danke für deinen Beitrag!
Wie hat das bei dir angefangen? Bzw. wie lange hast du das schon?

Machst du denn was konkret dagegen? Ich meine, das schränkt einen ja total ein - egal ob du wo zum essen eingeladen bist, oder in der Arbeit mit Kollegen Mittag isst, oder auf nem Geburtstag!

Ich kann dich auf jeden fall 100p nachvollziehen, auch das mit dem "aufm nach Hause weg ist es dann kaum noch vorhanden".
Ich bin halt schön langsam am verzweifeln, weil ich mich auch auf nichts mehr richtig freuen kann!
Irgenwie muss man das doch in Griff kriegen können

14.06.2013 20:12 • #15


Zitat:
Wie hat das bei dir angefangen? Bzw. wie lange hast du das schon?

Angefangen hats eigentlich ganz schleichend vor nem Jahr. Ab und zu morgens in der Bahn. Hab mir aber nie wirklich nen Kopf drum gemacht. So wirklich "klick" hats erst vor rund 3 Monaten gemacht, wo ich dann mit Herzrasen und Atemnot und den typischen PA zu kämpfen hatte. Als das nach ein paar Wochen wieder ganz gut war, kam die Übelkeit irgendwie intensiver zurück.. wie als wenn das eine Kompensierung für die vorigen Symptome ist.


Zitat:
Machst du denn was konkret dagegen? Ich meine, das schränkt einen ja total ein - egal ob du wo zum essen eingeladen bist, oder in der Arbeit mit Kollegen Mittag isst, oder auf nem Geburtstag!

Es ist nicht immer gleich schlimm. Je mehr Angst ich mir vorher mache, desto schlimmer kommts dann auch. Daher mach ich Sachen am liebsten spontan, da ist man dann noch nicht ganz so "vorgeschädigt".

Ansonsten habe ich Tropfen gegen Übelkeit. Helfen nicht zwingend dagegen, wenn der Kopf die Überhand hat aber ich merke trotzdem, dass der Magen sich besser anfühlt.

Mein Geheimtipp ist ne schlichte Ingwerknolle.
Hab ich heute wieder gemerkt. Ich hatte Besuch, dadurch natürlich Dauer-angespannt. Aber ein herzhafter Biss in den Ingwer zieht einem alles zusammen. Das brennt so, dass die Übelkeit für ne Weile in den Hintergrund rückt. Und gesund soll das Zeug ja außerdem sein.

Naja und ansonsten... Augen zu und durch... ich sag mir immer, dass ich im Grunde keine Angst vor der Übelkeit ansich habe, sondern eigentlich habe ich Angst vor einem Kontrollverlust. Aber durchs Reiern würde ich wohl trotzdem nicht die Kontrolle verlieren... von daher grundlose Angst. Der Gedanke hilft auch manchmal.

Zitat:
Ich bin halt schön langsam am verzweifeln, weil ich mich auch auf nichts mehr richtig freuen kann!

Kann ich verstehen. Mein Treffen heute war auch mehr Anspannung als alles andre und das finde ich so schade weil ich mich eigentlich so gern einfach unbeschwert gefreut hätte. Aber ich glaube fest daran, dass es wieder besser wird. Leben bedeutet Bewegung. Es gibt keinen Stillstand. Wer weiß also, was in einem Monat oder nem halben Jahr ist... so muss es nicht bleiben.

15.06.2013 16:43 • #16



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