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M

mermaid
Gast

Sammelthema
Hallo ich bin neu hier und habe hier schon viele Beiträge gelesen, die auch zu meinem Problem gepasst hatten und deswegen wollte ich mich mal hier informieren!
Und zwar haben sich vor einem halben Jahr meine Eltern getrennt, wir sind mit meiner Mutter umgezogen und mein Freund war sehr für mich da, bedingungslos.
Zu dieser Zeit habe ich das alles verdrängt und es ging mir 'okay'.Dann letzte Woche habe ich erfahren sie ziehen wieder zusammen und damit ziehen wir auch wieder zu meinem Papa ( vorher lebte ich in dem Ort, in dem mein Feund lebte, jetzt einfach nur ein paar km weiter- ich konnte immer hin, wann es mir schlecht ging.
So und nun fange ich seitdem an mir Gedanken um alles zu machen.Direkt montags bekam ich Panikattacken,ich könnte meinen Freund nicht mehr lieben etc.
Die Zeit , die wir hatten, war wunderschön bzw ist ja immernoch.
Wenn ich bei ihm bin, fühle ich mich meistens sehr gut...und denke nicht dran.Aber manchmal denke ich sogar dran, wenn ich bei ihm bin.Ich muss denken ' Liebe ich ihn noch?' bzw ' Brauche ich ihn noch?' und so Dinge eben.Dann denke ich ' Würde ich ihn vermisse?' Lauter solche Fragen...
Das nervt einfach und macht mich so fertig.
Würde ich mir so viele Gedanken machen,wenn ich ihn nicht lieben würde? Oder ist die Beziehung Geohnheit ( Das rede ich mir ein)
Es macht mich einfach fertig...wenn ich zu viel dran denke verfalle ich in eine richtige Panikattakce, ich schwitze, meine Beine zittern, ich kann nichts essen etc.
Am Anfang dachte ich es geht wieder weg...
ICH WILL IHN NICHT VERLIEREN! Das weiss ich ...aber warum denkt mein Kopf anders?
Wenn ich mit ihm im Bett liege und wir kuscheln oder uns küssen, kann ich ALLES vergessen und es ist wunderschön...und dann kommt ein Gedanke und ich bin wie gelähmt.Ich sehne mich nach ihm,wenn ich nicht bei ihm bin und will immer wenn ich Probleme habe zu ihm..

Was soll ich tun?

War bei einem Therapeuten der meinte ich solle eine Therapie beginnen, aber konnte mir auch nicht wirklich helfen, denn er setzt seinen Schwerpunkt eher auf etwas anderes.

War dann bei einer Pendlerin, das war total klasse, sie meinte das kommt gar nicht von meinem Freund sondern einfach von dem ganzen Stress und ich hätte Verlustängste!

Morgen gehe ich nochmal zum Therapeuten ( zu einem anderen)...mal sehen was diese sagt.Im Internt habe ich gelesen, man müsse eien Verhaltenstherapie bzw Medis nehmen.

Bei den Punkten,die bei Zwangsgedanken typisch sind, treffen alle zu.Muss sagen,dass ich noch eine Schildrüsenunterfunktion diagnostiziert bekam und naja aber der Arzt meinte da wird man nicht depressiv von.

Fühle mich einfach nicht verstanden..

Vielleicht will hier jemand was zu sagen? Ich liebe ihn doch..das weiss ich, bzw wills wissen, verdränge es aber immoment durch dumme Gedanken!

Ich glaube eifnach nicht,dass man einen Menschen so schnell nicht mehr lieben kann, vorallem will ich das ja auch nicht, also wenn ich ihn wirklich nicht mehr lieben würde, täte es mir bestimmt auch nicht so weh, die ganze Zeit drüber nachzudenken.

Vohin war er 5 min da und ich habe mich echt drauf gefreut und währenddessen wollte ich ihn küssen etc.Ich sehnte mich nach ihm, ich vermisse ihn sogar....
Beim telefonieren eben war ich auch traurig,als er auflegte

Ich denke ich habe mich da so in etwas reingesteigert,dass ich nicht mehr rauskomme..

Und wenn ich dann denke ' Denk nicht so' denk ich sowieso so.Wenn ich denke 'Das sind Zwangsgedanken' dann quält mich der Gedanke unbedingt drüber nachdenken zu müssen ob es solche sind oder einfach die Beziehung zu ende sein soll.
Aber warum solls ie zu ende sein,wenn sie vor 1 Woche noch das Beste war bzw jetzt immeer noch ist? Ich denke ich komme daa alleine nicht mehr raus

Ich will ihn doch nicht verlieren und will einfach die Zeit, in der es toll war und ich nicht denken musste =//

Danke und schönen Sonntag!

12.09.2017 #1


37 Antworten ↓
Hotin

Hotin
Mitglied

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8
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Mitglied seit:
Hallo Clever,
Zitat:
Daher möchte ich nun wissen ob das mein Zwang ist, dass ich sie halt irgendwie 'besitzen' bzw 'heiraten' muss und
das die Gedanken die mir drumherum kommen die dazugehörigen Zwangsgedanken sind oder ob das generell ein
Zwangsthema ist was mir immer im Kopf herum geistert.


Wer soll das aufgrund Deines Textes beantworten können. Ich finde, es ist egal, wie man das nennen kann.
Die sachliche Lage ist Dir hoffentlich aber einigermaßen klar geworden.
Zitat:
Ich habe im Februar des letzten Jahres im Internet eine Frau kennengelernt von der ich auf Anhieb sehr angetan
war weil wir die gleichen Interessen hatten und sie mich optisch auch ansprach.


Deine Geschichte fängt doch schon mit einem großen Fehler an.
Du glaubtest eine Frau kennengelernt zu haben. Du hast ein Bild gesehen und Texte gelesen. Über den Zeitraum
von einem Jahr ist es Dir nicht gelungen herauszufinden, wer diese Frau in Wirklichkeit ist.
Zitat:
Ich war so sehr angetan von ihr, dass ich sie heiraten wollte


Was beschreibst Du hier? Du kannst gar nicht von dieser Frau angetan gewesen sein. Du hast sie doch nie kennen gelernt.
Zitat:
habe den ganzen Tag lang nur an sie gedacht und an die Tatsache dass ich sie heiraten muss weil ich mir sicher
war, dass ich nie wieder so eine Frau finden werde


Also ich bin gewohnt, eine Frau persönlich über längere Zeit kennen zu müssen, um dann zu entscheiden,
ob ich etwas gemeinsam mit ihr aufbauen möchte.
Dir aber würde es reichen, wenn sie Dir gefällt, egal was sie dazu findet. Ist das nicht grenzenlos egoistisch?
Zitat:
das hat aber nichts daran geändert, dass ich immer noch besessen bin von ihr.


Du kannst doch gar nicht von ihr besessen sein. Du träumst immer noch einen Traum. Ist Dir das noch nicht klar geworden?

Zitat:
Mein Problem ist jetzt, dass ich sie aufgeben will aber weil ich immer noch besessen von ihr bin gelingt mir das nicht.


Du bist garantiert nicht von dieser Frau besessen. Nur, wenn Du beginnst jetzt zuzugeben, dass Du Monate lang
einem Traumbild hinterher gelaufen bist, hat das vermutlich solche starken, weitreichenden Auswirkungen auf Deine
psychische Verfassung, sodass Du versuchst erst mal dieses Traumbild aufrecht zu erhalten.
Zitat:
Ich muss immer Stellung dazu nehmen aber egal welche Position ich vertreten das Thema lässt sich nicht beenden.


Es ist oft so, wie Du es beschreibst. Psychische Störungen entstehen häufig auch,
weil Du keine Entscheidung triffst. Das Thema lässt sich ganz einfach beenden.
Nur, Du möchtest es nicht beenden. Dafür hat es Dir zu gut gefallen.

Dann ist es doch gut so. Du kannst dich jederzeit entscheiden, wonach Du hauptsächlich Dein Leben und
Denken ausrichten willst.

Traum oder Wirklichkeit? Wie Du siehst, funktioniert beides.
Allerdings mit unterschiedlichem Erfolg.

Viele Grüße

Bernhard

06.03.2017 02:03 • x 1 #34


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A


Sind das Zwangsgedanken Anzeichen?

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fourofour

fourofour
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Das dies dich so belastet ist verständlich. Wer würde auch einem geliebten Menschen etwas antun. Es ist das Negativ zu dem was man eigentlich fühlen will.

Das habe ich oft im Zusammenhang mit BPD gesehen.
Meine Theorie zu diesen Gedanken ist angelehnt an der "Inneren Kind" Theorie und erlernten Verhaltensweisen, die zum Schutz vor physischem und psychischem Schaden dienten.

Also ein Teil in einem Bewertet eine Situation "falsch". D.h. er deutet das Verhalten anderer beispielsweise als verlassen, wegstoßen, vernachlässigen etc.. Dieser Teil hat das für ihn schon zu oft erleben müssen und reagiert da empfindlich. Blitzschnell holt er dann seine Abwehrmaßnahmen aus dem Inventar und legt los. Also z.B. den anderen wegstoßen, verletzen etcc..
Das ist das, was man dann als Gedanken wahrnimmt.
Da man nicht so sein will und das auch das Gegenteil von dem ist was man glaubt zu sein, kann das eine Steilvorlage für den eigene Sender im Kopf, "Radio Negative", sein. Der geht dann gleich auf Sendung und verbreitet seine Propaganda.

Wenn man die Mechanismen hinter dem Gefühl/Gedanken erkannt hat, kann man diesen besser aushebeln oder entkräften.

Ob das bei dir so ist weiß ich nicht. Will da auch nichts implizieren. Es ist nur eine Idee.

08.10.2016 14:40 • x 1 #28


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S
Hi Mermaid,

Sorry hab durch die ganzen Forenprobleme deinen Beitrag überlesen. Das hört sich alles nach genau dem selben Problem an, wie wir alle hier haben. Was mir geholfen hat ist das ich den Thread Angst den Partner nicht mehr zu lieben gefunden habe, das war ein Riesenglück für mich.

Hier kannst Du ganz offen mit uns drüber schreiben und Versuchen uns gegenseitig zu stärken!

Lg

#2


M
Hallo Schneckchen_1983,

danke für deine Antwort! Es tut ungemein gut zu hören,dass man doch nicht so alleine ist und dass es doch noch eine Chance für die Liebe gibt.
Das ist denke ich, mein größtes Problem! Die Angst, es könnte nicht mehr so werden, wie es mal war.
War mittlerweile auch beim Arzt : Depression mit Zwangsgedanken!
Bekomme jetzt Flourexetin (?) und mache ab Mitte April eine Therapie...

#3


G

Sind das Zwangsgedanken?

Hallo ihr,

ich bin ganz neu hier und habe mich in der Hoffnung angemeldet, dass ihr mich vielleicht ein bisschen beruhigen könnt oder einfach nur für den Austausch.
Ich bin nun seit fast einem Jahr in Behandlung, zu Beginn wegen einer Panik bzw. generalisierten Angststörung. Als es dann um die Verlängerung meiner Therapie ging wurde als neue Diagnose eine leichte Depression gestellt.
Vor rund 2-3 Monaten begann bei mir ein Ärztemarathon d.h. ich hatte bis zu 4 Termine pro Woche bei den unterschiedlichsten Ärzten. Im Raum stand eine chronische Autoimmunerkrankung. Ich hatte schreckliche Angst diese tatsächlich zu haben und habe mich in den ganzen total reingestresst. Konnte an nichts anderes mehr denken und war fest davon überzeugt diese tatsächlich zu haben. Das ganze Hin und Her ging etwa 2 Monate bis ich dann vor rund 4 Wochen bestätigt bekommen habe, dass es doch nur falscher Alarm war. Allerdings konnte ich mich darüber nicht wirklich freuen, denn etwa zwei Tage vor dem Arztgespräche haben plötzlich diese Gedanken angefangen, in denen ich alle möglichen Menschen in Gedanken getötet habe. Ich war total am Ende und dachte mir wenn ich doch nun schon körperlich gesund bin wieso kann ich es dann nicht endlich psychisch sein. Der Gedanke hat mir unheimlich Angst gemacht und ich konnte an nichts anderes mehr denken. Als ich mich im Internet darüber informiert habe bin ich auf den Begriff "Zwangsgedanken" gestoßen. Obwohl ich mir dachte, dass es sich evtl. um solche handeln könnte dachte ich von mir, dass ich böse bin und womöglich ein Psychopath werde. Dann hatte ich Angst eine Psychose zu bekommen. Oder dass ich plötzlich Dro. nehmen könnte, dazu muss man wissen, dass ich eine sehr strikte Meinung zu jeglichen Dro. haben seien es illegale oder legale d.h. ich trinke nicht und habe auch noch nie geraucht. Das alles wären ja Dinge bei denen ich absolut keine Kontrolle mehr über mich oder mein Tun hätte. Da ich ein Mensch bin, der sehr viel Kontrolle braucht und ich kurzzeitig davor stand die absolute Kontrolle über meinen Körper zu verlieren (die Angst vor der chronischen Krankheit) habe ich mir gedacht, dass alle die Gedanken damit zusammenhängen könnten.
Ich schätze mich im Moment was das Lesen von neuen Zwangsgedanken als labil ein, trotzdem habe ich immer weiter im Internet darüber gelesen. Nun habe ich vor etwa zwei Tagen gelesen, dass es auch Betroffene gibt, die gleichgeschlechtlich Zwangsgedanken haben. Und zack hatte ich diese auch. Seitdem steigere ich mich total in diese hinein. Ich bin seit über 4 Jahren in einer heterosexuellen Beziehung. Mein Freund bedeutet mir alles und ich liebe ihn sehr. Bevor ich das alles gelesen habe, habe ich mir noch nie Gedanken über meine sexuelle Orientierung gemacht. Das war für mich einfach immer klar. Natürlich finde ich Frauen attraktiv, aber dann eher, dass es diese "Vergleichsgedanken" sind, die man als Frau so hat. Ich kann mir nicht vorstellen mich in eine Frau zu verlieben. Aus irgendeinem Grund macht mich dieser Gedanken am verrücktesten. Ich rede mir ein, dass ich meinen Freund nicht mehr liebe und jetzt plötzlich gleichgeschlechtlich bin. So als ob ich mir selbst nicht mehr trauen kann bzw. meinen Gefühlen. Als würde ich nun alles in Frage stellen. Ich bin total verzweifelt.
Mit meiner Therapeutin konnte ich über all das bisher noch nicht reden, da sie sehr lange im Urlaub ist und erst nächste Woche wieder einen Termin habe.
Habt ihr Tipps für mich?Oder ähnliche Erfahrungen gemacht?

#4


M
Das könnte eine Depersonalisation sein, ein häufiges Symptom bei der GAS. Habe ich auch und mehr.

#5


Perle
Hallo Gedankenchaos,

Dein Nickname sagt es im Prinzip schon deutlich aus: Dein Seele / Dein Gehirn haben durch diesen Ärztemarathon unheimlich viel zu verarbeiten und das dauert seine Zeit. Du bist über diese Ärzte-Phase total verunsichert worden und das ist natürlich gerade für Dich als "Kontroll-Mensch" schwer zu akzeptieren.

Ich denke also nicht, dass Du unter Zwangsgedanken leidest aber diese Erfahrungen der letzten Zeit haben Dir gezeigt, dass es absolute Kontrolle in einem Menschenleben nicht gibt. Das zu akzeptieren fällt Dir noch schwer und löst weitere Gedankensprünge in Dir aus, die vermutlich mit Deiner Realität nicht viel zu tun haben, die Dich aber wiederum ängstigen und verunsichern z. B. Deine sexuelle Orientierung.

Du bist im Moment in einem Lebensabschnitt, wo Du ganz viel entdeckst, hinterfragst usw und das löst alle möglichen Gefühle in Dir aus. Das ist anstrengend aber andererseits sind es wichtige Schritte, um Dich zu festigen - als Persönlichkeit. Gehe Deinen Weg weiter, Deine Seele wird sich wieder beruhigen. Und wenn es Dir möglich ist so versuche, ein Stück weit die Kontrolle los zu lassen und gehe ins Vertrauen.

LG, Martina

#6


Icefalki
Hatte ich auch. Wenn die eigene Welt aus den Fugen gerät, dann kommen die Gedanken.

Da man eh schon panisch ist, geht es so richtig los. Und die Angst wird immer schlimmer.

Gute Nachricht, es passiert nichts. Glaube mir.

Alles um einem herum wird erschreckend. Alles wird anders wahrgenommen, die Sinne sind geschärft, nur die reelle Gefahr nicht vorhanden. Und da das total unlogisch ist, denkt man, man wird verrückt oder stirbt.

Ist aber nur die Angst. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

#7


G
Danke für eure Antworten (;
@MathiasT: Was meinst du mit Depersonalisierung ist das nicht was ganz anderes?

Ich bin den ganzen Tag nur noch am grübeln. Von einem Gedanken zu nächsten. Was wenn ich meinen Freund jetzt plötzlich nicht mehr liebe, ich stelle einfach alles in Frage. Ich ziehe mich immer mehr zurück und habe zu gut wie nichts mehr lust.
Mir macht dieser gleichgeschlechtlich Gedanken Angst, aber ich weiß insgeheim, dass ich mir eine Beziehung mit einer Frau nicht vorstellen kann, dennoch steigere ich mich total in alles hinein.
Meine neuste Angst ist nun, dass ich gar keinen Kontakt mehr mit weiblichen Freunden "will". Was wenn ich mich plötzlich in eine von ihnen verliebe?Womöglich hat das wieder mit meiner Angst des Kontrollverlustes zu tun,oder was meint ihr?

#8


M
Das ist ein weites Spektrum, kann aber auch auf dich und deine fremdelnden Gedanken zutreffen. Schau mal den langen Link:

https://books.google.at/books?id=l509kK ... le&f=false

#9


Vergissmeinicht
Hey gedankenchaos,

denke, Martina hat es schon sehr gut ge-/beschrieben.

Du willst alles kontrollieren und dies ist anstrengend. Du hast Dich auf diesem Wege ein wenig verloren und auch dies macht Dir Angst. Ich kenne diese Art von Zwangsgedanken, stufe sie aber nicht so ein. Du bist halt schlicht und ergreifend orientierungslos und verinnerlichst alles was Du hörst und liest. Daher kann ich Dir nur dringend anraten das Googlen und alles was damit zusammen hängt sein zu lassen; es hilft Dir nicht wirklich, wie Du ja selber feststellen kannst.

#10


M
Zwangsgedanken werden aber doch im Allgemeinen nicht als fremd erlebt. Zumindest ist das bei mir nicht der Fall.

#11


Vergissmeinicht
Wie meinst Du das Mathias?

#12


M
Zwangsgedanken sind meine eigenen Gedanken, die sich auf einen bestimmten Bereich, oder mehrere bestimmte Bereiche begrenzen und immer wieder durchgegangen werden. Der depressive denkt dabei öfter an Vergangenes, GAS-Ängstler an Zukünftiges. Wenn da aber Dinge aufkommen, die man selbst als befremdend erlebt, dann sind das für mich keine Zwangsgedanken mehr. Sowas habe ich mit meiner Störung. Ich nehme an, man kann das Ganze unter Depersonalisation einordnen. Kann natürlich auch sein, dass ich ihren langen, ersten Text fehlinterpretiere. Wink

#13


Vergissmeinicht
ok verstehe und unterstreiche Deine Zeilen. Dennoch stufe ich ihre Gedanken nicht so ein.

x 1 #14


S
Hallo ihr Lieben,

eigentlich leide ich unter Agoraphobie und Depressionen aber vor kurzem ist mir was neues aufgefallen was mir Sorgen bereitet.
Ich komm ja nicht raus in Geschäften also bestell ich fast alles..letztens hatte ich die Idee mir ein Tablet zu bestellen, dachte mir aber dann das es sinnlos ist weil ich einen Laptop habe, anderseits geh ich bald in die Klinik und wollte meinen großen Laptop nicht mitnehmen..und so ging das hin und her immer pro gegen kontra dann hab ich mich dagegen entschieden. Ein paar Tage später hatte ich das selbe wieder und hab mich wieder dagegen entschieden das war jetzt schon ein paar mal so.
So vor einer Woche hatte ich wieder etwas anderes entdeckt, einen kleinen süßen Teddybär Laughing da es aber so viele verschiedene Farben gibt (über 100 sicher) konnte ich mich nicht entscheiden also hab ich mich dagegen entschieden zudem ich wieder pro und kontras im Kopf hatte..das ging mehrere Tage so und jetzt habe ich ihn gestern bestellt obwohl ich erst am 1. Geld bekomme..schon auf Rechnung damit ich den schnell bekomme..Ich habe echt Angst dass das in Zwang ausartet Confused vllt. kann mir ja einer was zu meinen Befürchtungen sagen ob das wirklich was mit Zwang zu tun hat.
Zur Info ich bin noch Perfektionistisch, früher hab ich auch öfters über Sachen nachgedacht die ich als nicht "perfekt" ansah
Und ich habe eine Kaufsucht was wahrscheinlich auch eine Art zwang ist.
Aber bis jetzt habe ich mich mit dem Thema Zwang noch nicht beschäftigt.
Achja zudem haben meine Eltern und mein Bruder zwanghaftes verhalten.
Ich bedanke mich schon mal recht herzlich bei euch dass ihr euch die Mühe macht diesen langen Text durchzulesen und für eure Antworten <3

#15


Vergissmeinicht
Liebe Sandra,

nein, sehr dies nicht als Zwangsgedanken. Was tust Du um Deine Probleme in den Griff zu bekommen; bist Du in Therapie und was für ein Verhalten legt Deine Familie an den Tag? Wohnst Du noch zu Hause?

x 1 #16


Brina84
@Sandra_M91

Ich sehe das auch nicht alles Zwangsgedanken.
Ich bin zwar kein Psychologe, aber ich könnte mir denken, das es evtl. ein grübelzwang ist.
Betrifft ja meist Entscheidungen und tatsächliche "Probleme"

x 1 #17

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S
Hallo ihr zwei danke für eure Antworten, das beruhigt mich etwas.

Brina84 ich habe auch sehr wenig momentan zu tun deshalb denk ich auch dass es einfach eine Art zu beschäftigen ist den mein Kopf sich ausgedacht hat gegen die Unterforderung.

Vergissmeinnicht ich bin momentan nur in einer Ergotherapie was ja keine Gesprächstherapie ersetzt, komme momentan aber auch zu keiner Verhaltenstherapie hin, deshalb geh ich jetzt erstmal stationär und danach werde ich auch wieder eine Verhaltenstherapie machen wenn ich wieder etwas "stabiler" bin, es macht hier auch bald ein neuer auf Smile
Meine Mutter hat einen Putzzwang, mein Vater find ich persönlich hat ein Problem mit dem essen aber das könnte auch sein dass, das kein Zwang ist und mein Bruder hat das sogar von den Ärzten Diagnostiziert bekommen..er muss immer seinen Kopf "dehnen" und seine Socken und Schuhe perfekt anziehen..

#18


S
Hallo sandra,sehe deine symptomatik auch nicht als zwang.
viele leute neigen zu einem zwanghaften verhalten,aber daraus entwickelt sich nicht immer automatisch eine zwangsstörung.
Lg

x 1 #19


S
Danke Scarlett Smile

#20


A


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