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JTK

JTK
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Seit über 45 Jahren leide ich an einer generalisierten Angststörung, Hypochrondrie und ein paar wechselnde Phobien.

Alles was die Schulmedizin und Psychologie kennt, habe ich ausprobiert. Geholfen haben eigentlich nur starke Medikamente mit den Nebenwirkungen wie starkes Übergewicht und das Gefühl unter einer mega dicken Käseglocke zu sein. Meine Intelligenz, Hochsensibilität, Empahtie und vor allem meine Kreativität wurden darunter massiv gesenkt. Dazu kamen schon bald (frühe 80er) Depressionen wegen dem Dauerstress dazu. Mittlerweile auch chronisch. Diverse alternativen Therapien haben auf Dauer auch nichts gebracht. Es kamen immer neue Diagnosen dazu wie Bipolar oder ein emotional-instabile Persönlichkeitsstörung usw. usw. Alles nur leere Worthülsen die mir nicht helfen.

Ich bin deswegen schon Frührentner und dauerhaft schwerbehindert.

Habe mich deswegen immer sehr geschont, lange geschlafen, habe Sport, aber nicht zuviel, getrieben, meditiert, gesunde Ernährung, Stressvermeidung, jede Menge Nahrungsergänzungsmittel, kein Alk. oder Nikotin usw. usw.

Jetzt musste ich wegen Arztterminen ein paar mal sehr früh raus. Da ich aber spät einschlafe, hatte ich so nur 3 bis maximal 5 Stunden Schlaf. Die Müdigkeit und das depressive Morgentief habe ich mit Antidepressiva und Koffein schnell verjagt. . und jetzt kommst: Der Schlafentzug machte die Ängste fast vollständig weg. Die Depressionen auch. Körperlich bin ich zwar gesund aber beim Sport spürte ich den Schlafentzug dann doch. Aber so what. .? Ich mache ja keinen Leistungssport mehr. Wenn ich tagsüber viel esse, bekomme ich wieder Ängste. Wenn ich kaum esse oder faste, geht es mir gut.

Es sieht für mich so aus, das ich durch die sehr gesunde Lebensweise und Schonung sehr viel Energie habe und wird diese Energie nicht richtig verteilt und verbraucht bis abends richtet sie sich gegen einen selbst und ich habe eben dann Einschlafschwierigkeiten und Stress/Angst. Das sind ja nur zwei Wörter für die Stresshormone wie z.B. Adrenalin und Cortisol.

Es scheint mir tatsächlich so, als wenn diese überschüssige Energie, wenn sie nicht abgebaut wird, zu Stress und Ängsten führt.

Aber jeden Abend hart Sport treiben wie früher kann und will ich nicht mehr. Ich muß also zusehen das ich abends natürlich müde bin und daher früh aufstehen (was mir wegen dem depressiven Morgentief schwer fällt, aber wie gesagt es gibt ja Koffein).

Ich werde jetzt nicht mehr bis mittags schlafen, sondern früher aufstehen und auch keinen Nachmittagschlaf mehr halten. Wenn meine Theorie aufgeht kann ich nach 45 Jahren vielleicht meine Pillen reduzieren und eines Tages sogar ganz absetzen.

• • 19.10.2026 x 1 #1


5 Antworten ↓

User_0815_4711
Hallo und willkommen im Forum.

Schlafentzugstherapie sagt dir sicher etwas?

• x 2 #2


A


Zuviel Angst = zuviel Energie ?

x 3


JTK
Zitat von User_0815_4711:
Schlafentzugstherapie sagt dir sicher etwas?

Nein. Gibt es das ?

• x 1 #3


User_0815_4711
Zitat von JTK:
Gibt es das ?

https://www.deutsche-depressionshilfe.d...behandlung

Irgendwo ist hier "Therapeutischer Schlafentzug" aufgelistet.

• x 1 #4


P
Dass Schlafentzug als therapeutisches Mittel bei Depressionen eingesetzt wird, wurde schon geschrieben. Wenn es bei dir so gut wirkt, warum nicht damit rumexperimentieren?

Wenn du beim wenig/nicht essen in eine Ketose kommen solltest, dann würde dein Gehirn Ketone als Energielieferant verwenden. Es gibt Untersuchung, dass Fasten/Ketose bei Depressionen und Ängsten helfen soll, weil das Gehirn mit Ketonen effizienter und damit ruhiger laufen kann.
Auch hier könntest du schauen, ob dir generell eine ketolastige Ernährung (= sehr wenig Kohlenhydrate) generell zugute kommt.

• x 2 #5


JTK
Danke für die Tips. Ich werde mal damit experimentieren.

• #6






Mira Weyer
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