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U

UMAIR
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Hallo euch allen,

da es wieder einmal Angefangen hat und es mir morgens nicht so gut geht und ich vermutlich nicht der einzige bin dem es so geht, könnt ihr hier gerne euren Emotionalen Zustand hineinschreiben. vielleicht können wir uns ja gegenseitig helfen.

08.10.2024 #1


109 Antworten ↓
Lerchen

Lerchen
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Zitat von UMAIR:
@Lerchen ich guck mich mal um und gebe dann Bescheid. Müssen hochsensible Menschen auf gewisse Dinge achten damit es ihnen gut geht ?

Ich würde sagen, zuallererst ist es wichtig sich überhaupt bewusst zu werden, dass man sensibler ist und sensibler reagiert. Die Akzeptanz, dass man so ist und so reagiert und agiert, ist schon sehr viel wert.

Dann wäre es gut mal zu schauen, was genau dich sensibler reagieren lässt. Beim Essen ist es fast schon am einfachsten. Mir tun beispielsweise Kaffee und Alk. nicht gut. Also trinke ich diese gar nicht. Oder wenn dir die Sonne zu viel ist, dann gehst du am besten natürlich nicht in den Mittagsstunden sonnenbaden.

Auf der zwischenmenschlicher Ebene ist es bereits schwerer. Schaue, welche Beziehungenn dir gut tun und welche Menschen toxisch auf dich wirken. Vor allem auf der Familienebene und der Arbeitsebene ist es nicht so leicht, sich von den Menschen zu distanzieren oder gar den Kontakt abzubrechen, welche einem nicht gut tun.

Und ganz wichtig: Sehe die Hochsensibilität auch als eine Chance und nicht als eine Last. Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan. Ich wünschte manchmal, ich wäre nicht so hochsensibel. Aber dann könnte ich wahrscheinlich meinen Job mit Kundenkontakt nicht so machen. Wir hochsensiblen reagieren empathischer. Das ist eine unserer besten/wichtigsten Stärken.

01.08.2024 15:47 • x 3 #10


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Wie geht es euch Morgens?

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tofa2021
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Zitat von RoseLoomis:

Genau so ist es. Und deswegen weiß ich auch nicht, warum sich manche Ärzte / Therapeuten sich so anstellen mit Tavor. Hat mMn weniger Nebenwirkungen als sonst was, und hilft wenigstens. Klar machte es abhängig, aber ob ich jetzt jeden Tag eine Tavor nehmen muss oder ein AD, warum soll das eine schlimmer sein als das andere? Na ja, ich bin einfach froh solange ich noch ein Rezept dafür bekomme. Die Ärzte sollten echt mal diesen Leidensdruck wie wir haben und nicht nur über Theorie reden... aber das kann man leider nicht ändern. Ich wünsch dir noch einen einigermaßen ruhigen Abend


ich glaube solange man nicht selbst betroffen ist wird man nie wissen wie gedanken einen so dermaßen zum leiden bringen dass man nichtmal seinen Alltag normal bewältigen kann. Ich war heut abend gegen 18 dann doch draussen etwas laufen und tee trinken mit ner freundin. Dieses raus gehen mich mit freunden treffen ist das einzige was mich noch gesund macht und hilft. Bisher keine andere lösung gefunden. Das problem ist, alleine geht es mir nicht gut. Ich liege dann und grüble mich tot, alles fällt mir schwer zuhause. Putzen, duschen, kochen fällt mir alleine einfach schwer.
Aber bin ich bei einer freundin dann kommt die energie mir geht es besser ich kann lachen und die unruhe wird besser. Die gedanken rücken nach hinten usw. Ich liebe es raus zu gehen. Manchmal ist es auch draußen anstrengend aber dann ist es halt anstrengend aber trotzdem besser als alleine zu sein. Andere menschen schaffen es mich abzulenken. Aber wenn ich versuche mich selbst zu beschäftigen alleine, dann klappt es nicht. Ich denke viel zu viel über alles nach. Und fange an zu grübeln. Wenn ich male, wenn ich ein buch lese, wenn ich laufen gehe, wenn ich ne doku schaue, wenn ich einen film schaue, wenn ich koche, wenn ich putze. Egal was ich alleine mache, ich bin immer am grübeln. Aber wenn jemand mit mir ist (freunde oder meine jüngere schwester) dann geht es mir besser, alles funktioniert irgendwie und man isst und lacht zusammen. Aber für den rest habe ich dann keinen kopf. Ich weiss nicht warum das so ist. Für Arbeiten reicht meine energie auch nicht. Oder irgendwas anderes. Ich schaffe es nichtmehr produktiv zu sein. Ich schaffe es nurnoch dinge zu tun die mir spass machen. Das wars. Mit tavor, schaffe ich es auch alleine zu bleiben. Bin produktiv, und erledige viel. Weil ich dann kein gedankenkreisen habe was mich so runter zieht. Weiss nicht wie ich das alles so schaffen soll. 4 monate ging es mir deutlich besser war sogar regelmäßig in der Uni. Seit 3-4 wochen wieder ist es so schlecht. Und ich denke mir jetzt ob das jemals aufhören wird. Möchte nicht in so einen Zustand fallen in dem ich nurnoch mit Tavor klarkomme oder sowas. Habe Donnerstag wieder Therapie und werde da auch ansprechen dass ich es einfach nicht mag ganz alleine zu sein.

06.08.2024 23:30 • #95


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Lerchen
Zitat von UMAIR:
Hallo euch allen, da es wieder einmal Angefangen hat und es mir morgens nicht so gut geht und ich vermutlich nicht der einzige bin dem es so geht, könnt ihr hier gerne euren Emotionalen Zustand hineinschreiben. vielleicht können wir uns ja gegenseitig helfen.

Unterschiedlich. Hängt auch vom Wetter und der Jahreszeit ab. Frühling und Sommer besser, als im Herbt und Winter.

x 1 #2


U
@Lerchen hab mich immer schon gefragt wieso es wetterabhängig ist. Vor der Depression klar hat man vielleicht 1-2 Stunden im Winter länger geschlafen aber es ist ja jetzt komplett durcheinander. 4-5 Uhr schlafen 13-14 Uhr aufstehen und dann noch diese innere Unruhe und die Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf. Belastend.

#3


Lerchen
Zitat von UMAIR:
dann noch diese innere Unruhe und die Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf. Belastend.

Die Spiegel der Stresshormone ist morgens am höchsten. Damit wir überhaupt aus dem Bett kommen. Klar befeuert es die Unruhe.

x 2 #4


U
@Lerchen kann es sein das Leute die eine innere Unruhe morgens verspüren sehr sensibel auf das stresshormon reagieren ? Weil die Ausschüttung findet ja bei jedem statt aber die innere Unruhe ist nicht bei jedem da.

#5


Lerchen
Zitat von UMAIR:
@Lerchen kann es sein das Leute die eine innere Unruhe morgens verspüren sehr sensibel auf das stresshormon reagieren ? Weil die Ausschüttung findet ja bei jedem statt aber die innere Unruhe ist nicht bei jedem da.

Ja, ich bin genau deiner Meinung. Wir hier alle im Forum sind ja alle auf eine Art und Weise sensibel gegen Reize die nicht nur von außen sondern auch von innen kommen. Da ist es nur natürlich, dass der Körper etwas überreagiert und den Reiz viel mehr wahrnimmt als bei Menschen, welche weniger sensibel sind.
Würdest du dich als sensibel bezeichnen? Ich habe einen Test gemacht, welcher mir eine Hochsensibilität bescheinigt hat.

x 2 #6


U
@Lerchen hast du den Test vielleicht noch ? Ich denke schon das ich seitdem ich so bin sensibler geworden bin. Vor allem was Emotionale Erniedrigungen angeht und Schmerz.

#7


Lerchen
Zitat von UMAIR:
@Lerchen hast du den Test vielleicht noch ? Ich denke schon das ich seitdem ich so bin sensibler geworden bin. Vor allem was Emotionale Erniedrigungen angeht und Schmerz.

Puh, das weiß ich leider nicht mehr, ist schon länger her. War ein Onlinetest. Im Netz habe ich gerade geschaut, gibt es ziemlich viele Anbieter. Da kannst du das gerne probieren, falls das okay für dich ist.
Es tut mir sehr leid, dass du das alles erleben musstest. Und ja, es kann einen da wirklich sensibler machen - gerade schmerztechnisch. Schmerzen sind ja Blockaden bzw. eingeschloßene negative Emotionen im Körper.

x 1 #8


U
@Lerchen ich guck mich mal um und gebe dann Bescheid. Müssen hochsensible Menschen auf gewisse Dinge achten damit es ihnen gut geht ?

x 1 #9


Lerchen
Zitat von UMAIR:
@Lerchen ich guck mich mal um und gebe dann Bescheid. Müssen hochsensible Menschen auf gewisse Dinge achten damit es ihnen gut geht ?

Ich würde sagen, zuallererst ist es wichtig sich überhaupt bewusst zu werden, dass man sensibler ist und sensibler reagiert. Die Akzeptanz, dass man so ist und so reagiert und agiert, ist schon sehr viel wert.

Dann wäre es gut mal zu schauen, was genau dich sensibler reagieren lässt. Beim Essen ist es fast schon am einfachsten. Mir tun beispielsweise Kaffee und Alk. nicht gut. Also trinke ich diese gar nicht. Oder wenn dir die Sonne zu viel ist, dann gehst du am besten natürlich nicht in den Mittagsstunden sonnenbaden.

Auf der zwischenmenschlicher Ebene ist es bereits schwerer. Schaue, welche Beziehungenn dir gut tun und welche Menschen toxisch auf dich wirken. Vor allem auf der Familienebene und der Arbeitsebene ist es nicht so leicht, sich von den Menschen zu distanzieren oder gar den Kontakt abzubrechen, welche einem nicht gut tun.

Und ganz wichtig: Sehe die Hochsensibilität auch als eine Chance und nicht als eine Last. Ich weiß, es ist leichter gesagt als getan. Ich wünschte manchmal, ich wäre nicht so hochsensibel. Aber dann könnte ich wahrscheinlich meinen Job mit Kundenkontakt nicht so machen. Wir hochsensiblen reagieren empathischer. Das ist eine unserer besten/wichtigsten Stärken.

x 3 #10


E
Zitat von UMAIR:
4-5 Uhr schlafen 13-14 Uhr aufstehen und dann noch diese innere Unruhe und die Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf. Belastend.

Du gehst erst um 4 oder 5 Uhr morgens schlafen? Dann kannst du auch 20 Std schlafen und bist immer noch müde. Es heißt, der Schlaf vor 12 (Mitternacht) sei der gesündeste.

x 1 #11


E
Ekelhaft. Fühl mich leer, angespannt und funktioniere im Grunde nur. Hängt aber auch vom Wetter ab und was so ansteht. Je mehr ansteht, desto schlechter.

Im Grunde läufts aber auf ne grundlegende Ziellosigkeit hinaus. Das Gefühl auf nichts hinsteuern zu wollen, weil es alles gequirlte K. ist, wofür sich der Hintern aufgerissen werden soll.

Erinnert mich an meine Oma damals, die 2 Monate nach dem Herzinfarkt von meinem Opa nen Schlaganfall hatte und von dort an nen Pflegefall war.

Ich war ja mit beim Arzt im KH (also Vater, Oma und ich) und der meinte, dass kommt vllt. davon, weil sie das Gefühl hat, dass es nichts mehr gibt wofür sie leben soll.

Und morgens hab ich das Gefühl halt permanent. Alles geht mir auf die Nüsse, aber weil ich funktionieren muss, kippt das in Unruhe, ob ich's noch nen Tag aushalte.

x 4 #12


U
@Frau_Pübbels das versuch ich echt zu bessern nur geht es mir nachts so gut das mein Körper nicht schlafen möchte.

x 2 #13


kritisches_Auge
Ich halte ja von solchen Aussagen wie dass der Schlaf vor Mitternacht der gesündeste sei gar nichts, es wird so viel behauptet, z.B. dass Kaffee ungesund sei was später korrigiert wird.

Wichtig ist es, den eigenen Rhythmus herauszufinden.

x 3 #14


Moonlight_74
Zitat von Frau_Pübbels:
Es heißt, der Schlaf vor 12 (Mitternacht) sei der gesündeste.

Warum eigentlich? Wenn ich mich vor 12 abends ins Bett legen würde..das wäre total ungesund für mich, weil ich da nämlich noch gar nicht schlafen kann und es auch gar nicht will..

Man sollte nicht gegen seine Neigung leben..sobald etwas in Zwang ausartet bin ich sowieso raus..das bekommt mir überhaupt nicht.

x 1 #15


Windy
Hat doch jeder nen anderen Biorhythmus!

#16


Moonlight_74
Morgens geht es mir gut. Tendenziell unter der Woche besser wenn ich einen kurzen Schlafrhythmus einhalte.

Zu viel Schlaf wirkt sich u.U. negativ auf meine Ängste aus.

x 1 #17

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E

x 2 #18


J
Vor 12 geh ich eigentlich nie ins Bett. Da könnte ich noch gar nicht schlafen.

Ich bin eine Nachteule. Wenn ich ganz früh aufstehen muss, dann brauche ich etwas bis ich richtig fit bin.

x 2 #19


S
Wenn ich morgens wo hin muss, dann geht's nicht so gut. Nervosität, Übelkeit, Brechreiz. Ansonsten sind morgens die ersten Stunden die besten des Tages, bis es irgendwann bergab geht.

x 1 #20


A


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Mira Weyer
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