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Zitat von Alina2245:
@Icefalki ja ich habe viele Familienmitglieder innerhalb von 2 Jahren verloren da war ich noch nichtmal 18. seit dem Suizid von meinem Vater habe ich eine Angststörung und Zwangsstörung. Es macht mir einfach Angst bevor ich alt bin zu sterben und mein Körper dann einfach verwest und ich weg bin und nichts mehr ...


Du kommst logischerweise mit deinen Verlusten nicht klar. - Verständlicherweise. Und dass dich der Tod so triggert, auch verständlich.

Evtl. entwickelst du mehr Verständnis für dein Erleben, verzeihst den Verstorbenen, dass sie dich Stich gelassen und so tief verletzt haben.

Und dann lässt du sie in Frieden ruhen.

Bei all unserer Angst und Panik ist doch eines absolut sicher: Wir können rein gar nichts am Schicksal verändern. Da helfen keine Katastrophengedanken, keine Zwänge, keine Ängste usw. Dass wir so sind, wie wir geworden sind, hat mit der Vergangenheit zu tun und natürlich war die hart.

Allerdings darf man auch irgendwann loslassen, akzeptieren und beginnen, Vertrauen zu sich selbst zu entwickeln. Diese Möglichkeiten haben wir.

Und wenn Angst und Zwang und Panik kommt, dann hilft es, dir klarzumachen, ok, das kommt aus früheren Erleben, aber jetzt lebe ich im Hier und Jetzt und diese Gedanken sind unnötig. Ich ändere die Vergangenheit nimmer, aber kann beginnen, mich vertrauensvoller und liebevoller anzunehmen und es kommt, wie es kommt.

Zitat von Alina2245:
@Icefalki ja ich habe viele Familienmitglieder innerhalb von 2 Jahren verloren da war ich noch nichtmal 18. seit dem Suizid von meinem Vater habe ich ...

Hallo Alina,

wir wissen nicht genau was danach kommt.

Vileicht nichts
Vileicht aber auch alles

Vileicht bist du dann schon weitergereist und das kleine Häufchen was zurückbleibt ist nur Erinnerung.

Unser Verstand kann nur das verwenden was er kennt, da er nicht weis was dann kommt siehst du einfach nur nichts und dieses nichts macht dir Angst.

Aber vlt. gehört der Verstand auch nur zu dem Häufchen Erinnerung der zurückbleibt.

Lg Nick

@Alina2245

Hallo du..

Mit 10 oder 11 Jahren dachte ich damals das erste Mal dass ich falsch sei, hier auf der Erde. Dachte daran, dass es wohl besser sein könnte, wenn es mich nicht mehr gibt. Malte es mir aus und doch dauerte es nochmal fast 2 Jahrzehnte bis ich es dann selbst in die Tat umsetzte..
Doch ich blieb erfolglos, 4x!
Da verstand ich, dass ich nur auf dem natürlichen Wege gehen darf, doch nach nichtmal einem weiteren Jahrzehnt ereilte mich der Tod von ganz allein.
Ich lag im Koma und die Menschen sprechen da von einer Nahtoderfahrung. Sie dauerte ganze 17 Stunden. So lange hatte mein Herz aufgehört zu schlagen. Doch da ich an der Herz-Lungen-Maschine hing, wurde mein Gehirn weiterhin versorgt und doch durfte ich einen Blick hinter den Vorhang werfen.
Aber es war nur ein Blick für mich. Meine Heimkehr. Meine Rückkehr.
Und ich will dir nur eines hierlassen, dass ich mich sehr auf mein natürliches Ende freue, egal wann es mich ereilen wird.

Manchmal hoffe ich, dass es sich ein wenig beeilen könnte..


PS:
Zitat von Nick21:
wir wissen nicht genau was danach kommt.

Sehr viele wissen es nicht, ein paar wenige vielleicht schon..





Mira Weyer
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