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Strand
Hei Puste!

50Std, wow! Was machst Du wenn ich fragen darf?

Ich bin jede "geschaffte Woche" wieder froh, das ich es auch diese Woche hingekriegt hab ohne Rückfall.

Lg
Strand

06.04.2011 21:34 • #21


Hey Strand,

bin im Einzelhandel, es ist leider so bei uns, aber ich muss sagen der Job macht mir auch Spaß. Sicher gibt es Tage, da würdest du am liebsten im Bett bleiben, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, nur diese Angst macht mich manchmal verrückt, aber ich glaube bin jetzt auf dem richtigen Weg
Was machst du den, wenn die Angst sich wieder meldet?

LG

06.04.2011 22:26 • #22



Umfrage: Arbeit und Angst

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Strand
Hey Puste,

Ich bin Musikschullehrerin und wenn es mir mal komisch wird, dann "richte ich den Blick nach aussen" wie ich Therapie gelernt habe d.h nicht an mir rumbeobachten sondern eher die Kinder und das Ummichherum beobachten und mich ablenken.
Klappt auch nicht immer, manchmal halte ich dann einfach aus bis es wieder weggeht, oder ich gehe in der nächstmöglichen Pause raus an die frische Luft oder Rede mit Kollegen im Sekretäriat.

Ich finde toll wie Du das machst, Puste
Werd an Dich denken, wenn's mal komisch ist bei mir dann weiß ich, ich bin nicht allein!
Wünsch Dir einen schönen Donnerstag ohne Angst und Sorgen!

LG
Strand

07.04.2011 07:22 • #23


Hallo,

ich gehe bisher auch weiter zur Arbeit, auch wenn es teilweise, wie bereits von anderen beschrieben, schon während der vor der Fahrt dorthin zu diversen Ängsten bzw. körperlichen Symptomen kommt.
Lediglich beim "neuen" Ausbruch der Angstthematik bei mir im letzten November war ich zwischenzeitlich für zwei Wochen krankgeschrieben.

Ich finde es mittlerweile auch ein wenig paradox.
Zum einen lenkt man sich dadurch gut ab, andererseits ist bei mir die Grenze zwischen, ich nenne es mal "gesundem Stress", und richtigem Stress nicht (mehr) so hoch angesetzt.

D.h. die Auswirkungen erlebe ich dann nach der Arbeit, wiederum teils direkt auf der Rückfahrt, wenn der Körper wieder zur Ruhe kommt und sich Gedanken über kleinste Körpersignale breit machen

07.04.2011 07:50 • x 1 #24


Hi Strand,

wenn ich ehrlich bin ich habe schon n halbes Jahr vor den PA überlegt einen ganz anderen Beruf zu erlernen. Wie viele von EUch bestimmt in letzter Zeit über TV etc. mitbekommen haben sind soziale Berufe mittlerweile nur noch Ausbeuterberufe. Man hängt sich rein, schuftet sich den Rücken kaputt weil keine Hilfsmittel besorgt werden und bekommt dafür n Appel und n Ei. Als ich noch in der Ausbildung war, und das ist grad mal 10 Jahre her, war das noch ganz anders. Und in Pflegeheimen ist es ja sowieso nochmal ganz extrem. Durch den Wegfall der Zivis bleibt jetzt noch mehr Arbeit an dem eh schon zu wenig vorhandem´nem Personal hängen. Aber den Chefs ist das egal. Die gleichen das nicht aus indem sie jemanden einstellen. Das geht solange bis mal richtig was schief geht. Naja.
Mich zermürbt das einfach, da es doch zu Lasten der Bewohner bzw. Patienten geht.
AM besten fand ich ja mal nen Spätdienst in dem unsere Schülerin im 1. Lehrjahr 3 Stunden alleine mit 24 Bewohnern war. Nicht nur rechtlich und moralisch ein Unding.
Was reg ich mich auf, hilft ja alles nix.

Ich werd auf jeden Fall was anderes machen, gibt ja auch die Möglichkeit bei ner Krankenkasse zu arbeiten oder beim MDK oder so.

07.04.2011 09:52 • #25


Strand
Hey Krümel!

Bevor bei mir die Angstthematik losging, war ich förmlich besessen davon einen anderen Beruf zu machen! War unzufrieden mit mir, der Arbeit und dem Alltag. Fand es alles nur noch zum Kotzen und hab mich da super hineingesteigert
War lange sehr schlecht drauf und ein echter Stinkstiefel, bis die Angst mir in den Ar. getreten hat und gesagt hat: "und so nicht mehr".
Wie gesagt war ich ja dann krankgeschrieben und da wurde mir zum ersten Mal richtig klar, wie sehr mir meine Schule, Kollegen und Kinder fehlen...
Somit hab ich's geschafft mich sozusagen wieder "neu in meine Arbeit zu verlieben", und alles mit einer positiveren gelasseneren Haltung anzugehen.
Soweit klappt das auch.

Aber wenn Du Dir Deinen Beruf garnicht mehr vorstellen kannst, gibt es ganz sicher Umschulungs- oder Weiterbildungsmassnahmen!
In sozialen oder pädagogischen Berufen muss man halt immer ackern ohne Ende, mit Menschen, und man kriegt viel zu wenig Geld dafür!
Wenn ich noch einmal 18 wär tät ich es auch nochmal anders machen.
Aber einen Weg gibt's immer!

LG
Strand

10.04.2011 18:28 • #26




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