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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Liisa

Starre beim Einschlafen?

Hallo, ich habe schon öfter mit Einschlafproblemen zu kämpfen. Meist ist es so als würde ich fallen. Doch heute ist es ganz anders. Ich bin die ganze Zeit Zeit beim Versuch einzuschlafen sehr unruhig, eher gesagt es besteht eine starke Innere Unruhe. Wenn ich langsam merke ich schlafe ein, dann fühlt es sich kurz so an, als wenn ich erstarre. Ich denke für ein kurzen Moment ich bin grade kurz davor zu sterben und es ist alles so wie in Zeitlupe. Ich habe sonst keine weiteren Symptome bis auf mein nervigen Tinnitus. Nur die Innere Unruhe, kein Herzrasen, keine Übelkeit usw.
Kennt das jemand von euch? Es macht mir schon riesen Angst. Warum ist dieses Gefühl da und gibts da eine logische Erklärung was das ist?
Danke fürs Lesen, ich hoffe es ist noch jemand wach.

#61


fourofour
Zitat von Liisa:
Wenn ich langsam merke ich schlafe ein, dann fühlt es sich kurz so an, als wenn ich erstarre.

Der Körper mindert die Bewegungsmöglichkeit im Schlaf/beim Einschlafen, damit geträumte Bewegungen nicht in reale umsetzt werden.

x 2 #62


A


Schlafstörungen / Angst beim Einschlafen

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Liisa
Zitat von cube_melon:
Der Körper mindert die Bewegungsmöglichkeit im Schlaf/beim Einschlafen, damit geträumte Bewegungen nicht in reale umsetzt werden.


Danke, dass klingt logisch.
Doch warum kommt es gerade immer und immer wieder. Es ist jetzt schon 5 bis 6 mal passiert. Es lässt much einfach nicht einschlafen..

#63


Liisa
Gerade zitter ich auch extrem..

#64


M
Zum schlafen, muss man sich fallen lassen können, muss sich dem Schlaf überlassen können , Kontrolle abgeben , könnte sein das dies dir Angst macht

x 2 #65


Liisa
Zitat von Mondsüchtig:
Zum schlafen, muss man sich fallen lassen können, muss sich dem Schlaf überlassen können , Kontrolle abgeben , könnte sein das dies dir Angst ...


Hm.. Vielleicht unbewusst. Ich Weiss nicht.

x 1 #66


Flousen
Haben heute aber mehrere Probleme zu schlafen ich ebenso ..

x 2 #67


A
Mache das was ich dir gesagt habe....es ist nichts schlimmes Trost

x 1 #68


Pacinomino

Hilfe! Panische Angst vor dem einschlafen

Hey Leute,

Ich bin so verzweifelt, dass ich mich hier angemeldet habe und bin froh, dass es so ein tolles Forum gibt. Ich leide seit meiner Kindheit an einer generalisierten Angststörung und zwangsstörungen. Meine Ängste und Zwänge haben sich in letzter Zeit nur noch hochgeschauckelt und haben ihren Höhepunkt erreicht. Ich habe Angst vor dem einschlafen und bin jetzt seit 40 Std wach. Was mir so große Angst bereitet, ist das Schlafen an sich, die Angst vor dem Kontrollverlust, ich steigere mich rein und nehme mein Bewusstsein und meine Gedanken sehr bewusst wahr und komme nicht drauf klar, dass ich jeden Moment von einem auf den anderen Moment weg bin ohne es zu merken und diese Angst lässt mich wach bleiben. Außerdem habe ich auch Angst, dass im Schlaf was passieren könnte, ich wiege 155 kg was mich auch noch mal immens triggert. Man muss aber dazu sagen, dass ich schon 30 kg abnehmen konnte. Ebenfalls habe ich Angst vor dem Träumen und klarträumen. Ich steigere mich so in dir Schlafthematik hinein und komme nicht zu ruhe. Ich stehe neben mir und fühle mich fremd. Neurexan habe ich auch schon 2 genommen und es halt leider nichts gebracht. Sorry für meine Art zu schreiben, aber ich fühle mich so verzweifelt und hilflos, ich habe Angst nie wieder zu schlafen oder das mir durch den Schlafentzug etwas passiert oder ich durch drehe. Bitte helft mir, ich wäre über jeden Tipp oder gleichgesinnte sehr dankbar. Will endlich schlafen.

x 1 #69


Hallo2020
Aber was denkst du denn was im Schlaf passiert ? Kontrollverlust hast du sozusagen ja auch wenn du weiterhin wach bleibst , irgendwann kommt der Punkt an dem du nicht mehr klar denken und handeln kannst aufgrund des Schlafmangels.

#70


M
Willkommen Pacino zwinkern - das waren noch Zeiten (Profilbild)...

Zitat von Pacinomino:
Was mir so große Angst bereitet, ist das Schlafen an sich, die Angst vor dem Kontrollverlust


Wenn Du also routinierter Angst- und Zwangspatient bist, ist Dir eh klar, dass der Wunsch nach Kontrolle die mittlere Ursache des (vermeintlichen) Kontrollverlustes ist?

Du musst also ein Stück zurückgehen und diesen Wunsch untersuchen - nämlich dahingehend, ob er gerechtfertigt ist oder nicht.

Parallel könntest Du Dir Gedanken über das Wesen des Schlafes und des Wachens machen. Bedenke, dass es diese "Person", die Du im Wachzustand glaubst zu sein, während des Schlafes gar nicht gibt. Das gilt für sämtliche bereits vollzogenen Nächte in Deinem Leben. Gleichzeitig wacht auch nicht genau derselbe Pacino am Morgen wieder auf, der am Abend zuvor zu Bett gegangen ist. Die "Nachtperson" ist im Grunde eine eigene Art von Existenzerleben, die zwar in Sachen Sinneseindrücke mit der "Tagperson" ein Verbindung steht, aber es sind trotzdem zwei verschiedene Baustellen (Bühnen). Beide "Personen" befinden sich in ständiger Abhängigkeit. Sie ist dem "Personellen" inhärent.

Du darfst nun nicht den (sehr üblichen) Fehler machen und versuchen, über beide Ebenen die Kontrolle zu erlangen.

Der, der Kontrolle will, ist der, der nicht einschlafen kann.
Der, der schläft, ist die unvermeidbare Rückseite der einen Medaille.

Gerade die Tatsache, dass Schlaf existiert, ist der Beweis für nie vorhanden (und vonnöten) gewesene Kontrolle.

Kontrolle ist eine der großen und schwerwiegendsten Illusionen des Egos.

Zitat von Pacinomino:
Ebenfalls habe ich Angst vor dem Träumen und Klarträumen.


Angst vor Träumen und Träumereien stehen für nicht eingestandene und somit unakzeptierte Wesenszüge. Du fürchtest Dich vor "dunklen" oder zumindest unbeliebten Seiten Deines Charakters. Letztlich gibt es weder gute noch schlechte Charakterseiten - sie sind einfach aktuell ein Teil Deines Erlebenshaushaltes. Dieser Erlebenshaushalt ist von vielem abhängig und somit auch veränderlich. Er ist durch Veränderung Deiner Lebenssicht und Lebensführung veränderbar. So wie sich der Charakter nicht von heute auf morgen entwickelte, ist er auch nicht auf die Schnelle zu "optimieren". Mit genügend Leidensdruck und/oder Motivation ist das jedoch möglich.

Deine Ängste könnten ein Anfang sein und somit ihren letztendlichen Sinn erfüllen.

x 2 #71


L

Angst vor dem Einschlafen?

Hallo,

Es klingt vielleicht total absurd, aber ich habe extreme Angst vor dem Einschlafen.
Schon als Kind gab es Phasen wo ich diese Angst jede Nacht hatte.
Zwischendurch hört die Phase auch mal wieder auf, aber momentan fällt es mir sehr schwer einzuschlafen.

Ich habe keine Angst vor Albträumen. Nur vor dem Einschlafen selbst.
Davor einfach bewusstlos zu werden und einfach weg zu sein.
Ungefähr so, als wäre man tot, dass da dann einfach nichts ist und man es auch nicht bemerkt oder spürt.
Es ist schwer zu erklären.

Dieses "einfach weg sein", macht mir nicht nur beim einschlafen Angst, sondern auch bei dem Gedanken zu sterben. Wenn ich darüber nachdenke für immer einfach weg zu sein (obwohl ich weiß, dass wir es dann eh nicht merken) sorgt dafür dass ich Panikattacken bekomme.

Was kann ich dagegen machen? Hat das noch jemand? Ist total peinlich irgendwie.

#72


E
Leidet dein Schlaf denn sehr darunter ?
Ggf. könnte ein Psychiater kurzfristig Abhilfe schaffen und was schlafförderndes verschreiben.
Wenn es dich sehr einschränkt, ggf. eine Psychotherapie in Betracht ziehen um der Ursache auf den Grund zu gehen.

#73


California1
Hey,

das ist weder absurd noch peinlich, sondern eine weit verbreitete Angst !
Allein hier im Forum gibt es sehr viele die das kennen, ich auch.
Gibt es etwas was dir hilft, vielleicht leise Musik oder Fernseher beim einschlafen ?

LG

#74


Mondkatze
Hallo
Das ist überhaupt nicht peinlich.
Ich habe die gleiche Angst, also Angst vor dem Schlafengehen.
Ich zögere deshalb das Schlafengehen so lange wie möglich raus.
Zum Glück bin ich sowieso eine Nachteule.
Meist gehe ich vor 1-2 Uhr nicht ins Bett und muss, wenn ich am arbeiten bin, gegen 6 oder halb 6 aufstehen.
Ich habe immer schon wenig Schlaf und komme damit gut klar.
Meine Angst vor dem Schlafengehen hatte sich mal eine Zeitlang gebessert.
Dafür hatte ich dann Angst vor dem Aufstehen.
Da morgens der Blutdruck ansteigt und die Gefahr eines Herzinfarktes größer ist ( bei herzkranken wohlgemerkt )
Ich habe auch noch eine Herzangst.
Die sich im Moment auch gebessert hat.

x 2 #75


P
Das klingt in deiner Situation jetzt viel zu unmöglich, aber der Weg, den du gehen müsstest, wäre:

1. Müsstest du dir beibringen, etwas positives mit dem Einschlafen bzw Schlaf zu verbinden. Das schafft man z.B. durch Affirmationen, Konditionierung, Imaginationen.

Und

2. Müsstest du daran arbeiten, die Angst vor dem "einfach weg sein" zu schmälern bzw. bestenfalls zu verlieren.

Ein Verhaltenstherapeut kann dich bei beidem unterstützen. Du könntest auch (zusätzlich) so etwas wie wing wave und/oder Hypnotherapie versuchen, auch hier ist das Ziel, eine Angst machende neuronale Struktur zu überschreiben.

#76


A


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Mira Weyer
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