Zitat von moo: Klar, lebt es sich subjektiv für einen derart "Vertrauensvollen" leichter, aber geht es letztlich im Leben (nur) darum?
Viele Menschen, die dieses Vertrauen nicht haben, sind ständig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Mit einem Urvertrauen (wie ich es mir vorstelle) braucht es keinen Sinn, denn das Leben selbst ist der Sinn. Ganz egal was einem passiert. Egal ob man einen Unfall hat, einen Angehörigen verliert, ob das Haus abbrennt..... Man zweifelt nicht, warum ich, ich schaffe das nicht....
Um was geht es bei dir im Leben?
Zitat von moo: Doch ich bin ziemlich dankbar dafür, dass ich wenig bis gar kein Vertrauen zu "mir selbst" (mehr) habe. Ebenso halte ich nichts mehr davon, "mir selber treu zu bleiben".
Magst du dazu Beispiele geben, was sich in dir verändert hat, damit du diese Aussage machst?
Ich glaube nämlich nicht, dass du dir nicht vertraust. Du hast nur inzwischen andere Eigenschaften an dir entdeckt, die dir besser gefallen und du somit diese in den Vordergrund rückst. Ehrgeiz (vermute ich wegen Burnout) hat nichts mit Vertrauen zu tun.
Das Urvertrauen umfasst ja auch nicht nur das Vertrauen in sich selbst, seinem eigenen Können, sondern wie schon als Baby, dass einem alles bereit gestellt wird, was man braucht. Man darf sich nur nicht versteifen und denken, das muss so oder so gehen, nein man muss offen sein. Man sagt/denkt, dass man Hunger hat und man wird Wege finden. Entweder man kauft was oder man findet was im Wald oder man trifft Menschen, die einen unterstützen.....