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Skyfall1
Hallo,

Ich habe mich bis jetzt auf der Straße immer recht sicher gefühlt (bis auf meine Unsicherheit, aber das ist ein anderes Thema), aber seitdem man ständig in den Medien liest das so viel passiert und das von den Flüchtlingen so viele kriminell wären, fühle ich mich manchmal irgendwie unsicher. Ich bin nicht einmal dieser Meinung, ich weiß das die wenigsten unter den Flüchtlingen und auch andere Männer kriminell sind und einen überfallen würden oder was auch immer, aber die Medien reden mir das irgendwie ein, ins Unterbewusstsein. Vor allem auch, das jetzt so viele Pfefferspray kaufen oder sich kaum mehr raustrauen finde ich ganz einfach übertrieben. Doch wenn ich mal draußen bin (das so oder so gar nicht so oft vorkommt aufgrund eines anderen Problems) und dann ein Mann an mir vorbeigeht dann kommen mir Gedanken in Kopf wie "was wenn die Medien recht haben und ich jetzt total naiv bin alleine rumzulaufen"? Und all sowas, ich merke ich bin schon ungewollt beeinflusst. Auch wenn mich vor Jahren mal jemand ansprach hatte ich kein bisschen Angst und wenn das heute passiert dann bin ich schnell weg, obwohl ein Mann ja mit Sicherheit in den seltesten Fällen böse Absichten hat sondern einen einfach nur kennenlernen möchte oder so. Ist diese Vorsicht noch angemessen? Es ist auch so, das wenn ich einen Weg gehe wo niemand anderes ist und dann von weiten ein Mann oder mehrere vorbeikommen, das ich mir schnell einen anderen Weg suche, so sehr bin ich von den Medien negativ bveeinflusst
Kennt sowas vielleicht jemand? Ich komme mir manchmal schon lächerlich vor.

Lg

01.03.2016 19:35 • 01.03.2016 #1


18 Antworten ↓


ZZerRburRuSs
Hallo

Das ist ja eigentlich gar nicht lächerlich was Du da schreibst .
Für mich selbst bin ich da vor ungefähr 8 Jahren hintergekommen .....
und seit dem habe ich keinen Fernseher mehr und auch Nachrichten im Radio mache ich aus .
Informieren kann ich mich trotzdem und sogar viel gezielter und breitgefächerter als wenn ich nur den Brei "esse" der mir vorgesetzt wird . Und nicht zu vergessen das er zudem auch vorgekaut ist .
Will sagen ... ich entscheide was und wo ich Informationen beziehe .

TV und Radio sind da tatsächlich sehr negativ ausgerichtet ...
einerseits ist das wohl auch Konsumentenschuld ... weil "only bad news are good news" (nur schlechte Nachrichten werden geguckt) hat sich ja von selbst entwickelt und bestätigt sich täglich .....

andererseits wäre es durchaus möglich , von Medienseite , dagegen anzusteuern ....

Wieso weshalb sie das nicht tun oder wollen , i8st wohl noch ne ganz andere Frage

schwubbeldiwupps ........... der Konsum von Medien derArt verzerrt durchaus das Bild der Welt
kommt einfach durch die Menge an Negativinformationen die man sich so einverleibt wärend man konsumiert

Es gibt zu jeder schlechten Nachricht auch eine Gute .... mit guten wird man aber eben nicht so bombardiert

Du hast gemerkt das Dir das nicht gefällt und gut tut ..... Das ist toll !

Was machst Du jetzt mit dieser Erkentnis ?

ZZ

01.03.2016 19:54 • #2


Carcass
Hallo lebe im Ballungsgenbiet des Ruhrpotts, das sind keine Medienerfindungen . Pfefferspray, abends Taxi fahren und immer auf der Hut sein macht schon Sinn. Das hat nix mit der Angst zu tun die bei einer Attacke kommt.

01.03.2016 19:55 • #3


Die Kombination aus einer gesunden Vorsicht mit Betonung auf gesund und Einschränkung bis Verzicht auf öffentlichen Medienkonsum ist auch für mich die beste Lösung.
Je länger ich kein TV mehr sehe (inzwischen schon Jahre), desto klarer wird mir die gewollte Gehirnwäsche-Absicht dahinter, dazu mag ich Werbung überhaupt nicht.
Wenn mal Film oder Serie gucken, dann nur ohne Werbung. Kost zwar was, ist mir aber lieber als das was sonst immer wieder dazwischen den Genuss kaputt macht.

01.03.2016 20:01 • #4


Skyfall1
Nein ich behaupte auch gar nicht das die Medien das erfunden haben, ich glaube das was dort steht und finde auch gut das es veröffentlicht wird. Aber ich merke wie ich im Unterbewusstsein besser gesagt von den Kommentaren der vielen Leute beeinflusst bin (auf einigen Online Seiten), die teilweise sehr verallgemeinern. Außerdem bin ich mir auch nicht so sicher ob man wirklich vorsichtig sein muss zurzeit oder das einfach übertrieben ist. Was ist wenn man mit seinen Hund alleine in den Wald geht, ist das naiv?

01.03.2016 20:02 • #5


Wenn es Dich so belastet, warum verzichtest Du nicht einfach darauf?
Vorsicht ist im normalen Alltag immer besser als Nachsicht, man muss es ja nicht übertreiben.

01.03.2016 20:03 • #6


Gargamel
Zitat von Blackstar:
Wenn es Dich so belastet, warum verzichtest Du nicht einfach darauf?
Vorsicht ist im normalen Alltag immer besser als Nachsicht, man muss es ja nicht übertreiben.



Gute Frage.

01.03.2016 20:06 • #7


Skyfall1
Einfach weil ich weiß das nicht alle so sind und es mir im Grunde auch überhaupt keine Angst macht. Aber wenn ich alleine unterwegs bin und mir begegnet jemand wenn niemand anderes in der nähe ist, dann kommen mir manchmal diese Gedanken. Und dann habe ich in meinem Umkreis noch so einige Leute die Panik machen wenn man als Frau noch alleine rausgeht...das beeinflusst mich leider doch ein bisschen

01.03.2016 20:10 • #8


Dann lass Dich nicht von anderen beeinflussen, wenn es Dir nicht gut tut!
Man ist immer selber dafür verantwortlich, was einem so im Kopf rumgeht.
Die bösen Panikmacher sind auch nicht Schuld, wenn man sich auf sie einlässt.

01.03.2016 20:10 • #9


Gargamel
Zitat:
Was ist wenn man mit seinen Hund alleine in den Wald geht, ist das naiv?


Wasn fürn Hund?

01.03.2016 20:29 • #10


Zitat von Gargamel:
Zitat:
Was ist wenn man mit seinen Hund alleine in den Wald geht, ist das naiv?


Wasn fürn Hund?


Stimmt, mit einem irischen Wolfshund steht man schon eher auf der sicheren Seite.

01.03.2016 20:33 • x 1 #11


Skyfall1
Ein kleiner Hund

01.03.2016 20:33 • #12


Zitat von Skyfall1:
Ein kleiner Hund


Du kannst ihm ja eine Rüstung anziehen, dann passiert ihm nichts.

01.03.2016 20:45 • #13


Gargamel
Zitat von Blackstar:
Zitat von Gargamel:
Zitat:
Was ist wenn man mit seinen Hund alleine in den Wald geht, ist das naiv?


Wasn fürn Hund?


Stimmt, mit einem irischen Wolfshund steht man schon eher auf der sicheren Seite.



Meine Nichte hat nen fiesen Kampfhund in Berlin Wedding.
Das schei. hat mich schon zwei mal gebissen und ganz ehrlich wenn das Biest jemals in nem Wald von der Leine gelassen wird sind Vergewaltiger und Räuber echt das geringste Problem.

01.03.2016 20:51 • #14


Auch kleine Hunde können sich lang und fest in einen nichtgutgemeinten Hintern verbeissen
und so mindestens sehr lästig werden. Auch kann ihr ausdauerndes Gekläffe viele schnell zur Flucht verleiten
um das Gehör zu schonen und zu schützen.

01.03.2016 20:52 • #15


Gargamel
Mal ne Frage an die Mod´s was soll eigentlich diese Sprachbeschränkung. Ich hab schei. geschrieben und würd mich echt freuen wenn dass auch 1:1 das stehen würde.
Oder sind wir hier in 1984?

01.03.2016 20:56 • #16


Wir wissen alle dass Du Scheibenkleister gemeint hast!

01.03.2016 20:58 • #17


Gargamel
Zitat von Blackstar:
Wir wissen alle dass Du Scheibenkleister gemeint hast!


Das is schon korrekt aber mir geht die Sprachbeschränkung derbe auf die Ketten.
Erinnert mich halt an die DDR mit ihrem Schönsprech und der ganzen Verlogenheit die dahinter gesteckt hat.

01.03.2016 21:09 • #18


Carcass
Würde ich mit dem Hund von Freunden ausrücken, es würde mich kein Muschkote anlabern, und wenn macht er das nur noch einmal in seinem Leben. Dieser Hund ist eine Mordsmaschine, wenn losgelassen. Aber wer wird erschossen? Der Hund? Wer wird bei den Verbrechern abgeschoben? Keiner! Aha

01.03.2016 21:36 • #19





Mira Weyer