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hedanary
Mitglied

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Hey Leute 👋🏻
im Voraus: Ich weiß ihr seid keine Ärzte/Therapeuten und selbst wenn ist nur eine „Ferndiagnose“.
Ich (m/24) hab seit einigen Jahren ein paar psychische Probleme und sollte mal fragen wie ernst ihr diese einschätzt oder ob jemand vielleicht Tipps hat, wie ich besser leben könnte.
Seitdem ich denken kann ist es bei mir so, dass ich mich nicht traue auf Toilette zu gehen, wenn ich nicht zu Hause bin (Stuhlgang). 2019 habe ich in der Schule plötzlich Bauchschmerzen bekommen und wollte auf Toilette gehen, aber das ging nicht. Die Zeit danach ist das noch viel öfter passiert und ich hatte generell angefangen einen größeren Drang dazu auf Toilette zu müssen und ich hatte fast durchgehend das Gefühl, ich könnte mich nie richtig entleeren.Ich hab das damals ärztlich abklären lassen, aber da wurde nie was gefunden, also sagte meine Ärztin -> Reizdarmsyndrom.
Irgendwann war es so, dass ich mich nicht mehr getraut habe was zu essen, wenn ich nicht zu Hause bin, um nicht auf Toilette zu müssen und irgendwann hatte ich so Angst, dass ich das Haus nicht mehr verlassen habe.
Jetzt vor 1-2 Jahren hat es sich wieder gebessert und ich traue mich zu essen unterwegs und so, aber ich würde mich immer noch nicht trauen zu arbeiten.
Und zusätzlich ist es jetzt seit 2 Jahren das selbe mit meiner Blase. Im Winter hatte ich das ein Mal, dass ich nach dem Toilettengang so viel getropft habe und seitdem habe ich genau da das selbe Gefühl. Vor allem jetzt die letzten Wochen ist es Mega schlimm geworden, ich habe ständig das Gefühl, ich müsste sofort einpinkeln, obwohl ich nicht muss. Manchmal fühlt es sich sogar so an als würde es bereits laufen. Aber nie ist da ein Tropfen. Nur selten, wenn ich mal von der Toilette komme oder aus einer gebückten Haltung oder so. (Das habe ich ebenfalls alles untersuchen lassen).
Mittlerweile macht mir das mit der Blase viel mehr zu schaffen als alles andere. Mir kamen jetzt schon so oft die Tränen, vor Verzweiflung, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß und ich so sehr Angst davor habe, dass sich das niemals bessert. Ich kann so einfach nicht mehr leben und das macht mir echt zu schaffen und ich hab Angst, dass ich da auf falsche Gedanken komme.
Ich war bereits für ein paar Wochen in der Tagesklinik (Verdachtdiagnose: Sozialphobie, schizoaffektive Störung (keine Ahnung wieso Haha)) und seit einer Woche besuche ich eine Therapeuten hier im Ort, der nächste Termin ist nächsten Monat. (Falls jemand mir dazu rät das abklären zu lassen, ich bin dabei)
Seit 3 Wochen mache ich auch ein Einzelcoaching beim Jobcenter, da dummerweise meine Erwerbsminderung aufgehoben wurde. ChatGBT sagt zum Beispiel das könnte daran liegen. am Stress und an der Angst da hin zu gehen. Deswegen soll es jetzt die Wochen wieder am schlimmsten sein.
Also vielleicht findet sich ja hier jemand, der mir etwas helfen kann. Danke

20.03.2026 #1


2 Antworten ↓


Kruemel_68
@hedanary Ich denke schon, dass Du eine Angststörung entwickelt hast. Bei mir liegt die Problematik zwar etwas anders, hat aber auch mit Blase und Darm zu tun. Ich habe hier immer wieder berichtet. Vielleicht findest Du Dich ja in Teilen wieder.

erfolgserlebnisse-f59/mein-tipp-koerper-psychotherapie-bei-somatoformer-stoerung-t106750.html

#2


T
Wurdest du in der Klinik auch komplett gesundheitlich abgecheckt oder haben die dort nur den normalen "Routine Check" durchgezogen?

#3






Mira Weyer
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