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42

B
Zitat von Min0109:
Ich hatte mich nur gefragt, ob ich dann in einer anderen Praxis noch Einzeltherapie machen kann.

Das musst du dann tatsächlich mit der Krankenkasse abklären, weil du ja so gesehen krankenkassenmäßig schon eine Therapie machst. Der Therapeut müsste das gut begründen, was er sowieso muss, damit diese genehmigt wird.
Aber auch dir sei angeraten, dass du bei einer PIA vorsprechen solltest. Die können dir alles diesbezügliche und noch mehr erklären und dich unterstützen.

#21


Pyrojay
Im September 2003 bin ich erkrankt. Damals hatte ich das Gefühl, der einzige Mensch auf der Welt zu sein, dem so etwas passiert. Es gab zwar Internetforen, aber längst nicht in dem Ausmaß wie heute – Austausch oder Aufklärung waren kaum möglich.
In diesem Monat landete ich mehrmals in der Notaufnahme. Eine Ärztin untersuchte mich ausführlich und sagte schließlich: „Sie sind psychisch krank. Körperlich sind Sie kerngesund.“
Dieser Satz hat meine Angst nicht beruhigt, sondern massiv verstärkt. Ich dachte, jetzt bist du völlig durchgedreht. Ich hatte panische Angst, schizophren zu sein und weggesperrt zu werden. In diesem Jahr bin ich 18 geworden.
Aus Angst ging ich anschließend ein ganzes Jahr lang zu keinem Arzt mehr. Ich dachte: Das war’s jetzt. In dieser Zeit habe ich die Symptome einfach ertragen. Um überhaupt schlafen zu können, bin ich teilweise 20 bis 30 Kilometer am Tag gelaufen – so lange, bis ich vor Erschöpfung meist erst nach Mitternacht nach Hause kam und einschlief. Tag für Tag, ein Jahr lang.
Irgendwann kam der Punkt, an dem ich wusste: Ich halte das nicht mehr aus. Mir war egal, was passiert oder was man mit mir macht – ich konnte einfach nicht mehr. Erst dann wurde mir erklärt, dass ich an einer Angststörung leide. Bis zu diesem Moment wusste ich nicht einmal, dass es so eine Erkrankung überhaupt gibt.
Ich wurde relativ schnell medikamentös eingestellt und lebe seitdem damit. Alle paar Jahre, meist nach einem schweren Schicksalsschlag, falle ich für eine Zeit wieder in diesen Zustand zurück. Diese Phasen dauern zwischen einem und fünf Monaten – und hören dann wieder auf.
Was ich jedoch erst seit Kurzem wirklich verstanden habe: Die Heilung liegt für mich nicht in den Medikamenten, sondern im Lebensstil. Ich sage bewusst nicht „Therapie“, weil sie zumindest in meinem Fall nicht die entscheidende Wirkung hatte.
Ausgelöst wurde mein Zustand durch ein Trauma, das ich mit 15 Jahren erlebt habe.

x 1 #22


A


Gefühl des Nicht-Aushaltens - Umgang mit mieser Phase

x 3


Min0109
@darkshadow
Danke, dass Du auch noch mal auf die Frage eingegangen bist.
Super, dass Du damals in der PIA an einer Gruppe teilnehmen konntest und ambulant noch Einzeltherapie machen konntest.
Die PT-Praxis, bei der ich am Montag starte, hat leider keine freien Plätze mehr für Einzeltherapie, insofern müsste ich die wirklich in einer anderen Praxis machen. Ich frage mal bei der Krankenkasse bzw. in der Praxis nach, wie sich das verhält.
Ich könnte mir vorstellen, dass mir meine bekannte Therapeutin recht kurzfristig einen Termin geben würde. Woanders müsste ich -gefühlt- Trillionen von Jahre warte... Aber woanders wären ja vielleicht mal neue "Puzzleteile" zum Erkenntnisgewinn schön.

x 2 #23


Rogue
Zitat von Min0109:
@Rogue
Auf jeden Fall. Lieben Dank!

Sehr gerne lachen.


Zitat von Min0109:
Oh ja, Du sagst es - alles voll erlernt aus der Vergangenheit. Manchmal denke ich selbst: Ich reagiere wunderbar wie diese Pawlowschen Hunde, die gelernt haben, dass das Speichel fliesst, sobald die Glocke läutet.... Zeigt mir auch gerade die Situation aktuell: Ich alleine zu Hause - Unbehagen...

Ja, genau, das hast du sehr schön beschrieben 👍 !

Liebe Grüße

x 2 #24


Min0109
@Pyrojay
Danke für Deine Geschichte.
Ich kann sehr nachfühlen, dass man erst einmal darauf klarkommen muss, dass die ganzen Symptome die man hat, nicht körperlicher Natur sind und man im Grunde auch nicht erleichtert ist, wenn einem gesagt wird, dass es psychisch bedingt ist.
Denn keiner möchte "verrückt" sein - so fühlt es sich aber erst einmal an.
Gut, dass Du Deinen Weg und Umgang damit gefunden hast.
Ich versuche auch in nicht so guten Phasen eine Lupe auf meinen Lebensstil zu halten und zu schauen, was vielleicht gerade nicht so ideal läuft und was ich verändern kann.

x 2 #25


fourofour
Willkommen im Forum,

Zitat von Min0109:
Wie kann ich bitte das, was sich so eklig & grausam anfühlt und mich manches Mal verzweifeln und hoffnungslos sein lässt, annehmen?

Das ist aber der (sinnvollste) Weg.
Je mehr man etwas ablehnt, desto größer wird der Widerstand im Inneren. Und umso höher wird der Leidensdruck. Ergo es ist eine Spirale.

Zitat von Min0109:
Mich zermürbt es einfach manchmal - ich finde mit einer Angststörung ist vieles oft eine Überwindung und so anstrengend.

Ja, kenne ich nur zu gut.

Wenn ich für mich persönlich habe ich gelernt, das man sein Leben absolut an seine Befindelichkeiten anpassen hat, will man eine brauchbare Lebensqualität haben.

Zitat von Min0109:
Auch nach 24 Jahren mit Angst und viel Wissen über Angst und x-Skills lässt sie mich manchmal einfach ohnmächtig und klein fühlen.

Würde sagen das ich mich recht gut mit Traumafolgestörungen auskenne, dennoch lerne ich auch heute noch dazu.
Die gefühlte Ohnmacht ist mir auch bekannt. Heute ist dieses Gefühl sehr viel weniger, durch gezielte Therapie.

Bedenke immer folgendes - meine Meinung und mein Umgang mit Angst kann und wird niemals das Maß aller Dinge sein. Der Weg zu neuer Erfahrung geht immer über den Weg mehrerer Meinungen, aus dem man sich das herausnimmt, zu denen man persönlich auch Zugang hat.

Nach dem lesen deines Eröffnungsposts sind mir spontan drei Fragen aufgekommen.

- In wie weit war die Therapie passend / wurden grundlegende, elementare Zusammenhänge vermittelt?
- Hast Du dein Leben an deine Symptomatiken, auf das o.g. bezogen, auch entsprechend angepasst?
- Ob ein oder mehrere Traumata in deiner Biografie zu finden sind, bzw. ob man die auch als solche Erkannt hat.

x 1 #26


Min0109
Guten Morgen fourofour,

danke für Deine Nachricht.
Ich frage mich immer: Wie lerne ich Akzeptanz? Hast du da Ideen?
Sage ich mir immer wieder: Liebe Angst, ich mag dich zwar nicht sonderlich, aber es ist okay, dass du da bist.

Ob meine Therapeutin letztendlich die Richtige für mich war, kann ich natürlich nicht beurteilen. Natürlich frage ich mich manchmal, ob es "besser" oder anders verlaufen wäre, wenn ich bei jemanden anderes gewesen wäre.
Ich verstehe, dass meine Ängste durch einen erlebten Kontrollverlust ausgelöst durch eine andere Person resultieren. Und ich irgendwie damit auch mein Urvertrauen verloren habe.
Bei mir geht es immer viel um Kontrolle, also ich habe keine Zwänge, aber ich fahre z.B. lieber selbst Auto, als dass ich woanders mitfahre, um unabhängig zu sein (was aber wahrscheinlich viele Ängstler kennen).

Ob ich mein Leben auf meine Störung angepasst habe? Ich weiß es nicht. Also es fällt mir schwer zu das entscheiden. Also weil ich mich immer frage: Sage ich XY ab, weil ich wirklich keine Lust habe, oder aber weil ich im Grunde Angst habe und es vermeiden möchte?
In guten Phasen bin ich sehr aktiv, verabrede mich viel, mache Sport. Dann kommt immer irgendwann der Punkt, an dem ich völlig erschöpft bin und sage: ich kann nicht mehr. Dann fahre ich alles runter.
Irgendwie muss ich da noch ein gutes Mittelmaß finden.
Hast Du Bsp. was Du genau meinst? Also vlt. auch von Dir selbst?

Heute morgen bin ich wieder mit der Angst aufgestanden. Abends ist oft okay, wahrscheinlich weil ich denke: So, den Tag habe ich geschafft! Ich habe dann oft die Hoffnung, dass ich morgen "normal" aufwache, aber zur Zeit ist das Gefühl morgens sofort wieder da. Der Tag liegt vor mir und macht mir Angst. Ich kann noch nicht mal sagen wovor. Aktuell wahrscheinlich vor dem Alleinsein, weil mein Mann nicht da ist und davor, dass ich 24/7 diese Gefühl habe und es einfach nicht weggeht.
Auch zu diesem morgendlichen Gefühl nehme ich keine Tipps entgegen!
Wie geht ihr damit um?

Kommt alle gut in den Tag (im besten Fall).

#27


Greta__
Guten Morgen.

Du schreibst du bist 45. Bitte habe auch unbedingt die Wechseljahre im Auge. Die Wechseljahre können psychische Erkrankungen regelrecht explodieren lassen. Geh unbedingt zum Frauenarzt oder Endokrinologen und lass einen Hormonstatus machen.

Alles Gute. 🌻

#28


fourofour
Zitat von Min0109:
Ich frage mich immer: Wie lerne ich Akzeptanz? Hast du da Ideen?

Akzeptanz, bzw. radikale Aktezptanz ist ein Therapiemodul aus der DBT (dialektisch boheviale Therapie)
Muss man nicht zwingend in der Therapie haben. Kann man auch selbst lernen, dazu braucht man jedoch einen Zugang zu sich selbst und ein gutes Maß an Disziplin.
Die Sätze, welche Du zu dir sagst - hast Du mal versucht die in einer Liste aufzuschreiben - mit Stift und Papier?
Akzeptanz hat was mit Verhaltenstherapie zu tun und mit kognitiver re-Programmierung.


Zitat von Min0109:
Ob meine Therapeutin letztendlich die Richtige für mich war, kann ich natürlich nicht beurteilen. Natürlich frage ich mich manchmal, ob es "besser" oder anders verlaufen wäre, wenn ich bei jemanden anderes gewesen wäre.

Es geht nicht um besser oder so was, sondern das man bei einer Therapieform an eine Grenze kommen kann, wo man keine (Lern)Erfolge mehr hat.
Hier ist es evtl. eine Idee mal andere Therapieformen zu probieren. Gibt auch z.b. körperorientierte Formen wie Zen, Somatic Experiance, EMDR, Bio- und Neurofeedback.


Zitat von Min0109:
Bei mir geht es immer viel um Kontrolle, also ich habe keine Zwänge, aber ich fahre z.B. lieber selbst Auto, als dass ich woanders mitfahre, um unabhängig zu sein (was aber wahrscheinlich viele .... kennen).

Das Wort "Ängstler" o.ä. verwende ich NIE, weil es (selbst)stigmatisierend ist. Hat was mit dem Modul "positives Denken" zu tun.
Kontrolle ist eine Illusion, Wir können nur etwas steuern und hoffen das es in die richtige Richtung geht.

Zitat von Min0109:
Ich verstehe, dass meine Ängste durch einen erlebten Kontrollverlust ausgelöst durch eine andere Person resultieren

So etwas kann, muss aber nicht ein Trauma / PTBS auslösen. Deine Symptome können auf so etwas hindeuten.

Zitat von Min0109:
an dem ich völlig erschöpft bin und sage: ich kann nicht mehr. Dann fahre ich alles runter.

Es gibt zwei Begriffe - Energie- und Ressourcenhaushalt. Sind dir die bekannt?

Zitat von Min0109:
Hast Du Bsp. was Du genau meinst? Also vlt. auch von Dir selbst?

Das kann ich kaum in Text / kurzen, verständliche, Sätzen erklären.

Das fängt mit den Modulen "Innere Achtsamkeit"/"Achtsamkeit' an.
Überprüfung des eigenen Lebens.
Wo ist unnötiger Stress?
Welche Ressourcen habe ich wo ich Energie aauftanke?
Wie sieht es mit meinem Energiehaushalt aus'?
Habe ich Menschen die mir Energie abzapfen, aber nix zurückomt?
Kenne ich meine innerlichen und äusserlichen Grenzen, achte und bewahre sie?
Habe ich eine Anlauf und -Tagesstruktur?
Wie sieht es mit meiner Ich-Zeit aus?
Habe ich Skills / ein Skillstraining durchlaufen?
Sind mir grundlegende Dinge wie der Angstmechanismus, diffuse Angst., Schutz- und Abwehrmechanismen bekannt?
Sind mir Übungen bekannt um die Realität im Kopf wieder herzustellen?

Ich habe hier im Forum einen Therapieblog, den ich zwar nicht mehr weiter schreibe, dennoch steht da viel drin, wie ich mich auf meine Befindlichkeiten angepasst habe.
Wenn Du magst, kann ich den dir hier verlinken.

#29


Min0109
Zitat von fourofour:
Akzeptanz, bzw. radikale Aktezptanz ist ein Therapiemodul aus der DBT (dialektisch boheviale Therapie) Muss man nicht zwingend in der Therapie haben. Kann man auch selbst lernen, dazu braucht man jedoch einen Zugang zu sich selbst und ein gutes Maß an Disziplin. Die Sätze, welche Du zu dir sagst - hast Du mal ...

Ja, das Thema radikale Akzeptanz würde mich sehr interessieren. Das habe ich in der Therapie, die ich bisher gemacht habe, bisher nicht gehabt. Ich hatte mir mal ein Buch über ACT gekauft - angeleitet würde ich so etwas besser finden. Aber aktuell sollte ich vielleicht schon mal alleine starten.

x 1 #30


fourofour
Zitat von Min0109:
Ja, das Thema radikale Akzeptanz würde mich sehr interessieren.

Das kommt in Therapien vor wie eben der DBT oder der DBT-PTBS

Zitat von Min0109:
Ich hatte mir mal ein Buch über ACT gekauft - angeleitet würde ich so etwas besser finden. Aber aktuell sollte ich vielleicht schon mal alleine starten.

Das ist sehr gut - klar ist angeleitet besser. Trotzdem kann man da auch etwas mitnehmen. Daumen hoch

#31


Min0109
Sorry, ich komme hier mit dieser Zitierfunktion noch nicht klar.

Daher antworte ich noch mal so.
EMDR habe ich schon mal ausprobiert bei meiner alten Therapeutin.
Ich wäre auf jeden Fall offen und interessiert für andere Therapie-Formen, die mich vielleicht noch einmal weiter bringen.
In schlechten Momenten denke ich, dass das Ende der Fahnenstange schon erreicht ist, aber das stimmt wahrscheinlich so gar nicht!

Mit der Selbststigmatisierung ist ein guter Hinweis! Ich versuche das eigentlich auch zu vermeiden.... Sagst Du dann: Ich habe eine Angststörung?

Ich denke, ich kann auf jeden Fall noch lernen - gerade was meinen Energie und Ressourcenhaushalt betrifft.

Ganz lieben Dank für Deine Bsp. - Skills bzw. ein Skillstraining habe ich nie durchlaufen und Übungen an sich auch nicht richtig - alles selbst beigebracht wenn....

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Deinen Therapieblog verlinkst, so dass ich da mal reinschauen kann.

x 1 #32


Min0109
Hallo Greta,

danke für Deine Nachricht. Ja, das habe ich auch schon gedacht, dass das vielleicht auch schon mit reinspielt. Ich denke, ich befinde mich auf jeden Fall in der Perimenopause.
Ich weiß nicht, ob meine Gynäkologin einen Hormonstatus bestimmen würde, da ich sie diesbezüglich schon einmal angesprochen hatte und sie sagte, das sei nicht aussagekräftig, da die Werte schwankend sind.
Ich hatte vor einigen Jahren ein hormonpositives Mamma-Ca und wurde künstlich in die Wechseljahre gesetzt. Nach ca. 6 Jahre habe ich das Medikament nicht mehr vertragen und ein Lupus entwickelt. Daher habe ich das Medikament abgesetzt und wieder meine Regel bekommen. Allerdings seeeeeeeehr unregelmäßig.
Als wenn dürfte ich leider sowieso keine Hormonersatztherapie bekommen. Ich nehme aktuell schon Meno Balance aus dem Reformhaus mit Mönchspfeffer und Ashwagandha. Keine Ahnung, ob das wirklich etwas bringt.

#33


Greta__
Zitat von Min0109:
Hallo Greta, danke für Deine Nachricht. Ja, das habe ich auch schon gedacht, dass das vielleicht auch schon mit reinspielt. Ich denke, ich befinde ...

Dann geh unbedingt zu einem Endokrinologen. Frauenärzte haben leider oft zu wenig Ahnung bzgl. Wechseljahre. Mein Frauenarzt war super, ist aber dann letztes Jahr mit dann doch schon 70 in Rente gegangen.

Ich bin zu einem Endokrinologen, als Selbstzahlerin. Mittlerweile hat er seine Kassenzulassung und wir sind gerade dabei an meinen Hormonen zu "schrauben", da bei mir psychisch auch noch nicht alles im grünen Bereich ist.

Ich bin 2021 psychisch schwer erkrankt und da fingen die Wechseljahre an. Leider hat das kein Psychiater dieser Welt überhaupt als Möglichkeit in Betracht gezogen und ich bekam Antidepressiva und nichts hat geholfen. Es ist (Pardon) richtig schei.sse. Daher mein Rat, damit du nicht durch die gleiche Hölle musst.

#34


Min0109
Danke liebe Greta!

Ich fühle es sehr, was Du schreibst. Es fühlt sich wirklich wie die Hölle an. Aktuell ist es bei mir auch gerade wieder unerträglich....

x 1 #35


Greta__
Zitat von Min0109:
Danke liebe Greta! Ich fühle es sehr, was Du schreibst. Es fühlt sich wirklich wie die Hölle an. Aktuell ist es bei mir auch gerade wieder ...

Danke dir. 🙏

Ich wünsche es keinem diese Hölle durchzumachen.

x 1 #36


fourofour
Zitat von Min0109:
Sagst Du dann: Ich habe eine Angststörung?

So was wie "Ich habe eine Erkrankung, ich bin aber NICHT die Erkrankung"

Sprich ich habe Symptome, bin aber nicht das Symptom. Generell drücke ich vieles weicher aus.

Das siehst Du richtig - man lernt nie aus und sollte immer offen für neues sein. vielleicht ist was dabei, vielleicht auch nichts.
Trial ans error.

Hier ist der anfang des Blogs:
tagebuecher-f97/mein-leben-mit-einer-kptbs-meiner-patchworktherapie-t103295.html

Hier beginnt das mit der "Patchworktherapie"
tagebuecher-f97/mein-leben-mit-einer-kptbs-meiner-patchworktherapie-t103295-10.html#p1933330

#37

Mitglied werden - kostenlos & anonym

fourofour
Zitat von Min0109:
Meine "alte" Therapeutin ist eigentlich VT-lerin, aber irgendwie hat sie wenig mit praktischen Hilfestellungen gearbeitet, sondern im Grunde war es eher eine Gesprächstherapie.

Wenn sie wenig damit gearbeitet hat, dann würde ich mich frage ob das es keine richtige VHT war. Letztenendes ist es jedoch egal, so lange man vorwärts kommt.


Zitat von Min0109:
Wie gesagt, bisher habe ich das alles mit mir selbst ausgemacht und mich eigentlich nie mit anderen Betroffenen ausgetauscht.

Mein Leben lang habe ich mich mit Betroffenen ausgetauscht. Eben auch weil es erst Mitte der 90er mit den Internetforen angefangen hat. Aber auch da habe ich mich mit anderen ausgetauscht.

Aktuell bin ich auch in einer SHG für Menschen mit PTBS, kPTBS und Traumafolgestörungen. Auch hier habe ich schon das eine oder andere für mich entdeckt.
Es ist halt wichtig das man die Informationen für sich filtern.

#38


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Mira Weyer
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