Zitat von Gaulin: Naja als "zu gut" würde ich es dann nicht betrachten. Ob es mir gut geht, hängt ja vom Inneren ab (Gefühlszustand) und nicht vom Reichtum (materiell).
Zur Klarstellung: Mit "zu gut" meinte ich in erster Linie materiell.
Zitat von moo: Ich sehe eher in der ungesund zügigen Digitalisierung unseres Alltags ein große Gefahr, mit der man unbedingt lernen muss, umzugehen. Die Beschleunigung, der wir uns alle täglich ausgesetzt sehen, ist ein m. E. sehr ernstes Thema und jeder sollte sich auf Herz und Nieren prüfen, wie lange er dem standhalten kann und will
Absolut! Alles wird zu schnell. Auch ich sehe in der Digitalisierung mehr Nachteile als Vorteile, rein für die Seele des Menschen.
Zitat von moo: Wohlstand ist ja erstmal Ermessenssache. Ich kenne Leute, die mit extrem dürftigen Mitteln ein durchaus zufriedenes Leben führen und ich kenne das krasse Gegenteil bei äußerst begüterten Bekannten.
Natürlich hast du da recht.
Meine Frau und ich leben wenig Luxus und zelebrieren seit einiger Zeit sogar Minimalismus.
Aber allein die Möglichkeit, gewisse Freiheiten zu haben/sich alles leisten zu können, ist oft schon "zu viel" bzw. war es, weshalb wir jetzt eben vieles anders machen.
Nur zur Klarstellung, damit hier kein falsches Bild von mir entsteht. Ich bin kein "A....loch-Millionär", der einfach nur nicht weiß, wohin mit dem Geld.
Die aktuelle Politik, die immer noch zulässt, dass die Reichen immer reicher werden, kotzt mich unfassbar an. Ich frage mich z.B. sehr oft, wie viele Krisen wir noch brauchen, bis die Superreichen mal wirklich etwas mehr zum Beitragen gezwungen werden. Ich bin bei dem Thema ziemlich links eingestellt, obwohl ich selbst mehr als genug habe. Unseren Beamten-Corona-Bonus von 1300 Euro haben wir z.B. komplett gespendet, weil der unserer Meinung nach völlig an die falschen Leute ging (keinem ging es doch so gut wie den Beamten die letzte Zeit). Das soll keinesfalls prahlen sein, aber ich will, dass man versteht, wie ich denke.