LonelyMoon
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Ich leide nun schon seit meiner Jugend und Studienzeit unter Ängsten und habe sehr große Probleme mit Veränderungen und dem Aufbau sozialer Kontakte. Nun habe ich sehr große Angst, dass ich wegen der Arbeitslosigkeit mein Haus hier verkaufen muss und an einen anderen Ort ziehen soll. Für mich sind das Haus und auch meine Heimatstadt, in der ich nun schon 44 Jahre lebe, ein wichtiger seelischer Anker, eben Heimat, etwas Vertrautes. Ich fühle mich ansonsten auch sehr einsam und habe nur sehr wenige soziale Kontakte (Freunde), die ich nicht verlieren möchte. In den letzten Wochen verstärken sich meine Ängste nun zunehmend und meine Zukunft erscheint mir zunehmend hoffnungslos. Manchmal denke ich, wenn die Arbeitsagentur nun in den nächsten Monaten einen Umzug von mir verlangen sollte, dann sollte ich einfach alles an dieser Stelle beenden. In mir ist da ein unlösbarer Widerspruch: Zum einen kann ich die Anforderungen (der Arbeitsagentur) wegen meiner Ängste einfach nicht erfüllen, zum anderen habe ich dann aber eben auch kein Recht mehr auf deren Leistungen (was ich auch verstehen kann). Nur ein Ende würde diesen Widerspruch für mich auflösen...
Ich weiss momentan einfach nicht mehr weiter ... die Ängste und die Hoffnungslosigkeit machen mich so langsam fertig...
LG
Lonely Moon
• • 17.02.2015 #1
Man kann während den letzen Wochen der Krankschreibung selbst wählen, mit wievielen Stunden man anfängt und wie man das steigert, bis man bei seinem normalen Soll angekommen ist. Man bekommt aber während der Zeit trotzdem nur Krankengeld, nicht sein normales Gehalt und die Zeit wird auch auf das Konto der Krankheitstage angerechnet.