Es freut mich, dass du inzwischen Beschäftigungen gefunden hast, die dir Spaß machen. Du hast ja immer geglaubt, so etwas gebe es nicht.
Damit du feststellen kannst, welche Berufstätigkeit dir zusagen kann (und das sollte und wird wohl nicht nur 1 sein), könnte dir vielleicht auch dies helfen:
http://www.traum-und-tag.de/5.htm Aber eins möchte doch anfügen:
"Lehrjahre sind keine Herrenjahre." Das ist bekannt. Genauso sind Schule und Studium eine Investion von viel Arbeit und Mühe.
Sein Berufsleben kann man mit einer guten Ausbildung besser selber gestalten, als wenn man erstmal gar nichts gelernt hat, aus dem man dann etwas machen kann.
Es gibt aber auch Menschen, die auf ganz unkonventionellen Wegen etwas erreicht haben. Z.B. über politisch-soziales Engagement eine große Organisation aufgebaut haben (z.B. Greenpeace, Amnesty International, Menschen für Afrika u.ä.) oder Schauspieler oder sonstiger Künstler geworden sind, oder mit Pfandflaschensammeln zu einem Wohnwagen und Einkommen kommen. Aber die meisten davon bringen dafür entweder eine große besondere Begabung und/oder einen bereits erworbenen großen Namen oder ein sehr großes persönliches Engagement mit, mit dem sie weitaus mehr als 38,5 Wochenstunden einsetzen. Selbst zum Pfandflaschensammeln muss man um spätestens 5:30 Uhr anfangen, sonst werden die Hinterlassenschaften der nächtlichenSsraßenparties von anderen abgeerntet. Und dann den ganzen Tag weitermachen.
Aber, wie gesagt: Man kann - und sollte - zu jeder Arbeit eine positive Einstellung finden. Das ist duirchaus möglich und auch nötig, denn eine Arbeit/Ausbildung, die einem NUR "Spaß" macht, gibt es m.E. gar nicht. "Lebenskunst ist nicht zu tun, was man liebt, sondern zu lieben, was man tut."
Ich empfehle dir, dich mal mit dieser Seite der Arbeit zu beschäftigen:
http://www.professionelle-intuition.de/ ... ension.pdf