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Zitat von efeu1980:
Ich bin ca. in der 5 SSW. Ich weiss, dass es ist ziemlich zeitig.
Das Problem (laut Arzt) liegt daran, dass die Fruchthöhle unscharf begrenzt ist.
Er hat offen geredet, dass es zu einer Fehkgeburt kommen kann.
Das wäre dann meine dritte (die letzte war vor 1,5 Monaten). Die andere vor 5 Jahren.


In der 5 SSW gehen 50 % aller Schwangerschaften auf natürlichem Wege ab und werden soweit ich weiß, nicht als Fehlgeburt gewertet.
Es ist ja in der Zeit lediglich ein Zellklumpen und noch mit der Einnistung beschäftigt.
Ich hatte im April 2007 eine gehaltene Fehlgeburt in der 10 SSW und der Embryo musste operativ entfernt werden.
Danach hatte ich noch eine zeitlang einen Kinderwunsch und mir gesagt, vor der 9. SSW brauchst du gar nicht zum Gyn gehen.
Alles davor ist Wunschdenken und da brauche ich mich gar nicht reinsteigern.
In der 9. SSW ist Herzaktivität messbar und dann ist die Sache zu 90 % geritzt

Vllt machst du dich weniger verrückt in Zukunft...wenn du nicht sofort zum Gyn gehst.
Ich weiß, Frau will wissen ob da Leben in einem entsteht...
Aber es ist emotionell eigentlich viel zu aufreibend...

29.10.2013 13:47 • #21


Hallo Salome,

eigentlich hast du ja Recht und das deckt sich mit der Arztmeinung, dass man zur Zeit, nur abwarten sollte.. Eine Ausschabung hatte ich damals auch massen müssen..jetzt heisst es abwarten.. Ich nutze gerade die Zeit zu schauen, wo ich evtl. ein Praktikum und berufl. NEuanfang machen kann.
Am Liebsten würde ich dem Chef sagen, dass ich gar nicht mehr zur Arbeit komme (meintetwegen unbezahlter Urlaub in der Kündigungsfrist bis zum Kündigungszeitpunkt) Wisst ihr, ob es solche Möglichkeiten gibt bzw. wo man sich informieren kann. Ich mach mir Gedanken, wie es nun nach den 2 Wochen Krankmeldung weitergehen soll.. Ich kann da nicht mehr zurück..

29.10.2013 14:04 • #22



Angst vor Arbeit -am Ende - welche Lösung

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Zitat von efeu1980:
Ich habe solche Panik vor der Arbeit...
Alles, wirklich alles, was ich mache, kritisiert er...
Ich kann auf keinen Fall zurück..


Ich denke, du weißt schon was du machen musst.
Nämlich nicht wieder hingehen. Es ehrt dich, das du trotz psychischer Vorbelastung, Kind, Haushalt voll berufstätig bist und es ja auch weiterhin sein möchtest. Wirklich. Heutzutage ist das leider ne Selbstverständlichkeit in den Köpfen der Leute. Aber ich finde nicht das es ne Selbstverständlichkeit ist! Es ist zuviel. Nur leider kann sich ne Familie es sich kaum noch leisten das nur Einer arbeitet.

An deiner Stelle würde ich mich weiter krankschreiben lassen. Deine jetzige AU, ist die von HA oder Psychiater?

29.10.2013 14:11 • #23


Danke Salome,

die Krankschreibung ist vom HA..Die Aussage der einen Psychiaterin hat mich heruntergezogen. SIe sagte in etwa: Wenn ich Vollzeit arbeite, kann ich gar nicht zur Therapie kommen. aber gerade sie muss doch wissen, dass man gewissen Bedürfnisse nicht zu lange nach hinten stecken musste. Ich habe sie gefragt, ob sie ähnliche Fälle kennt, ob man da was machen kann (Empfehlung an Arbeitgeber) sie meinte nur, nein. Nun ja, ich werde zu einem anderen Psychiater gehen und versuchen auf eine Krankschreibung zu pochen..
das zweite Problem. Auch bei meinem Mann auf Arbeit drohen sie zu kündigen (angeblich zu wenig Aufträge). Er wäre der heißeste Kandiadat, da er erst vor 7 Monaten angefangen kann. Nur ist er charakterlich stärker und steckt das besser weg, obwohl er manchmal auch nicht ansprechbar ist Nicht selten arbeitet er 10 Stunden am Tag und am Wochenende (ohne Ausgleich!) Eine Zeitlang haben wir uns kaum gesehen und es ging nur darum, wer bringt die Kleine zum Kindergarten und wer holt sie ab. Alles andere blieb liegen. Ich habe mir fast eingeredet, dass es nun normal ist und dass es vielen so geht, aber letzendlich soll jeder sein Schicksal selber in der Hand haben..

29.10.2013 14:22 • #24


Nun ist eine Woche rum...und irgendwie habe ich das Gefühl jeder Arzt schiebt es weiter. Die Allgemeinärztin hat mich 2 Wochen krank geschrieben und mcih überwiesen.. Die Psychotherapeutin sagt, dass sie eh keine Krankmeldung schreiben darf (keine Ärztin) und ich soll mich bei meiner Allgemeinäztin nach Kuren u. Ähnliches erkundigen ( das dauert aber ewig...) Ich weiss aber auch nicht, ob mich die Allg.ärztin nochmal krank schreiben wird...Ich befürchte, sie sieht die Dringlichkeit nicht..
Meine Frauenärztin hat mir bestätigt, dass ich schwanger bin. Herztöne sind zu sehen, aber so ganz zufrieden war sie nicht (sie meint, es müßte besser abgrenzbar sein) und wir sollen noch eine Woche abwarten. Ich habe ihr gesagt, dass ich psyschisch am Ende bin und auch Therapie brauche und total überlastet bin. Sie meinte nur, dass ich da eine Lösung suchen muss, ein Beschäftigungsvervot kommt nicht in Frage ( weil es nur gilt, wenn Leben von Kind/Mutter bedroht ist)... Ich verstehe nicht, dass sie zum einen mir Angst macht, dass die Schwangerschaft nicht korrekt läuft, andererseits meinen beruflichen Stress nicht ernst nimmt...
Da mein Chef mich nicht kündigen darf (wegen Schwangerschaft) sehe ich nun als einzigen Ausweg einen Aufhebungsvertrag bzw. selber zu kündigen..
Wenn ich zur Arbeit gehe, wird es nur noch schlimmer, da durch meine Abwesenheit sich die Arbeit wieder verzögert hat und der Chef jetzt noch verärgerter ist... Er war ja schon damals sauer, dass die Arbeit stehen blieb (als ich im Urlaub war)...ICH KANN NICHT MEHR ZURÜCK

06.11.2013 11:07 • #25


Ich wünsch' dir, dass mit dem Baby alles in Ordnung kommt!

Zitat von efeu1980:
Da mein Chef mich nicht kündigen darf (wegen Schwangerschaft) sehe ich nun als einzigen Ausweg einen Aufhebungsvertrag bzw. selber zu kündigen..


Bitte überleg dir das gut! Versuch auf alle Fälle zuerst, vom Psychiater eine weitere Krankschreibung (möglichst eine unbefristete) zu bekommen. Wenn du ihm deine Symptome so schilderst, wie du sie uns geschildert hat, MUSS er dich krankschreiben! Besteh darauf, dass du die Auszeit brauchst! Selbst zu kündigen (bzw. mich auf eine einvernehmliche Kündigung einzulassen), das habe ich gemacht - und bereue es inzwischen, weil ich beruflich (und auch gesundheitlich) nicht mehr auf die Beine gekommen bin und jetzt ein Sozialfall bin. Eine Selbstkündigung erscheint einem als naheliegende Lösung, wenn man so verzweifelt ist wie du. Auf lange Sicht ist es aber ein Fehler, der nur dem Arbeitgeber nützt (dem kann ja kaum etwas Besseres passieren, als dass ein Mitarbeiter, der gesundheitlich angeschlagen ist und schon vorher den Anforderungen nicht gerecht geworden ist, von sich aus das Handtuch wirft und Platz für einen neuen Mitarbeiter macht).

06.11.2013 15:19 • #26





Mira Weyer