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dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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Violetta
Du solltest es auf jeden Fall mit Antidepressiva probieren, auch, wenn ich nicht immer dafür bin. Aber du bist jung. Willst du den Rest deines Lebens zu Hause sitzen, und nicht mehr arbeiten? Nicht falsch verstehen, das soll kein Vorwurf sein. Aber es wird bei anderen Arbeitsstellen, die du angeboten bekommst, nicht besser werden. Alles Gute dir

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L
Zitat von lisa_6731:
Hallo Ihr Lieben, heute muss ich mich mal mit einem anderen Thema an euch wenden, da ich gerade echt am verzweifeln bin. Ich bin 27 Jahre alt und leide mein Leben lang eigentlich schon an einer Angststörung, Panikattacken und einer chronischen Magenschleimhautentzündung mit Emetophobie. Mir ist 24/7 übel. Manchmal ...

Du solltest meiner Meinung nach ein AD nehmen, dass auch gegen Ängste wirkt, und sedierend ist.
Ich habe auch unter permanenter Übelkeit und zusätzlich noch Würgereiz den ganzen Tag über gelitten. 2 Jahre lang. Ich konnte gar nichts mehr essen, habe mich von Zwieback und Banane ernährt, und da war mir auch danach kotzübel.
Ich war wirklich bis auf`s Skelett abgemagert. Man entwickelt dann einen Teufelskreis - es ist einem übel, das macht Angst, die Angst macht noch mehr Übelkeit, und so geht das immer weiter.
Letztendlich wurde bei mir eine Ursache gefunden woher die Übelkeit kommt, aber ich war da schon so in der Angstspirale drin, dass mir gar nicht half.
Was mir immer etwas Linderung verschafft hat und was ich auch jetzt noch mache, wenn mir schlecht ist: Ingwerstückcken knabbern.
Und Mirtazapin in geringer Dosis. Das hat zwar einige Wochen gedauert bis es richtig wirkte, aber es half mir soweit, dass ich wieder normal essen konnte, und nicht 24/7 starke Übelkeit hatte.
Viele nehmen davon sehr zu - ich gar nicht, ich bin nur kein Skelett mehr, sondern, ganz normal eine zierliche Frau.
In den ganz schlimmsten Phasen, wo ich den ganzen Tag nur würgen mußte, aber nur dieses Trockenwürgen, und einem schon die Rippen davon weh tun, hab ich eine halbe Tavor genommen. Davon wurde es dann innerhalb 1 Stunde soweit besser, dass ich zumindest was trinken konnte.

Ich wünsche dir dass du für dich auch eine Lösung findest, und du die neue Arbeit dann schaffst Trost

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A


Angst neuen Job nicht antreten zu können

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L
Zitat von luciana:
Du solltest meiner Meinung nach ein AD nehmen, dass auch gegen Ängste wirkt, und sedierend ist. Ich habe auch unter permanenter Übelkeit und ...

Ohje, das tut mir total leid zu hören! Bei mir ist es genauso wie bei dir, Übelkeit kommt und die Angst geht los und dann der würgereiz. Das schränkt einen so unglaublich ein! Ich habe jetzt vom Arzt escitalopram verschrieben bekommen und werde es dieses Mal auch auf jeden Fall nehmen. Irgendwas muss ja mal helfen..
Ich wurde jetzt bis Freitag krankgeschrieben. Mal gucken ob ich Montag einen neuen Versuch wagen kann, obwohl ich das sehr bezweifle..
Werde aufjedenfall heute der Krankenkasse schonmal Bescheid geben und alles andere zeigt sich dann. Hab irgendwie gehofft, dass mich mein Hausarzt direkt länger krankschreibt damit dieser Druck erstmal weggeht, aber das hat er wohl nicht so gesehen traurig

#23


L
Ob Escitalopram dafür das Richtige ist, wage ich zu bezweifeln...
Besser wäre ein beruhigendes AD, diese steigern den Appetit und wirken gut gegen Übelkeit.
Geeignet sind dafür: trizyklische AD, oder eben Mirtazapin - also alle die auf Histaminrezeptoren wirken.
Anregende AD, wie Venlafaxin, Escitalopram, etc. sind da weniger gut, da sie grade zu Beginn die Übelkeit eher noch verstärken, und auch zu Beginn durch die anregende Wirkung auch die Angst verstärken können.
Das muß jetzt aber bei dir nicht so sein.
Versuch macht kluch:)

x 3 #24


OddThomas
Hallo @lisa_6731,

das klingt nach einer wirklich zugespitzten Situation, und dass du gerade so verzweifelt bist, ist bei allem, was du beschreibst, nachvollziehbar. Ein paar Punkte, sachlich: Krankmelden ist rechtlich etwas anderes als Kündigen. Eine Sperrzeit beim ALG1 entsteht in der Regel bei Eigenkündigung oder verhaltensbedingter Kündigung durch den Arbeitgeber – nicht automatisch dadurch, dass du krankgeschrieben bist. Wenn du wegen akuter Symptome (Übelkeit, Panik) nicht arbeitsfähig bist, ist der reguläre Weg: Arzt aufsuchen, AU-Bescheinigung holen, Arbeitgeber informieren. Das ist kein "Krankfeiern", sondern der vorgesehene Weg bei tatsächlicher Arbeitsunfähigkeit. Was in deinem konkreten Fall gilt (z. B. falls du in der Probezeit gekündigt wirst oder selbst über einen Aufhebungsvertrag nachdenkst), würde ich vor jeder Entscheidung bei der Agentur für Arbeit erfragen – das geht auch anonym telefonisch. Verlass dich da nicht auf Aussagen aus dem Forum, auch nicht auf meine.

Die Entscheidung ist nicht nur "durchziehen oder kündigen". Bevor du das für dich festlegst: Hast du die Möglichkeit, mit dem neuen Arbeitgeber offen über deine gesundheitliche Situation zu sprechen, z. B. reduzierte Stunden zum Einstieg, oder zumindest ehrlich benennen, dass Home Office für dich relevant war? Das ist unangenehm, aber oft handhabbarer als befürchtet, gerade wenn das Team wirklich freundlich auftritt. Auch ein Gespräch mit dem Betriebsarzt (falls vorhanden) kann eine Option sein.

Deine Therapie läuft in 2 Sitzungen aus, und du beschreibst akute Krise (den ganzen Tag weinen). Das würde ich getrennt von der Jobfrage behandeln und nicht warten, bis die Stelle geklärt ist. Sprich das bei der nächsten Sitzung direkt an, akute Verschlechterung ist ein Grund, kurzfristig eine Anschlusstherapie oder eine Krisenintervention anzustoßen, das muss nicht bis zum offiziellen Ende warten. Falls es akut schlimmer wird: Telefonseelsorge ist kostenlos und rund um die Uhr erreichbar.

Kurzum: Was du nun machst, würde ich von der Frage "was passiert mit meinem ALG1" trennen, erst die zweite Frage konkret klären lassen (Arbeitsagentur/Beratung), dann erst die erste entscheiden.

x 1 #25


Greta__
Zitat von OddThomas:
Hallo @lisa_6731, das klingt nach einer wirklich zugespitzten Situation, und dass du gerade so verzweifelt bist, ist bei allem, was du beschreibst, ...

Das Gesetz sagt ganz klar: Krank in den ersten vier Wochen ist die Krankenkasse zuständig, nicht das Arbeitsamt. Wird man in der Probezeit gekündigt und ist weiterhin AU, ist auch die Krankenkasse zuständig und nicht das Arbeitsamt. Das ist erst zuständig, wenn man nicht mehr AU ist und im Anschluss arbeitslos wird.

Das ist nicht irgendein Halbwissen, sondern so sagt es das Gesetz.

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OddThomas
@Greta__

Zitat:
Das ist nicht irgendein Halbwissen, sondern so sagt es das Gesetz.



Korrekt, daher auch Verlass dich da nicht auf Aussagen aus dem Forum, auch nicht auf meine.

x 1 #27


Micha2
Zitat von lisa_6731:
Ich weiß, dass ich 40 Stunden nicht schaffe und vorallm gibt es dort kein Home Office. Mein Chef und das Team schreiben mir dass sie sich freuen und alle meine Freunde und Familie sagen mir ich soll es doch wenigstens versuchen.

Bieten die denn keine Teilzeit an?

Ich schaffe z.b auch keine 40H schon vor meiner Erkrankung war es schwer.

Ich gehe 30h.

Mir wurde auch immer gesagt ich soll es doch mit 40 versuchen aber ich kenn mich doch am besten.

Vielleicht mit 30H einstellen lassen und wenns doch mehr irgendwann gehen sollte kann man ja immer nochmal die Stunden ändern.

Ich würde da mit dem Chef nochmal drüber reden, sagen wie es ist, hab ich bei meiner neuen Stelle auch gemacht und wir sind uns einig geworden.

Selber kündigen oder gleich den ersten Tag krank melden würde ich nicht machen.

x 1 #28






Mira Weyer
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