Zitat von Min0109:@Greta__ Hallo liebe Greta, ganz lieben Dank für deine Nachricht. Es tut mir leid, dass es dir aktuell genauso geht wie mir. Mich tröstet es, da ...
Ich bin seit einer Trennung Ende 2020 allein. Die Trennung hat mir den Boden weggezogen.
Ich bin seitdem nicht mehr wirklich auf die Beine gekommen. Vorher: Sehr aktiv, Dauerkarte für Fußball, großen Bekanntenkreis, Reisen etc. pp.
Jetzt bin ich zu viel allein, bin bewusst von einer Vor-Ort Anstellung (habe dort Mobbing erlebt), letztes Jahr in 100% Remote gewechselt, wie du.
😊Anfang diesen Jahres ist mein Kind ausgezogen. Ich bin dazu auch in den Wechseljahren, der Endokrinologe vermutet das viel an der Angst mit den Hormonen zu tun hat. 23.02. haben wir Besprechungstermin. Das zieht sich jetzt aber auch schon so ewig, das ich nicht weiß: Psyche? Hormone? Was wird behandelt?
Ich bin auch sehr in meinen Gedanken, Fokus nach innen, jede Körperbewegung wird "gescant".
Meine Hündin ist im Prinzip das einzige was mich täglich "zwingt" raus zu gehen. Fluch und Segen zugleich.
Ich empfinde auch alles als sehr anstrengend, den Alltag, einkaufen, Struktur finden. Früher fand ich Wochenenden und Urlaub immer toll, für mich ist es, wie bei dir, derzeit mehr Qual als Freude.
Ich hätte gern wieder ein Leben.
Mein Therapeut liegt mir in den Ohren wieder vor Ort zu arbeiten, wegen sozialen Kontakten, Struktur. Ich weiß das er Recht hat, habe aber Angst (HaHa, da isse wieder), ob ich das schaffe.
Wie du siehst, haben wir viele Ähnlichkeiten und offen darüber reden zu können, ohne lange Erklärungen, sind in unserer Situation glaube ich wirklich gut.