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Ich sag mir immer "gut geschüttelt ist halb gebügelt" - klappt fast immer :
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x 3#102
A
Stationäre Therapie statt Tagesklinik?
x 3
T
this_is_me Mitglied
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Ich hab leider nicht so viel auf den Rippen und bei den Tshirts sieht man das leider dass sie verknittert sind und das stört mich. Das mit den schütteln und sauber aufhängen und glatt ziehen habe ich auch versucht gestern aber hat nichts gebracht … ich esse noch was und gehe dann wieder in die Klinik.. leider habe ich wieder so eine innere Unruhe. Hatte heute aber auch zwei Kaffee und eine halbe Dose Energy Getränk …
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#103
E
Ex-Mitglied Gast
Zitat von this_is_me:
Ich hab leider nicht so viel auf den Rippen und bei den Tshirts sieht man das leider dass sie verknittert sind und das stört mich. Das mit den ...
Energy Drink würde ich lassen derzeit.
Ist es immens wichtig für dich ob die Klamotten gebügelt sind, während du in der Klinik bist?
Ich hatte anfangs normale Klamotten an, irgendwann bin ich da in Sporthose plus Tshirt (nicht gebügelt) rum gerannt, weil es eh keinen interessierte und mir dann auch egal war.
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x 2#104
T
this_is_me Mitglied
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Generell ist mir das schon wichtig. Und ich weis dass ich momentan auf einiges verzichten sollte aber will mich auch nicht komplett zurück nehmen… ja ich trink eigentlich kein Energy aber mein Besuch hat mir eins gebracht. Ab nachher wenn ich in der Klinik bin, will ich auch das Rauchen reduzieren
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x 1#105
silverleaf Mitglied
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Ich denke auch, dass das eine gute Übung für Dich sein kann, Deine Energiereserven neu aufzuteilen und einzusetzen, dass Du üben kannst, Deine Energie auf die wichtigen Dinge zu verwenden, dass Du Dir weniger Gedanken darum machen solltest, ob Deine Klamotten gebügelt sind, das ist alles nicht so wichtig. Konzentriere Deine Kraft auf die Therapie. Deinen Mitpatienten und Therapeuten dort wird es ziemlich egal sein, ob Deine Shirts gebügelt sind, das wir vielen bestimmt nicht einmal auffallen, insofern kann es auch eine gute Übung sein, etwas loszulassen, was diese Dinge angeht, und die Prioritäten neu zu ordnen, damit Du es im Leben künftig etwas leichter hast und Du weniger Stress hast.
Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine erfolgreiche zweite Woche, viele gute und hoffentlich hilfreiche Therapien, gute Momente mit Deinen Mitpatienten, verständnisvolle und hilfreiche Therapeuten und auch sonst alles, was zu einem hilfreichen Klinikaufenthalt dazugehört!
Alles Gute Dir!
LG Silver
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x 2#106
silverleaf Mitglied
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P.S.:
Zitat von Grace_99:
Ich hatte anfangs normale Klamotten an, irgendwann bin ich da in Sporthose plus Tshirt (nicht gebügelt) rum gerannt, weil es eh keinen interessierte und mir dann auch egal war.
So ging es mir auch, und es war auch eine befreiende Erfahrung, genau das zu merken: Es interessiert die anderen Menschen dort herzlich wenig, wie ich da rumlaufe, die bemerken es nicht einmal, und es ist ok, da auch etwas mehr "casual" durch die Gegend zu laufen, es ist ja eine Klinik.
Ich fand es zum Teil auch sehr berührend, diese Verwandlung bei Mitpatienten mitzuerleben, so wie (als ein Beispiel) bei einem 70jährigen Herren, der die ersten Wochen immer Anzug und Krawatte trug, weil er es halt nicht anders kannte, und sich dann in Woche 5 getraut hat, mal einen Trainingsanzug anzuziehen, das war ein schönes Erlebnis für ihn (und für die Gruppe auch).
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x 2#107
T
this_is_me Mitglied
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Hallo,
ja ihr habt recht. So habe ich es garnicht gesehen. Manchmal ist man so fest gefahren auf seine Sichtweise. Mir geht es seit gestern Abend nicht so gut. Immer abends fängt es an mit innerer Unruhe bis kurz vor einer Panikattacke. Gestern hätte ich am liebsten heulen können aber ich kann das leider nicht und da ich auch nicht allein auf dem Zimmer bin… außerdem habe ich immer Angst dass es durchs heulen schlimmer wird und ich mich nicht mehr zusammenreißen kann.. so geht es mir seit Freitag. Seit ich die neuen Tabletten nehme hab heute kein Auge zu gemacht und weis nicht wie ich diesen Tag überstehen soll
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#108
T
this_is_me Mitglied
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Guten Abend ihr lieben,
ich mal wieder. Ich befinde mich immer noch in der Klinik und heute habe ich echt einen Tief und ständig Angst. Mich nervt es dass es sich schon seit Jahren jeden Tag, den ganzen Tag lang um meine Psyche dreht. Ich wache morgens auf und denke mir ich mache jetzt eine Meditation damit es meiner Psyche geht. Ich soll lieber keinen Kaffee trinken, nicht dass ich innerlich unruhig werde. Ich muss mich noch ausruhen, nicht dass es meiner Psyche nicht gut tut wegen Überforderung. Ich bin in einer Angstsituation und ich darf dies und das machen um mich zu beruhigen. Ich kann nicht mehr ! Ich will dem ganzen nicht so viel wert geben und so viel Aufmerksamkeit. Ich hätte gern mein Kopf mal etwas freier und würde spontaner sein und mich selbst nicht so wie ein rohes Ei behandeln. Weil ich ständig mich so schwach fühle und meinem Körper nicht schaden möchte. Kennt das jemand von euch ? Wie gewöhne ich mir das ab ? Ich könnte heulen aber kann mal wieder nicht weinen weil diese Blockade da ist… habe Angst dass das nie ein Ende hat