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S

sarah2
Mitglied

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Kennt jemand die folgenden Dinge und weiß was helfen könnte.
Ich habe keine Probleme mit klassischem Sozialverhalten ( immer gut Bewertungen in der schule) kein Problem mit Empathie kann Mimik lesen Stimmungen spüren etc. bin sogar im Patienten und Kundenkontakt gut bis sehr gut ( in manchen Situationen sehr gut). aber ich weiß oft nicht wie ich mich Detail verhalten soll wie viel ich lächeln soll wie viel nicken wie viel reden worüber etc ( abseits von klassischem Smalltalk). wie oft ich mich melden soll etc. ich sehre auch sozial Interaktion oft von außen z.b kann ich die Kuchenausgabe im Büro genau erklären. ich habe auch immer wieder Problem mit Mobbing ohne dass mir konkret etwas vorgeworfen wird werde sabotiert etc. gleichzeitig war ich in der schule immer sehr schlecht habe aber schon als Kind vieles hinterfragt. ich habe auch das Gefühl oft Unlogik und Ineffizienz in Abläufen zu sehen und alles chaotisch und kompliziert zu finden Autismus wurde mehrfach ausgeschlossen.

11.07.2026 #1


2 Antworten ↓

User_0815_4711
Zitat:
aber ich weiß oft nicht wie ich mich Detail verhalten soll wie viel ich lächeln soll wie viel nicken wie viel reden worüber etc ( abseits von klassischem Smalltalk). wie oft ich mich melden soll etc.

Darüber habe ich mir nie Gedanken gemacht.

Nachdem du gut sozialverträglich bist, würde ich sagen, lass es einfach laufen.
Lächle und nicke, so oft es dir passt.

Die Unterschiede im Verhalten machen unseren Charakter aus. Würden wir alle gleich agieren, wären wir nur Roboter eines einzigen Typs und keine Menschen. Und es gibt nicht nur dieses eine "richtige Verhalten". Es ist eine Bandbreite, innerhalb derer alles sozialverträglich ist.

x 1 #2


-juli
@sarah2 hab solche Probleme im Alltag auch. Allerdings habe ich ADHS und bin auch im Autismus-Spektrum.

Solche Probleme können auch durch Unsicherheit bedingt sein. Wenn man sehr ängstlich ist, dann überdenkt man jeden Schritt doppelt und dreifach. Ich hatte durch die Nichterkennung meiner Neurodivergenz lange eine soziale Phobie als Begleiterkrankung und hatte währenddessen noch größere Probleme mit sozialen Situationen. Angst wirkt sich massiv auf die kognitiven Fähigkeiten aus.

Auch, wenn Autismus ausgeschlossen wurde, könnte eine Therapie (vielleicht auch als Gruppe) sinnvoll sein. Soziales Kompetenztraining ist ja häufig auch ein Bestandteil von stationären Therapien, unabhängig davon, welche Diagnosen vorliegen.

#3






Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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