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J
Zitat von Carcass:
mich würde mal interessieren wie intensiv ihr Eure Therapien, sofern ihr sie macht, wahr nehmt?

Ich hab mich jahrelang in einer Verhaltenstherapie zu Tode gelangweilt,
und jetzt mache ich seit ein paar Wochen eine Tiefenpsychologische Therapie.
Und diese haut wirklich gut rein. Zum ersten Mal im Leben habe ich das Gefühl dass ein Arzt bzw Therapeut wirklich das berührt in mir was mich auch wirklich bewegt. Also kein belangloses Trallala mehr, sondern Gespräche die wirklich in mir was bewegen und wecken.
Der Nebeneffekt ist natürlich dass ich das, was ich dort aufarbeite, auch irgendwie verarbeiten muss. Und das kostet Kraft, aber das ist es mir wert.

19.01.2015 21:08 • #21


Carcass
Hi Jazz,

ja das habe ich anfangs auch gemacht, respektive aus der ursprünglichen Gesprächstherapie wurde recht schnell eine tiefenpsychologische Nummer draus. Jetzt ist die kognitive Verhaltenstherapie bald abgeschlossen, aber immer wieder ist es sehr anstrengend über alte Themen sprechen zu müssen, bzw. ich spreche ja gerne. Mein Therapeut sagte nach unserer ersten Stunde Also ich habe in meinen Jahrzehnten Berufserfahrung noch nie einen Depressiven erlebt der so viel sabbeln und lacht, aber wenigstens reden sie, auch wenn sie vielleicht zwischendrin mal die Klappe halten sollten, sitze ja nicht ganz umsonst hier. Naja, da wusste ich, der ist der Richtige und der haut mir immer Sprüche um die Ohren, aber der kann wohl auch Tränen trocknen, wie er zu berichten weiss. Aber bei mir meinte er wäre es lächerlich und daher volle und klare Kante Aber solange es hilft

19.01.2015 21:13 • #22





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