✔ Bereits empfohlene Antwort
Sehr wichtiges Thema und schade, dass man sich i.d.R. selbst drum kümmern muss.
Einerseits weil Nährstoff Untersuchungen nicht über die Krankenkassen abgerechnet werden können und sich viele Ärzte deswegen davor scheuen und andererseits, weil das Wissen über die Zusammenhänge Nährstoffe-Psyche teilweise echt nicht vorhanden ist.
Ich war mal bei einem Nuklearmediziner, der getan hat, als hätte ich ihm erzählt, der Himmel sei grün, als ich darauf beharrt habe, dass meine Schilddrüsenwerte (TSH, T3 und T4) eine Rolle spielen können bei meinen Depressionen
🙄Dann wiederum hatte ich auch schon einen Hausarzt (leider in Rente), der sofort an bestimmte Nährstoffe gedacht hatte.
Die Tagesklinik hat auch generell bei jedem Folsäure und Schilddrüsenwerte untersucht. Gerade letzteres war wichtig, weil im Falle einer Schilddrüsenunterfunktion erst diese behoben werden muss, bevor sie überhaupt dort behandeln, da die Möglichkeit besteht, dass die Symptomatik nur davon ausgelöst wurde - so viel dazu Hr. Dr. Nuklearmediziner von damals
🤦🏼♀Es kann also sehr unterschiedlich sein, abhängig davon wie der jeweilige Arzt/Ärztin drauf ist, egal ob Fach- oder Hausarzt.
Letztendlich nehme ich mittlerweile selbst das Geld in die Hand und lasse sowas wie (Vit D, Folsäure, Schilddrüse, Eisen/Ferritin) ein bis zwei Mal im Jahr vom Privatlabor untersuchen und ergänze seit dem entsprechend, damit es mir nicht unnötig schlechter geht.
Die Ergänzung von Vit D und den B-Vitaminen (auch Folsäure) hat mir auch geholfen, wenn auch nicht alle Probleme gelöst, da nicht alleinige Ursache.