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Flame

Flame
Mitglied

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Ich möchte das hier thematisieren,da es wirklich wichtig ist.

Seit vielen Monaten ging es mir zunehmend schlechter und ich dachte zunächst an Wechseljahre oder eine Toleranzentwicklung meines Psychopharmakon.

Es hat sich heraus gestellt,dass ich einen Nährstoffmangel hatte,in meinem Fall Magnesium (weiteres werde ich noch testen lassen).

Leider wird einem sowas seitens der Ärzte nicht gesagt und auch nicht im Vorfeld untersucht,wenn es einem psychisch schlecht geht.
Was eigentlich eine der ersten Maßnahmen sein sollte.
Das wird aber in unserem Gesundheitssystem nicht praktiziert und deshalb muss man sich selbst drum kümmern.

Kann nur dazu raten,das zu tun.

08.02.2026 x 10 #1


32 Antworten ↓


Gaulin
Zitat von Flame:
Kann nur dazu raten,dass zu tun

Ich finde das auch sooo wichtig, aber, das sollte eben auch "überwacht/kontrolliert" werden. Nicht unbedacht Nahrungsergänzungen einnehmen. Auch Überdosierung ist nicht ohne.
Wenn tatsächlich Mängel vorliegen, dann ist das sehr ratsam bzw notwendig. Angeblich soll das seltener vorkommen, als uns medial aufgetischt wird. Schwierige Sache, selbst die Testergebnisse...

x 2 #2


A


Mikronährstoffmangel kann Angst und Depression auslösen

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SilentRoG
Zitat von Flame:
Ich möchte das hier thematisieren,da es wirklich wichtig ist. Seit vielen Monaten ging es mir zunehmend schlechter und ich dachte zunächst an ...

Bei mir war es Magnesium und Folsäure.

x 1 #3


Flame
Zitat von Gaulin:
ch finde das auch sooo wichtig, aber, das sollte eben auch "überwacht/kontrolliert" werden. Nicht unbedacht Nahrungsergänzungen einnehmen.

Definitiv!

Ich kam mit unkontrolliertem Beingezucke in meine Hausarztpraxis.

Dort arbeiten 3 Ärzte,mein zuständiger Hausarzt hatte leider grade Urlaub.

Der Arzt ,der mich dann "behandelt" hat,hatte sich alles angehört und meinte,ich solle erstmal 4 Wochen Magnesium einnehmen (400mg/Tag) und wenn es dann nicht weg sei,könne ich mich wieder melden.

Über eine Blutuntersuchung hätte ich mich irgendwie schon gefreut aber okay.

Nach nur 2 Einnahmen vom Magnesium hat es zum Glück (!) tatsächlich direkt aufgehört mit dem Beingezucke und es geht mir vor allem auch psychisch deutlich besser jetzt.

Vorher dachte ich echt,ich steh kurz vor einer Psychose (und mein Psychiater glaub ich auch).
Ich hatte bereits mit dem Gedanken gespielt,erneut in eine Psychiatrie zu gehen.

Meinem Psychiater hatte ich das dann (u.a.) berichtet mit dem Magnesiummangel und er meinte,ich solle zu Rossmann oder DM gehen und mir Präparate mit B-Vitaminen,Vitamin D und Magnesium besorgen.

Habe das dann erstmal bejaht,denke aber irgendwie auch,dass es vielleicht doch besser wäre,das erstmal konkret bestimmen zu lassen.
Im März ist mein zuständiger Hausarzt zurück und da werd ich das dann auf den Weg bringen.

x 3 #4


Flame
Zitat von SilentRoG:
Bei mir war es Magnesium und Folsäure.

Wie hat sich das bei Dir geäussert?

#5


SilentRoG
Zitat von Flame:
Wie hat sich das bei Dir geäussert?

Extremer Stress, Panik Attacken Angstgedanken. Durch die Supplementierung würde es besser.

#6


Flame
Zitat von SilentRoG:
Extremer Stress, Panik Attacken Angstgedanken. Durch die Supplementierung würde es besser.

Wie bei mir...

Ich hab zwar immernoch Depri aber diese "krassen Zustände" einfach nicht mehr.
Dass man gar nicht mehr weiss,wohin mit sich.

x 2 #7


Windy
Ein sehr wichtiges Thema, man kann diese Untersuchungen auch alle machen lassen, wenn man sie privat bezahlt. Die Krankenkasse leistet da nur rudimentäre Methoden, wie das kleine Blutbild.

x 1 #8


Flame
Zitat von Windy:
Die Krankenkasse leistet da nur rudimentäre Methoden, wie das kleine Blutbild.

Ich finde es halt irgendwie bestürzend,dass da nicht von vorne herein mal geschaut wird,ob ein Nährstoffmange vorliegen könnte.
Also dass da komplett auch die Aufklärung fehlt.

Ansonsten könnte man das dann ja selbst entscheiden,ob man die Zuzahlungen in Kauf nimmt.

x 4 #9


Windy
Zitat von Flame:
Also dass da komplett die Aufklärung fehlt.

Sie gehen anscheinend davon aus, daß man das im Vorfeld bereits selbst alles durchgeführt hat und erst wenn all diese Maßnahmen ausgereizt sind, beim Arzt vorstellig wird.

#10


Flame
Zitat von Windy:
Sie gehen anscheinend davon aus, daß man das im Vorfeld bereits selbst alles durchgeführt hat und erst wenn all diese Maßnahmen ausgereizt sind, beim Arzt vorstellig wird.

Ist wohl so,leider...

x 1 #11


Greta__
Bei mir wurde zum 1. Mal seit 5 Jahren (!) Testosteron und DHEA bestimmt. Mein Endokrinologe vermutet einen Zusammenhang zu meiner ständigen Angst. Gleichfalls die weiblichen Hormone (bin Postmeno). Nehme zwar schon Östrogen und Progesteron, aber es muss mal geguckt werden ob die Dosierung und Art der Anwendung bei mir passt.

Magnesium nehme ich jeden Abend 400 mg vorm schlafen gehen.

x 1 #12


SilentRoG
Zitat von Greta__:
Magnesium nehme ich jeden Abend 400 mg vorm schlafen gehen.

Hatte ich auch lange Zeit so gemacht, jetzt auf Grund des langen Krankenhausaufenthalts schon wieder viel zu lange ausgesetzt.

Allerdings habe ich mich da eingelesen und festgestellt, das mein 400mg Brausezeug nur 50mg "hochwertiges" Magnesium enthält und der Rest das Magnesium Zeug ist, dass der Körper nur schlecht verarbeiten kann. Werde da auf jeden Fall nach dem Krankenhaus Aufenthalt dann auf Magnesium aus der Apotheke umsteigen.

x 2 #13


Abendschein
Wenn Magnesium, ich nehme die Schüssler Salze, die gehen sofort ins Blut. Von Rossmann oder DM, das ist billiger Mist.

#14


Peekay
Zu Magnesium kann ich nur raten, holt euch Magnesiumbisglyzinat, das hat die höchste Bioverfügbarkeit.
Selbst in Apotheken verkaufen sie gerne Präparate von denen unser Körper nicht viel verwerten kann.
Und ja, traurig das man von den Ärzten nicht wirklich Informiert wird dass uns Micronährstoffe fehlen könnten.
Es fängt schon bei Vitamin D an, ich bekam es in 1000E aufgeschrieben, die wirklich für die Katz waren.
Ich glaube das unsere Ärzte sich nur auf schnelle Diagnosen berufen die offensichtlich sind.
Wenn man aber als Patient etwas mitüberlegt mit Eigenverantwortung, dann wird man zurechtgewiesen dass wir ja wohl kein Vertrauen haben....

x 1 #15


sandracookie
Sehr wichtiges Thema und schade, dass man sich i.d.R. selbst drum kümmern muss.
Einerseits weil Nährstoff Untersuchungen nicht über die Krankenkassen abgerechnet werden können und sich viele Ärzte deswegen davor scheuen und andererseits, weil das Wissen über die Zusammenhänge Nährstoffe-Psyche teilweise echt nicht vorhanden ist.
Ich war mal bei einem Nuklearmediziner, der getan hat, als hätte ich ihm erzählt, der Himmel sei grün, als ich darauf beharrt habe, dass meine Schilddrüsenwerte (TSH, T3 und T4) eine Rolle spielen können bei meinen Depressionen🙄
Dann wiederum hatte ich auch schon einen Hausarzt (leider in Rente), der sofort an bestimmte Nährstoffe gedacht hatte.
Die Tagesklinik hat auch generell bei jedem Folsäure und Schilddrüsenwerte untersucht. Gerade letzteres war wichtig, weil im Falle einer Schilddrüsenunterfunktion erst diese behoben werden muss, bevor sie überhaupt dort behandeln, da die Möglichkeit besteht, dass die Symptomatik nur davon ausgelöst wurde - so viel dazu Hr. Dr. Nuklearmediziner von damals🤦🏼‍♀
Es kann also sehr unterschiedlich sein, abhängig davon wie der jeweilige Arzt/Ärztin drauf ist, egal ob Fach- oder Hausarzt.

Letztendlich nehme ich mittlerweile selbst das Geld in die Hand und lasse sowas wie (Vit D, Folsäure, Schilddrüse, Eisen/Ferritin) ein bis zwei Mal im Jahr vom Privatlabor untersuchen und ergänze seit dem entsprechend, damit es mir nicht unnötig schlechter geht.
Die Ergänzung von Vit D und den B-Vitaminen (auch Folsäure) hat mir auch geholfen, wenn auch nicht alle Probleme gelöst, da nicht alleinige Ursache.

x 1 #16


Schlaflose
Zitat von Flame:
Ich kam mit unkontrolliertem Beingezucke in meine Hausarztpraxis.

Dort arbeiten 3 Ärzte,mein zuständiger Hausarzt hatte leider grade Urlaub.

Der Arzt ,der mich dann "behandelt" hat,hatte sich alles angehört und meinte,ich solle erstmal 4 Wochen Magnesium einnehmen (400mg/Tag) und wenn es dann nicht weg sei,könne ich mich wieder melden.

Naja, gewisse Dinge gehören aber zum Allgemeinwissen. Man liest und hört überall, das Magnesiummangel Muskelzucken verursacht. Allein hier im Forum habe ich das schon Hunderte Male gelesen und auch selbst oft genug erwähnt.

#17

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Schlaflose
Zitat von Flame:
Ich kam mit unkontrolliertem Beingezucke in meine Hausarztpraxis.

Du hast das hier in deinen Beiträgen mit dem Zucken nie erwähnt, soweit ich mich erinnere, sonst hätte man dir sofort gesagt, dass du es mit Magnesium versuchen sollst. Muskelzucken gehört zu den Top Themen des Forums, weil es in der Bevölkerung sehr weit verbreitet ist.

#18


Schlaflose
Zitat von Flame:
Über eine Blutuntersuchung hätte ich mich irgendwie schon gefreut aber okay.

Auf eigene Kosten hättest du das bekommen. Die Untersuchung von Vitaminen, Mineralstoffen usw. gehört nicht zum normalen Blutbild und wird nicht von der Kasse übernommen.

#19


Lila-Muckelchen
Habt ihr leichte Depressionen oder is auch jemand von euch seit mehreren Jahren schwer depressiv?

#20


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Prof. Dr. med. Thomas Hillemacher
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