Zitat von psychomum: ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mir auch so geht...seitdem ich therapie mache...ich würde auch meinen eigenen weg gehen lieber... ich hätte nicht gedacht, dass es mir so schlecht gehen würde...
Klinik kann für einen auch die vermeindliche Abgabe der Kontrolle bedeuten.
Man kann auch mit den Therapeuten dort reflektieren, ob dem so ist.
Sich seinem inneren und seinen Konflikten zu stellen ist nun einmal irgendwo eine Konfrontation. Hier wollen wir unser Tempo und unser Level an Emotionen die dabei entstehen begrenzen. Und das ist die Herausforderung vor dem ein jeder Therapeut steht.
Es gibt Patienten die Schwierigkeiten haben darauf zu vertrauen, das der Therapeut sie während einer in der Sitzung, aus einer dort entstandenen Belastungssituation herausholen kann und wird.
Dann ist eben der Aspekt ob man mit dem Therapiekonzept der Klinik etwas anfangen kann. Sprich ob man einen emotionalen Zugang dazu hat. Ob das nun ambulant oder stationäre Therapie ist.
Beispielsweise ist PITT (Imaginationstherapie) mein für mich wirksamstes Modul. Andere können mit innerem Kind und imaginären Helfern nichts anfangen. Daher ist das, was ich für mich als Umgang mit mir selbst entwickelt habe, ein Mix aus vielen Therapieansätzen. Grob gesagt ist das eine ressourcenorientierte VHT.
Wer wirklich emotional begriffen hat was Ressourcen und Strukturen sind und wie elementar wichtig sie für einen sind, der versteht auch in einer ganz anderen Tiefe, was es bedeutet von der Lebensstruktur "Home Sweet Home" zu der "Klinik" umzuschalten.
Daher ist ankommen und annehmen eben das A und O. Hierfür gibt es Dinge die einem das leichter machen.
Aus diesem Grund hat man nach einer Weile auch die Aufgabe ein WE bei sich zu Hause zu verbringen, damit die Verbindung zu dem Modus "Home Sweet Home" gut erhalten bleibt.
Long story short - Es liegt an einem selbst das heraus zu finden wozu man einen Zugang hat. Irgendwo ist es ein trial and error.