✔ Empfohlene Antwort
So ist es nicht, es gibt die Hilfe, aber im sozialen Bereich ist es nicht wie in der Wirtschaft, wo der Verkäufer auf den Kunden wartet, ihn freundlich empfängt und wenn er Geld hat, die Ware bekommt mit einem Lächeln. In sozialen Bereich, wenn man Hilfe sucht und nicht den Rettungsdienst einschaltet, muss man seine Bedürftigkeit nachweisen. Bei vielen Einrichtungen der finanziellen Hilfe braucht es einen Einkommensnachweis mit geringem Einkommen und beim Psychotherapeuten braucht es den Nachweis der psychischen Betroffenheit, wenn es von der Krankenkasse finanziert werden soll den Konsiliarbericht mit der Diagnose vom Arzt sowieso, aber auch den seelischen Zustand und den kann man weder per E-Mail, noch per AB vermitteln, sondern, wie oben ja schon klar geschildert wurde, durchs persönliche Vorstellen beim Therapeuten. Dem Therapeuten auf den AB sprechen und der ruft zurück, ist doch absurd, der Therapeut ist kein Dienstleister der auf Kundschaft wartet, er ist meisten ausgebucht und so hat man eine Chance, wenn man zu ihm in die Praxis geht und sich persönlich mit dem Anliegen eine Therapie machen zu wollen vorstellt. Der Therapeut merkt immer, wenn jemand durch die Tür kommt und reagiert daraufhin, vielleicht muss man warten bis die gerade stattfindende Therapiestunde zu Ende ist. Durch dieses persönliche Engagement hat man eine Chance und bekommt adäquate Hilfe, aber doch nicht durch einen Vers auf dem AB. Wie gesagt, ein ausgebuchter Therapeut mit Kassenzulassung ist kein Lotterieverkäufer, der sehnsüchtig auf Kundschaft wartet und das ist auch gut so, denn die Psychotherapie soll seelisch gesehen Qualität haben.
17.04.2026 16:05 •
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