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Zitat von Fuechschen:
Die Angst davor kann ich gut nachemfinden. Selbst WENN die Diagnose bestätigt werden sollte, kann dir dann endlich geholfen werden. Wen alles bleibt wie es jetzt ist, wird es möglicherweise immer schlimmer werden. Außerdem gibt es ja auch noch die Mögichkeit dass es nicht bestätigt wird. Habe Mut.
Ein Therapeut würde dir die Diagnose genauso bekannt geben wie ein Psychiater. Und du musst ja auch nicht direkt Medikamente nehmen.


Also denkst du die Möglichkeit besteht, dass es eine Psychose ist?!

11.07.2017 13:40 • #41


kopfloseshuhn
Nur weil du gesagt hast fast alle treffen zu. Und ich hab mir einfach beispiele rausgepickt.

11.07.2017 13:45 • #42



Hallo Fuechschen,

Stimmen hören - Zwangsgedanken?

x 3#3


Fuechschen
Ich weiß es nicht, dafür weiß ich zu wenig über dich. Wie gesagt finde ich die Symptome alle sehr allegemein gehalten, das trifft auf wirklich viele psychischen Erkrankungen zu. Mir Eindruck ist, dass es keine Psychose bei dir ist.

11.07.2017 13:49 • #43


meryem
Hallo ,
@ agmaster,
Ich hatte schon so extreme Ängste vor der Psychose so das ich in die Klinik musste!
Ich war nur noch am zittern und meine Gedanken rasten.
Aber ausgebrochen ist sie nicht!
Ich habe schon soviel mitgemacht und trotzdem kam keine Psychose.
Sie wäre dann schon längst ausgebrochen.
Von daher denke ich, kann ich für mich das Thema abhaken.
Ich habe selbst in der Psychiatrie gearbeitet und habe gesehen, das völlig gesunde Menschen eine akute Psychose bekamen.
Also wenn man sich hätte reinsteigern könnte , dann hätte ich es haben müssen.
Ich habe drei Kinder . Und insbesondere Geburten sind “gefährlich“ . Da dort viele Frauen wenn sie die Veranlagung haben eine Psychose bekommen.
Eine Psychose ist nicht nur rein psychisch, sondern auch eine körperliche Erkrankung.
Man kann sie im Gehirn nachweisen.

Wie geht es Dir heute?@Fuechsen?

11.07.2017 20:40 • #44


Zitat von meryem:
Hallo ,
@ agmaster,
Ich hatte schon so extreme Ängste vor der Psychose so das ich in die Klinik musste!
Ich war nur noch am zittern und meine Gedanken rasten.
Aber ausgebrochen ist sie nicht!
Ich habe schon soviel mitgemacht und trotzdem kam keine Psychose.
Sie wäre dann schon längst ausgebrochen.
Von daher denke ich, kann ich für mich das Thema abhaken.
Ich habe selbst in der Psychiatrie gearbeitet und habe gesehen, das völlig gesunde Menschen eine akute Psychose bekamen.
Also wenn man sich hätte reinsteigern könnte , dann hätte ich es haben müssen.
Ich habe drei Kinder . Und insbesondere Geburten sind “gefährlich“ . Da dort viele Frauen wenn sie die Veranlagung haben eine Psychose bekommen.
Eine Psychose ist nicht nur rein psychisch, sondern auch eine körperliche Erkrankung.
Man kann sie im Gehirn nachweisen.

Wie geht es Dir heute?@Fuechsen?


Ich hoffe so sehr, dass du Recht hast.... Diese Angst davor lähmt mich so. Ich hinterfrage jeden Gedankengang, jede Angst und jedes Verhalten von mir, weil ich so eine Angst davor habe...

11.07.2017 20:42 • #45


meryem
@agmaster,
Ich habe Deinen anderen Beitrag gelesen.
Das klingt nicht psychotisch.
Nichts davon. Nur das Du Dir selbst /deinem Körper nicht vertraust!
Ich nehme Paroxetin eine kleine Dosis, was mir sehr gut hilft .
Aber spinnen wir mal den Gedanken zu Ende.
Sagen wir mal Du wirst psychotisch?
Hat man das Bild vor Augen, das man sabbernd in einer Gummizelle sitzt?
Was macht einem so Angst?
Was steckt wirklich dahinter?

11.07.2017 20:47 • #46


Nein, aber ich habe sehr viele Ziele in meinem Leben und ich glaube einfach, wenn man erstmal ne Psychose hatte, auch wenn sie geheilt ist, nicht all das in seinem Leben abrufen kann, was man vielleicht will. Generell bin ich auch ein hypochondrischer Mensch, habe allerdings gelernt damit zu leben, nur die Angst vor psychischen Krankheiten, bei denen man die Kontrolle verliert lässt mich nicht mehr los... Ich denke es ist generell dieser Kontrollverlust der mir Sorge bereitet. Nicht mehr Herr meiner Sinne zu sein. Vielleicht mir oder anderen in so einem Zustand etwas anzutun. Was meine Familie über mich denken würde usw.

DAS macht mir Angst.

11.07.2017 20:50 • #47


meryem
Dahinter glaube ich steckt tiefe Unsicherheit.
Die große Angst vor dem Kontrollverlust, was alles sein KÖNNTE.
Bin kein Therapeut. Diese Gedanken meinen Kindern etwas anzutun hatte ich auch ganz schlimm.
Damit kam ich dann gar nicht mehr klar.
Ich habe eine Klasse Therapeutin, die mich echt aufgefangen hat. Meine Konfrontation bestand darin, immer wieder diese Gedanken zu denken, bis es irgendwann langweilig wurde .
Sie sagt Menschen mit Zwangsgedanken sind sehr gewissenhafte Menschen.
Gibt es in Deiner Familie Fälle von Schizophrenie?

11.07.2017 20:57 • #48


Werde leider nächsten Monat zwecks Studium in eine andere Stadt ziehen, daher ist es mir aktuell nicht möglich einen Therapeuten zu finden (lange Wartezeiten).

Nein nicht das ich wüsste, das ist auch das einzige was mich ein bisschen beruhigt.

Meine Zwangsgedanken sind leider sehr, sehr sprunghaft, daher bringt es auch nichts sie sich immer wieder vorzustellen, weil sie sich beinahe täglich verändern.

11.07.2017 21:01 • #49


Zitat von meryem:
Dahinter glaube ich steckt tiefe Unsicherheit.
Die große Angst vor dem Kontrollverlust, was alles sein KÖNNTE.
Bin kein Therapeut. Diese Gedanken meinen Kindern etwas anzutun hatte ich auch ganz schlimm.
Damit kam ich dann gar nicht mehr klar.
Ich habe eine Klasse Therapeutin, die mich echt aufgefangen hat. Meine Konfrontation bestand darin, immer wieder diese Gedanken zu denken, bis es irgendwann langweilig wurde .
Sie sagt Menschen mit Zwangsgedanken sind sehr gewissenhafte Menschen.
Gibt es in Deiner Familie Fälle von Schizophrenie?


Habe mir mal deine alten Themen durchgelesen und vor einem Jahr scheint es dir ja auch noch ziemlich schlecht gegangen zu sein. Bist du denn inzwischen beschwerdefrei? Und denkst du man kann es auch ohne Medikamente schaffen? Du scheinst sehr ähnliche Beschwerden wie ich gehabt zu haben.

11.07.2017 23:00 • #50


meryem
Hallo,
Ja mir ging es sehr schlecht!
Inzwischen bin ich beschwerdefrei.
Ich habe es jahrelang ohne Medikamente geschafft.
Aber dann nicht mehr.
Nehme jetzt seit 2 2/1 Jahren paroxat 20 mg , mit Unterbrechung zwischendurch.
Möchte sie demnächst versuchen auszuschleichen.
Ich denke aber jetzt ist noch nicht der richtige Zeitpunkt.
Und mache auch Therapie dazu.
Kannst du deinen Alltag denn bewältigen?

12.07.2017 07:56 • #51


Lina111
Hey Leute... ich weiß auch wie die Angst davor die Hölle ist.. ich war gestern wieder bei meinem Therapeuten und er meinte zu mir, dass er es bei mir einfach nicht glaubt.es ist wie meryem gesagt hat so etwas bricht oft in Stresssituationen aus oder bei Geburten wenn man dazu die Veranlagung hat.. von meinem Mann die Mama hat es bei den Geburten immer wieder bekommen...
Mein Therapeut sagte auch ich habe schon so viel in meinem Leben durch das ist eigentlich schon ausgebrochen wäre . Gerade momentan mit der Angst sind so viele Stresshormone im Körper das wenn man wirklich die Veranlagung dazu hat es hätte schon ausbrechen müssen...
Ich versuche mir das selbst immer wieder klar zu machen nur ist es halt echt unendlich schwer weil diese Angst wirklich die Hölle ist.. ich meine wem erzähle ich das hier..
Ich versuche damit jetzt auch so umzugehen wie meryem es gesagt hat.. eine Garantie hat man für nichts im Leben und eigentlich ist es ja reine Lebens Verschwendung wenn man sich über etwas Gedanken macht was noch überhaupt nicht eingetroffen ist und sich damit dann den Tag wieder durchtrieben obwohl man es mit einer Angststörung einer Depression sowieso schon schwer genug hat...
Ich muss versuchen immer wieder wenn die Angst hoch kommt es irgendwie so zu sehen.. und @agmaster ich sehe bei dir auch wirklich keinerlei Symptome...
Liebe Grüße

12.07.2017 09:17 • #52


Lina111
Achso und nochwas@agmaster vielleicht versuchst du es mal mit was pflanzlichen..
Ich habe dir Andi Depressiva dieses Mal leider überhaupt nicht vertragen dafür nehme ich jetzt Johanniskraut hochdosiert... es ist pflanzlich und hat kaum Nebenwirkungen und es ist wie bei den SSRI es bindet Serotonin.. nur halt auf natürliche Art und Weise.. dauert schon ein bisschen länger bis es wirkt und ich würde an deiner Stelle auch ein bisschen mehr nehmen als es auf der Packung steht.. die Tabletten gibt es freiverkäuflich bei dm Rossmann oder sonst was und da steht meistens drauf dass man so 3 nehmen soll ich nehme fünf oder sechs..
Musst du halt aufpassen mit der Sonne denn das ist der Nachteil an Johanniskraut musst du dich immer gut eincremen wenn du an See gehst oder so aber ansonsten hat es keinerlei Nebenwirkung oder du liest halt einfach noch mal die Packungsbeilage...

12.07.2017 09:30 • #53


Zitat von meryem:
Hallo,
Ja mir ging es sehr schlecht!
Inzwischen bin ich beschwerdefrei.
Ich habe es jahrelang ohne Medikamente geschafft.
Aber dann nicht mehr.
Nehme jetzt seit 2 2/1 Jahren paroxat 20 mg , mit Unterbrechung zwischendurch.
Möchte sie demnächst versuchen auszuschleichen.
Ich denke aber jetzt ist noch nicht der richtige Zeitpunkt.
Und mache auch Therapie dazu.
Kannst du deinen Alltag denn bewältigen?


Naja was heißt Alltag bewältigen... Ich habe zur Zeit nichts tu tun ( Übergang von Abi und Studium ). Aber wenn Oktober das Studium beginnt, habe ich schon die Angst, dass ich mich gar nicht auf das Lernen fokussieren kann vor lauter Angst usw....

12.07.2017 16:24 • #54


Zitat von Lina111:
Achso und nochwas@agmaster vielleicht versuchst du es mal mit was pflanzlichen..
Ich habe dir Andi Depressiva dieses Mal leider überhaupt nicht vertragen dafür nehme ich jetzt Johanniskraut hochdosiert... es ist pflanzlich und hat kaum Nebenwirkungen und es ist wie bei den SSRI es bindet Serotonin.. nur halt auf natürliche Art und Weise.. dauert schon ein bisschen länger bis es wirkt und ich würde an deiner Stelle auch ein bisschen mehr nehmen als es auf der Packung steht.. die Tabletten gibt es freiverkäuflich bei dm Rossmann oder sonst was und da steht meistens drauf dass man so 3 nehmen soll ich nehme fünf oder sechs..
Musst du halt aufpassen mit der Sonne denn das ist der Nachteil an Johanniskraut musst du dich immer gut eincremen wenn du an See gehst oder so aber ansonsten hat es keinerlei Nebenwirkung oder du liest halt einfach noch mal die Packungsbeilage...


Habe vor Jahren mal Antidepressiva genommen. Sertralin glaube ich, das würde mir verschrieben nur weil ich einige Panikattacken hatte damals. Ich war da noch ziemlich jung und gutgläubig und habe es einfach genommen. Hatte auch Nebenwirkungen und gebracht hat es eh nichts. Dann habe ich es von ein auf den anderen Tag einfach abgesetzt. War die Hölle einige Tage lang. Albträume, starkes Schwitzen usw.

Seit dem habe ich mir geschworen sowas nicht mehr zu nehmen. Leider kriege ich sogar von Johanniskraut Nebenwirkungen. Habe dann immer so ein Kribbeln in den Zehen und Füßen, ganz komisch.

12.07.2017 16:26 • #55


Lina111
Achso ok davon bekomm ich zum Glück keine Nebenwirkungen ...
Und was ist mit Badrian oder so ?

12.07.2017 17:41 • #56


Baldrian nehme ich ab und zu, nur sind bei mir weniger die Panikattacken das Problem, sondern diese dauerhaften Zwangsgedanken, dass ich eine Psychose kriege... da hilft Baldrian eher nicht so. Aber Abends nehme ich es um müde zu werden.

12.07.2017 18:04 • #57


Lina111
Ja ich habe auch kaum noch Panikattacken bei mir ist schlimmer die Depression und auch die Angst davor verrückt zu werden ist ganz schlimm, aber allgemein ist das halt gut zur Beruhigung einfach was nehmen ich weiß auch ,dass es nicht super toll hilft aber besser wie nichts..

12.07.2017 19:15 • #58


Zitat von Lina111:
Ja ich habe auch kaum noch Panikattacken bei mir ist schlimmer die Depression und auch die Angst davor verrückt zu werden ist ganz schlimm, aber allgemein ist das halt gut zur Beruhigung einfach was nehmen ich weiß auch ,dass es nicht super toll hilft aber besser wie nichts..


Lies dir mal diesen Beitrag durch: agoraphobie-panikattacken-f4/man-kann-nicht-alles-kontrollieren-t17829.html

Und zwar ganz. Der hat mir gerade sehr geholfen.

12.07.2017 19:19 • x 1 #59


21.12.2019 13:21 • #60




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