Also folgendes Problem:
Ich habe eine Phobie gegen Spritzen/Nadeln, also Blut abnehmen, Impfung, das ganze halt was damit zu tun hat, das eine Nadel in die Haut geht. Ich drehe halt wirklich schon durch wenn der Arzt das Thema nur anspricht und wärend das passiert kriege ich halt eine totale Panikattacke, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, ich weine extrem, schreie teilweise, kriege Herzrasen und trette/schlage um mich herrum. So neben bei gesagt danach bin ich ein bis zwei Tage so als hätte ich schlimme Depression(was ich nicht habe).

Meine letzte Impfung ist deswegen auch 10 Jahre her(da war ich 6 Jahre alt und da wurde diese Phobie glaube ich auch ausgelöst) und meine letzte Blutabnahme 2 1/2 Jahre. Bei meiner letzten Blutabnahme wurde ich auch fixiert und das hat quasi alles schlimmer gemacht.

Nächsten Monat gehe ich in eine Klinik wegen meiner Migräne und soweit ich weiss ist bei der erst Untersuchung eine Blutabnahme. Ich weiss nicht ob ich mich dann dagegen weigern darf(was ich aufjedenfall möchte) und ich habe auch das Gefühl das diese Phobie mich in meinem Leben ziemlich einschränken wird.
Kann mir jemand helfen? Was kann ich tun?

08.09.2019 19:20 • 09.09.2019 #1


1 Antworten ↓

Hotin
Hallo kxte,

willkommen hier im Forum,

Mit Deiner Angst vor Spritzen hast Du Dir ja etwas Unangenehmes ausgedacht.
Wie kam es denn dazu. Da Du glaubst, dass das alles vor 10 Jahren angefangen hat?
Ist damals etwas Besonderes bei dem Spritze setzen passiert?

Gegen Deine Angst kannst Du viel tun. Das beginnt damit zu verstehen, dass es etwas sehr Gutes, Hilfreiches ist,
wenn man Dir mit einer Spritze etwas Blut entnimmt.
Dein Körper wird dabei kaum verletzt und schließt die kleine Wunde danach von
selbst und dann geht alles weiter wie immer.

Ich vermute jedoch, Deine Spritzenangst ist nur ein Stellvertreter für andere starke Ängste.
Was belastet Dich denn sonst so sehr stark? Kannst Du das beschreiben?

Viele Grüße

Bernhard

09.09.2019 09:33 • #2





Prof. Dr. Borwin Bandelow