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Floki
Servus zusammen!

Es ist mal wieder ein Update fällig!

Ich war beim Endrokrinologen und habe meine Schilddrüse checken lassen.
War der beste Arzt den ich bisher hatte... der nimmt sich für seine Patienten enorm viel Zeit. Er kannte sich über meine Fluoxetin sehr gut aus... seine Meinung zum Medikament war eine andere. Ich bin noch nie von einem Arzt so gelobt worden...
Er hat viele Patienten mit Depressionen, Ängsten und Zwängen und findet es super wenn man nicht nur seine Media einnimmt sondern den Auslöser finden will.

Seine Vermutung die Schilddrüse oder die Nebennieren! Die psychischen Beschwerden waren im egal... er wollte die körperlichen Sympthome hören.Über die Blut Bilder vom Hausarzt hat er nur gelacht.

Mir wurde Blut und Urin genommen und 24hUrin muss ich auch nehmen.
Ergebnisse folgen!

Mein Neurocheck hat auch einige Mängel im Blut aufgezeigt.

Meine Baustellen bzw. Mängel sind

X Asparaginsäure
X Taurin
X Tryptophan
X Vitamin C
X Vitamin D
X Carnitin
X Folsäure
X EPA
X Dha
X gamma linolensäuren

Habe auch einen Therapievorschlag bekommen mit Ergänzungsmitteln und eine Nahrungsmitteltabelle.

Bin jetzt Happy endlich schwarz auf weiss meine Mängel zu sehen.
Den Test hab ich selber gezahlt hat einiges gekostet.

Bis bald!
Floki

15.04.2018 18:53 • x 1 #81


Hallo Zusammen,
würde mich auch gerne mal melden u. vielleicht Tips zu bekommen. War 24 Jahre aktiv im Berufsleben immer mal Angst- u. depressive Phasen aber nie mit Krankmeldung. Zuletzt einen sehr guten Job mit hoher Verantwortung. Leide seit 1998 an einer Zwangsstörung die ich immer gut verstecken konnte.
Nun hat es mich Ende 2015 völlig aus dem Leben gerissen. Tod von meinem Vater Burnout im Job. 2 Jahre AU u. nun EU-Rente.
Meine Zwänge sind explodiert, so dass ich leider zu dieses Jahr zu Tavor greifen musste. Was aber auch nicht mehr hilft. Ich leide unter einem starken Grübelzwang bin nur noch auf meine Gedanken fokusiert u. komme dadurch nicht mehr an meine Gefühle ran. Bin auch depressiv wegen allen mgl. Symptomen DR u. DP. Bin völlig hoffnungslos u. habe auch zwanghafte SG.
Jeder Baum könnte ich nehmen o. von Brücken springen. Will aber leben nur mein altes freies Leben eben. Am schlimmsten ist es kein Job zu haben, so grüble ich ständig darüber nach ich bin verrückt, vollkommen irre, könnte wahnhaft werden u. habe unheilbare Zwangsstörung u. immer wieder googel zur beruhigung bzw. anfeuern. Ich komme mir so fremd vor u. kann mich auf nix mehr konzentrieren. Weiss keinen Ausweg mehr diesen Teufelskreis zu durchbrechen.
Tue u. denke an nichts was mir gut tut, nur negatives Denken. Habe aber Angst in meiner schlechten Verfassung Hilfe in Psychiatrie anzunehmen, denn das würde meine Befürchtung bestätigen für immer psychidcher Pflegefall zu werden. Ich denke nur noch an psychische Krankheiten u. fühle mich auch völlig benebelt u. verwirrt. Ich habe Angst nie mehr normal denken zu können u. für immer schwer Zwangsgestört zu sein. Denke auch schon über THS nach für letzten Ausweg, was natürlich auch wieder mehr ein Zwangsgedanke ist. Raus traue ich mich selten, bekomme dann ZG "laut los zu schreien", oder wie ein "wilder rumzubrülen".
Es ist nur noch schrecklich was mein Hirn für Gedanken ausspinnt u. ich habe die Kraft verlohren mich noch dagegen zu stellen, lass mich regelrecht in mein falsches Denken fallen.
Besonders schlimm sind die Entzugssymptome von Tavor fällt der Spiegel kommt die Angst u. irre Gedankenraserei. Ich schäme mich derart für mein Zustand u. Jobverlust das ich alle frühren Bekannten meide, denn meine Maske ist gefallen.
Was meint Ihr, früher war alles noch greifbar, seit ich Tavor nehme ist es verrückt geworden. Können viele meiner Symptome auch mit dem Tavor zusammen hängen ?
Ich bin so wütend u. agressiv nicht aus diesem Gedankenkarusell "schwerst verrückt" zu sein herauszukommen. Aber mit Freunden kann ich ja auch nicht darüber reden. Kann es sein wenn ich Tavor ausschleiche, dass ich vielleicht wieder "normaler denke u. fühle?
Derzeit brechen Gedanken ab, oder kreisen immer nur um ein Thema, auch DR u. DP jeden Tag u. Aussenwahrnehmung völlig komisch.
In diesem Zustand macht mein Leben kein Sinn mehr, grüble auch oft über den Tod nach u. bekomme Angst ich lande in der Hölle oder werden von Gott mit ZG bestragt. SY für diese komische Geschichte, ich finde dass selber abschreckend, so bin ich nie gewesen ich bin eigentlich klar u. pflichtbewusst u. ein liebevoller Mensch. Seit der Tavor Einnahme fühlt sich mein Leben an wie abartig krank u. auch erst seit der Einnahme u. diesen komischen Empfindungen kam es zu den SG, die mich zwanghaft plagen.
Ich brauch dringend hilfe, würde gerne auch das Tavor ausschleichen, aber habe Angst vor eine Suchtklinik. Ein Therapeuten habe ich wieder seit 1 We., aber die restlichen Tage hänge ich nur in meinem Katadtropjendenken. Weiss nicht mehr weiter. Hoffnung wäre noch, dass ich ohne Tavor vielleicht wieder klarer werde.
Kennt sich jemand aus mit Tavor nehme seit ca. 3/4 Jahr Tavor kann ich das zu Hause ausschleichen ? Keine Ahnung was ich noch machen kann mein Lebenswille in diesem Zustand ist weg. Danke das ich hier mal berichten durfte.

16.04.2018 14:59 • x 1 #82


kalina
Was Du beschreibst ist eine tiefe Krise (im Rahmen der bereits bestehenden Erkrankung). Und in so einer Krise explodieren eben die Ängste und Symptome. Wo man vorher sich irgendwie noch ein bisschen im Griff hatte, geht plötzlich gar nichts mehr.

Ich persönlich halte gar nichts von Tavor, weil das Absetzen widerum selbst schlimme Ängste hervorruft.

Ich rate Dir in eine psychosomatische Klinik zu gehen. Es wird schwierig, so einen Zustand ambulant zu behandeln. Du musst keine Angst vor einer Klinik haben. Warst Du noch nie in einer? Such Dir nur eine möglichst gute Klinik aus.

Das wird wieder besser. Auch die DP, DR. Du musst nur Geduld haben. Nicht aufgeben.

16.04.2018 16:08 • x 1 #83


petrus57
Zitat von reiger:
3/4 Jahr Tavor kann ich das zu Hause ausschleichen ?


Ja. Meist wird mit Valium ausgeschlichen:

http://my-free-mind.at/ashton-manual-deutsch/

https://benzo.org.uk/german/index.htm

16.04.2018 16:15 • x 1 #84


kalina
Zitat von petrus57:
Ja. Meist wird mit Valium ausgeschlichen:




Ich hab allerdings auch keine Ahnung davon. Ist das nicht wie den Teufel mit dem Belzebub austreiben?

16.04.2018 16:19 • x 1 #85


Hallo Kalina,
danke für Deine Antwort. Ja ich war erst 9 Wochen in einer Psychosomatischen Klinik. Das hat mir nicht viel geholfen, war ständig nur am grübel schwer psychisch erkrankt zu sein. Darauf bezieht sich mein Grübelzwang u. immer Angst psychotisch zu sein kurz vor dem Durchdrehen. Früher hatte ich wenigstens PA u. konnte Ängste in meinem Körper spüren. Jetzt spüre ich nur noch Daueranspannung u. Druck im Stirnbereich u. mein Hirn läuft 18h am Tag u. ist gedanklich fixiert auf Symptome u. ständiges nachgrübeln wie ich aus dem grübeln komme ich werde wahnsinnig u. fühle mich als ob ich den Verstand verliere. Komm an mein altes Gefühl nicht mehr ran u. renne auf der Strasse rum wie irre, so jedenfalls empfinde ich das. Gerade eben eine Bekannte getrofen ich war völlig konfus u. alles unwirklich, musste wieder flüchten, schämte mich für mein Zustand.
Ich dreh noch ab u. kann kein normalen Gedanken fassen ich bin völlig fremd u. denke bald werde ich zum psych. Pflegefall.
Mein Vermeiden mit alten Freunden ist das schlimme u. keine Arbeit mehr, so kann sich das Hefühl nicht ändern u. mein grübel jeden Tag der gleiche mist. Ich glaub langsam ich bin unheilbar psychisch krank u. der Zustand u. diese Zwangsszörung werden immer bleiben.
Ich lebe in meiner eigenen Grübelwelt u. das ist wahnsinn bzw. treibt mich in den Wahnsinn.
Das Gefühl u. das denken u. meine Agressionen wie früher u. die Lebenslust alles weg.
Ich fühle u. denke völlig falsch! Und habe riesen Angst nie mehr "normal" zu werden. Das bereits seit 1 Jahr. Die ADs u. das Tavor haben mir mein Gefühl gedeckelt. Grauenvoll.
In der Klinik bekam ich Risperdon ein Neuroleptika, hat mein falsches Grübeln auch nicht gestoppt. Ein Therapeut meinte sogar vielleicht muss ich damit für immer leben, dann dachte ich ne nie u. nimmer so weiter leben.
Achtsamkeit u. PME bringen bei mir auch nichts, da steigerte sich der Druck in mir noch mehr.
Mir würde nur eine Arbeit helfen u. wieder meine alten Freunde. Nur ich bin derart erschöpft u. mein Hirn läuft u läuft, so schaff ich nichts mehr.
Mit Tavor hatte ich 2 Wochen ruhe vom grübeln, total krass war wie früher ich dachte ich fasse es nicht wieder mein altes Ich.
Jetzt wirkt es nicht mehr bzw. paradox bekomme nur noch Benommenheitsgefühle, Entzugssymptome u. völliges Gedankenchaos u. Erinnerungsflash von früher. Alles nur noch negativ. Mein Hirn ist kaputt von dem Zeug u. Angst ich wäre verrückt bestätigt sich täglich.
Ich steck in einer Sackgasse u. weiss nicht mehr weiter. Ich glaube ich habe einen Hirnschaden von den Medis. Jeden Falls blicke ich nicht mehr durch u. fühle wie im Wahn. Habe ich angeblich nicht.
Aber wenn das so weiter geht, was will ich da noch vom Leben erwarten gefangen in meiner Grübelwelt ist scheuslich u. ständig Angst u. DR u. DP. Keiner kann mir helfen u. ich komme da alleine auch nicht raus, wie blockiert.
Ich weiss nicht mehr wehr ich bin u. was ich bin u. verliere langsam die Realität. Diesen Zustand noch länger ertragen dann lieber sterben. Hoffe aber immer noch ein bischen.
Kennt das jemand so in seiner Grübelwelt gefangen zu sein u. ständig Katadtrophenängste?
Ich bin völlig verzweifelt am Mi habe ich meinen Therapeuten mal schauen, vielleicht schickt er mich ins betreute Wohnen ich selber versteh nix mehr.
Mein altes Denken wurde ersetzt durch dieses beängstigende zwanghafte unsinninge Grübeln. Da hilft nix mehr. Selbst beim putzen, spazieren, Radfahren immer u. immer wieder der gleiche Grübelmist u. Ich bekomme Angst für immer in meiner Welt zu leben. Kein Tag für 1 Minute Ruhe es ist fies u grauenvoll, das Muster so stark eingebrannt u. dadurch Vermeidung mich mit Freunden o. der Familie zu treffen ich komm mir vor wie ein Wahnsinniger der aber seinen Wahnsinn miterlebt u. ständig gedanklich kontrolliert. Wenn mir jemand helfen könnte mich aus dieser Welt zu befreien ich würde all mein Geld u. Erspartes schenken. Ich wünsche mir oft diese Krankheit wäre tödlich ist Sie aber leider nicht, aber lange halte ich den Grübelzwang nicht mehr aus. Kann ja ins betreute Wohnen u. dort Jahrzehnte vor mich hingrübeln. Echt zum verrückt werden statt über die Zukunft u. Job zu grübeln, grüble ich über meinen psych. Zustand nach.
Bin ich den der einzige der so ne fiese Grübelschleife fährt? Kein Fernsehschauen nichts rein gar nichts bringt mein Hirn zum stoppen.
Psychotherapie stopp das Grübeln auch nicht. Jeden Tag denke ich mir kein Tag länger mehr u. trotzdem lebe ich noch. Denn dann grüble ich über den Tod u. habe Angst was kommt danach u. bin wieder verunsichert. Alles zweifel ich an u. in allem herrscht Unsicherheit. Fühle mich völlig ausgeliefert meiner Gedankenwelt. Eine PA wie früher wäre ein Geschenk. Davon hatte ich in meinem Leben hunderte die letzten 20 Jahre u. wusste immer das geht vorüber sterben wird man nicht u. die Spannung entlud sich. Aber dieser Zustand ist mit nichts zu vergleichen lieber fühle ich Trauer u Angst, aber der Grübelzwang verdrängt meine Gefühle u. treibt mich noch in den Wahnsinn. Hoffnung zu finden fällt einem schwer, wenn das Karusell läuft u läuft u. immer neue Angstgedanken spinnt. Eckelhaft. Keine Plan mehr wie das Denken zu stoppen ist oder ob ich wirklich bald im Wahnsinn ende. Jedem Tipp wäre ich unendlich dankbar.

16.04.2018 17:11 • #86


Oh danke für die Antworten da hat sich mein Eintrag überschnitten. Ja Valium habe ich schon probiert ist aber bei mir nicht sinvoll. Rutsche dann sofort in tiefe Depression. Das Tavor blockiert scheinbar auch Seretonin Dopamin u Noadrelanien also denke ich schon dass meine Hirnchemie völlig aus dem Gleichgewicht ist.
Was ist Eure Meinung zu dieser THS Operatio, soll ja bei Zwangsstörungen helfen. Aber ich glaube ich würde dann darüber grübeln dad ich so Drähte im Kopf habe. Ich denke halt bei mir ist ein Hirnareal überaktiv u. wenn Medis nicht helfen vielleich können ja Stromstösse das falsche Denken durchbrechen Ich bin halt so verzweifelt merk ja noch das ich falsch denke, aber kann das Grübeln nicht mehr stoppen der Wille dazu ist gebrochen. Aber was soll ich sonst noch tun lange stehe ich das nicht mehr durch. Kleine Hoffnung wenn das Tavor raus ist vielleicht pendelt sich wieder was ein ? Aber mein Therapeut meinte dann würden die Zwänge erstmal explodieren... u die Erfahrung hatte ich schon mal dann renne ich wie ein Tiger in den Wald u könnte nur noch schreien. Dann dreht mein Hirn auf hochtouren. Weil wenn die Angst hochschnalt drehen meine Gedanken ab. Die Verknüpfung ist richtig eingebrannt. Habe auch keine Angst vor Plätzen etc. das heisst mit Expo geht bei mir nichts. Zum verzweifeln.

16.04.2018 17:23 • x 1 #87


petrus57
Zitat von kalina:



Ich hab allerdings auch keine Ahnung davon. Ist das nicht wie den Teufel mit dem Belzebub austreiben?



Da geht es wohl um die bessere Abdosierung. Valium gibt es ja auch in flüssiger Form. Es hat auch eine längere Halbwertzeit.

16.04.2018 17:24 • x 2 #88


16.04.2018 17:29 • #89


kalina
Mit Grübelzwängen kenn ich mich nicht so aus. Was ich aber weiß, dass Gedankenzwänge schwer ertragbar sind.

Und Du bist mittendrin und kannst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

Die Angst durchzudrehen, nie mehr aus dem Zustand rauszukommen, verrückt zu werden, das kenne ich natürlich auch, wie die meisten, die unter Depressionen oder schweren Ängsten leiden. Das hab ich so oft gedacht und so oft gehört von anderen.

Es gibt keine allgemeinverbindlichen Tipps, bei jedem hilft was anderes. Mehr oder weniger.

Mir gehts im Moment auch nicht gut. Ist bei mir immer ein Auf und Ab. Hatte auch schon jahrelange Krisen. Es wurde aber immer irgendwann wieder besser. Nicht total, aber wieder etwas lebenswerter.

Es hilft nicht, wenn man denkt, es muss wieder wie früher werden. Genauso wirds eh nicht. Sondern anders. Aber besser schon.

Mir hat Achtsamkeit schon geholfen. Gute Therapeuten auch. Und Akzeptanz. Nicht dagegen wehren. Annehmen. Loslassen. Gefühle wahrnehmen. Geduld. Nichts erzwingen wollen.

16.04.2018 17:31 • #90


Das sind schöne Worte Kalina. Da hast Du wohl recht. Ich akzeptiere den Zustand nicht u. geduldig bin ich gleich gar nicht. Wünsch Dir auch gute Besserung. Bist Du noch in Arbeit?

16.04.2018 17:34 • #91


petrus57
Dann kommen meine Zwangsgedanken vielleicht auch von Tavor. Erinnerungsflashs von früher habe ich auch ab und zu. Fühle mich dann kurzzeitig in die Vergangenheit versetzt.

16.04.2018 17:44 • #92


Ja Petrus steht alles auf dem Asthon Manuel. Bei manchen hilft Tavor u. die. kommen damit klar. Aber typisch bei Tavor sind eben die Intrusionen (Flashbacks). Seit ich das Teufelzeug nehme spielt ja auch mein Hirn verrückt. Ständig Flashbacks. Wirre Gedanken. Und x ADs ausprobiert u. NLs hat meine Biochemie durcheinander gebracht. Und jemand wie ich kann nicht unterscheiden was kommt von was. Vor 2 Jahren nach meinem Bournout nahm ich 3.5mg Mirta konnte 12h schlafen bin 3x die Woche 60km Fahradgefahren war super entspannt im Thermalbad u. freute mich auf die Umschulung. Dann kam noch die Reha u die gaben mir gleich mal Cymbalta, dann fing der Spuck an komische Symptome u. ich dachte das liegt an mir. Danach Psychiatrie u. NLs Diaz u Tavor dann Entzug danach Psychosomatik für Zwangsstörung u. NLs war aber dort schon völlig im Eimer u. der Grübelzwang hat sich verselbständigt. Davor nie Grübelzwang gehabt nur 2 Zwangsgedanken die hatte ich aber super im Griff. Seit der letsten Klinik wieder Tavor u massiver Grübelzwang bin zur Umschulung Arbeitserprobung auf alken vieren konnte nicht mehr klar denken dort Tavor erhöht u massive agressive Zwangsgedanken. Wurde arbeitsunfähig entlassen mit EU Rente im Gepäck. Völlig verzweifelt gewesen in meinem Alter 44J. EU Rente da kannst Dich gleich ... dann kamen zwanghafte SG dazu... hatte ich noch nie in meinem Leben! Nun bin ich Tavorsüchtig 30mg Mirta u 10 Tropfen Escitalopram u. blick gar nix mehr vor lauter grübeln u. keine Lebensperspektive mehr. Gestern war ich radeln 10km nur Zwangsgedanken u DR DP u Gedankenabrisse. Danach erschöpft kaum schliesse ich die Augen zack Angstgedanke. Mein Hirn feuert unentwegt Angstgedanken. Vieles eben Tavor bedingt bin in der Toleranz aber erhöhen will ich nicht. Also ausschleichen. Nur alleine zu Hause ist das gefährlich? Kann man krampfen o. Delier bekommen bei 2mg in einem 3/4 Jahr? Ich bin ja so schon voll im Eimer. Aber das Zeug muss raus um mal zu sehen ob sich noch was beruhigt. Mit geht nicht mehr ständig Entzug aber ohne wird noch heftiger werden besonders weil ich allein leben u Klinik meide.

16.04.2018 18:11 • x 1 #93


Floki
Hi!

Ich habe auch schon oft gelesen dass die tavor viel verschlechtern können. mir wurden die auch zur beruhigung verschrieben. die nebenwirkungen im Beipackzettel waren mir zu krass.... hatte dann Angst noch mehr die Kontrolle zu verlieren.

Ich kann es nur jedem empfehlen sich einen passenden Arzt zu suchen der sich dem Stoffwechsel im Körper gut auskennt.
Ich habe auch schon soviel probiert... aber der Besuch beim Endokrinologen (oder auch Internist) war es wert.

Vl kannst du dich ja über Nahrungsergänzungsmittel und gesunde Ernährung festigen?
Kenne deine Situation und kann total mitfühlen!

Gruß

16.04.2018 18:28 • #94


Hi Floki,
danke für den Tipp. Ja durch Deinen Beitrag bin ich ja erst aufmerksam geworden. Ich habe riesen Respekt wie Du das alles bewältigst u. Dich durchkämpfst. Alle Achtung. Da habe ich mich zu lange mit Therapien u. Rehas/Kliniken rumgeschlagen. Wäre ich besser gleich wieder in Arbeit. Beste Therapie bei Zwängen ist immer noch Ablenkung durch z.b. Arbeit. Wir sind halt Leistungsorientiert u. Arbeit gibt Sicherheit.
Jetzt wo ich "frei" gestellt bin breitet sich der Grübelzwang so richtig aus. Mist!
Tavor 1x in der Not ist schon ok, das Medi half mir früher oft aus der Krise. Aber als Dauermedikation bei vielen wirklich abzuraten. Jetzt habe ich noch die Suchtproblematik an der Hacke u. das ist ne andere Hausnummer für mich. Keine Ahnung mehr wie ich das noch alles verpacken soll, gehe ja jetzt bereits auf dem Zahnfleisch. Aber das Zeug muss raus um wieder zu spühren was ICH bin, auch wenn ich danach erstmal heftige Symptome haben werde. Ob sich dann mein Denken ändert KA... aber so sehe ich gerade überhaupt kein Land mehr.

16.04.2018 18:41 • #95


Floki
Kopf hoch!

Ist ein schwerer steiniger Weg... an manchen Tagen gelingt es gut an anderen nicht.

Muss jeden Tag mit den Gedanken fertig werden.. gegenüber meiner Frau aggressiv werden zu können... oder gegen Kollegen... wenn jemand am Straßenrand läuft habe ich Gedanken ich könnte denjenigen Anfahren... ist echt nicht einfach aber wir kämpfen immer weiter.

Das neue angestrebte Psychartriegesetz in Bayern hat mich heute total aus der Bahn geworfen... bekam Panik- und Angstattacken.

Außerdem habe ich Angst dass wenn meine Eltern nicht mehr leben alles keinen Wert hat...

Es geht nicht aus...

Gruß Floki

17.04.2018 14:20 • #96


Was für ein neues Psychiatriegesetz aus Bayern?

17.04.2018 14:41 • #97


Floki
Zitat von reiger:
Was für ein neues Psychiatriegesetz aus Bayern?


Musst mal lesen!

17.04.2018 14:56 • #98


petrus57
Warum ihr mit einer psychischen Krankheit in Bayern bald wie Strafgefangene behandelt werden könntet



https://ze.tt/warum-du-mit-einer-psychi ... koenntest/

17.04.2018 16:31 • #99


Floki
Zitat von petrus57:
Warum ihr mit einer psychischen Krankheit in Bayern bald wie Strafgefangene behandelt werden könntet



https://ze.tt/warum-du-mit-einer-psychi ... koenntest/



Habe mir schon eine Binde einfallen lassen damit mich jeder gleich auf der Straße erkennt!

17.04.2018 18:45 • x 1 #100




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