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Hallo NurIch, also was die Verträglichkeit von Remergil und Alk. angeht ist es wohl so, dass man nicht gleich große Probleme bekommt, wenn man mal ein B. trinkt. Das konnte ich jedenfalls nicht feststellen.
Im Packungszettel steht ja, die Wirkungen würden sich gegenseitig verstärken bzw. mindern. Soll heißen: Wenn du dir richtig die Kante gibst, kann es sein, dass du am nächsten Tag wieder mal depressiv bist. Also wenns mal ein B. mehr werden soll, kann man die Tablette ja an dem Tag weglassen. Und es bleibt zu bedenken, das ja beides von der Leber wieder abgebaut werden muss.

15.03.2004 20:13 • #21


Hallo Alle zusammen!
Ich habe viel Erfahrung mit Paroxetin (Seroxat etc.), d.h. über Jahre. Aber die gewünschte Wirkung ist erst ab 40mg eingetreten.
Natürlich leide ich auch an gewissen Nebenwirkungen, wie übermäßiges Schwitzen und gesteigerten Appetit.
Ich habe mich den Freßattacken hingegeben, als ich mit der Einnahme begonnen hatte und habe über vier Monate fast zehn Kilo zugelegt.
Aber als ich auf die eigentliche Wirkung des Medikaments angesprochen hatte, nämlich die antidepressive, war mir klar, daß die Schuld für die Gewichtszunahme bei mir zu suchen ist. Seit ich darauf achte, mich nicht mehr Frustgelagen auszusetzen, nehme ich wieder ab. Und glaubt mir..
das hilft einem sehr auf dem Weg zur Besserung.
Außerdem wird das Medikament ja auch mal wieder abgesetzt! Doch Ihr müßt darauf achten, es auszuschleichen!
Ich hab den Fehler gemacht, Paroxetin sofort abzusetzen und ich möchte das nicht nochmal erleben... Mir gings weit dreckiger als zuvor.
Ach ja, an alle Mediziner unter Euch: Ich bin auch vom Fach und kann nicht verstehen, daß Ihr Andere Patienten gegen die behandelnden Ärzte anstachelt! Ihr müßt doch ganz genau wissen, daß die richtige Therapie für jeden individuell nur über "Versuch und Irrtum" gefunden werden kann. Deshalb ist es auch so wichtig, mit seinem behandelden Arzt in Kontakt zu bleiben, damit er die Therapie korrigieren kann!!

16.03.2004 20:03 • #22



Remergil Paroxetin Zoloft

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Hallo, wenn du noch etwas warten kannst, solltest du ein neues Medikament besser nicht direkt vor einer Prüfung ausprobieren.
Jeder reagiert anders, und vielleicht kannst du ja danach austesten, ob Remergil dir hilft. Leider ist es ja oft so, dass die Angst vor Prüfungen noch ansteigt...hm..schwierige Frage....aber so zwei Wochen, drei Wochen braucht man schon um festzustellen, ob es gut wirkt.

16.03.2004 21:15 • #23


Hallo an Alle!

...nun habe ich gedacht...nachdem ich oft hier ins Forum schaue...schreibst Du such mal etwas...

Nun meine Erfahrungen mit Antidepressiva:

Vor ca. 4 Jahren hat mir Fluoxetin recht gut geholfen...heute vertrag ich es nicht mehr...kriege Dauerangst davon...genauso ist es bei Citalopram.(hab es auch über ca. 3 Wochen ausprobiert)
Trevilor ging gar nicht...ich glaube davon hatte ich mehr Nebenwirkungen als überhaupt im Beipackzettel standen...
TZA vertrag ich auch wegen der Nebenwirkungen nicht...
Bespar=keine Nebenwirkung, keine Wirkung...na KLasse!

Letzen Sommer schien ein weiterer Versuch diesmal mit Remergil zu klappen...zunächst...keine Nebenwirkungen...das fand ich schon mal gut...
Die Ersten Wochen war ich allein schon gut drauf...da ich nun scheinbar endlich ein Mittel gefunden hatte ohne Nebenwirkungen!
Da ich von naturaus eher Untergewichtig bin...schon immer gewesen...kam es mit der Gewichtszunahme erst später...auch nur so 6-7kg in einem halben Jahr...
Nach diesem halben Jahr hab ich eine Blutkontrolle machen lassen...Routine...zum Glück...meine Leberwerte waren sehr in die Höhe geschnellt...so ein Mist...der Arzt sagte die Werte sind zu hoch...
So musste ich Remergil absetzen...und ehrlich gesagt bin ich heute fast ein bißchen froh darüber...denn wirklich geholfen hat es mir nicht...zumindest nicht gegen meine Sozialängste...
Nun kommt es ...da ich damals mit dem Fluoxetin überhaupt keine Probleme mit dem Absetzen hatte...dachte ich an nichts Böses...
Ich habe die Dosis gaaaanz langsam reduziert...zum Schluss bei 7,5 mg...
Nach dem kompletten Absetzten ging es ein zwaei Tage später los....ich habe fast 3 Wochen so gut wie nicht geschlafen (vor dem Remergil hatte ich keine großen Probleme mit dem Schlaf!)...und auch so...ich dachte ich dreh durch!!
Nach 2 Wochen war ich völlig fertig beim Arzt...und sagte nur machen sie was...
Er verschrieb mir Citalopram...und Tetrazepam....
Zunächst hab ich erstmal drei Nächte jeweils eine halbe Tetrazepam genommen....um wieder etwas Kraft zu tanken...
Und danach war der Große Spuk vorbei...allerdings hat es ca. 3 Monate gedauert bis ich wieder so ziemlich normal schlafen konnte...GUt geholfen hat mir dabei 1. Avena Sativa Urtinktur...und Coffea D12 (Coffea nehme ich immernoch Abends und es hilft mir gut)...sind beides Homöopathische Arzneimittel...
Na ja nun stehe ich wieder am Anfang...
Werd es als nächstes aber mal mit 5-HTP versuchen...
Antidepressiva mag ich erstmal nicht mehr (nach 8 gescheiterten versuchen)....
Aber ich möchte hier niemandem Angst machen...bei Jedem wirken die Medikamente anders...und wie Anfangs erwähnt hatte ich früher eine super Erfahrung mit Fluoxetin...

Noch kurz zu mir...bin 27 Jahre alte....habe Sozialphobie, Reizdarm...und vermutlich Fibromyalgie...

Also ein schönes Wochenende an Alle...

Liebe Grüße Meyla

20.03.2004 16:34 • #24


Hi,

ich habe gute Erfahrungen mit Zoloft gemacht. Ich hatte keine Nebenwirkungen (lediglich die ersten Tage leichte Übelkeit und Appetitlosigkeit), hab weder zugenommen (eher im Gegenteil - bedingt durch die anfängliche Appetitlosigkeit), noch sonst mich irgendwie gedämpft gefühlt. Ich hatte nicht mal das Gefühl, daß ich irgend etwas einnehme. Zoloft gehört zur SSRI-Gruppe und SSRI`s zählen zu den modernsten, wirksamsten und nebenwirkungsärmsten Anti-Depressiva. Remergil ist da nicht so günstig. Mir hat das Zoloft damals viel gebracht, ich habe große Fortschritte damit gemacht. Ich kenne viele Leute die SSRI`s nehmen - gerade bei Phobikern sind diese Tabs sehr gut (von einer Gewichtszunahme hat mir keiner was erzählt), was mir auch meine Psychologin neulich bestätigt hat, die ähnliche Erfahrungen mit ihren Klienten gemacht hat.

Alles Gute,
Marnie

21.03.2004 21:00 • #25


hallo zusammen,
hab mich jetzt endlich auch angemeldet. ich weiß jetzt auch
gar nicht wem ich hier antworte oder ob ich beim richtigen thema
bin.
also: war im sommer 2002 3 mon. in einer psych. klinik wegen
Dro. psychose. hab sehr viele und sehr hohe dosen
neuroleptika bekommen. leider hat da nie was gewirkt (fand ich).
die hölle ist glaub ich ein schei. dagen was in meinem kopf so los war und wie ich gelitten hab. nun aber zum thema: man gab mir 400 mg tegretal und 20mg seroxat pro tag mit auf die reise nach der klinik. (+psychotherapie). habe jetzt aber auf remergil umgeschwenkt, weil ich wieder lust auf sex hatte.( ich hatte fast zwei jahre lang völligen libidoverlust). das tegretal bleibt noch.
nehme 30mg remergil pro tag und mein gehirn hat seitdem sehr oft
ganz ganz kurze Aussetzter. so eine art sekundenschlaf. sehr oft wenn ich mein kopf in eine andere richtung drehe, als ob ich da mit dem denken irgendwie nicht richtig nach komme.

hat jetzt irgendjemand von euch auch schon so etwas mal gehabt?
nehme das remergil seit sechs tagen oder so.
und wer hat erfahrung mit Dro. und medikation?
(hoffentlich bin ich jetzt bei euch in der richtigen ecke gelandet und nicht völlig verkehrt)

vielen dank im voraus, schöne grüße...

P.S. bin 24, seroxat war ansonsten ganz gut, Dro., Alk. mit den ganzen begleiterscheinungen!?
mehr fällt mir jetzt nicht ein.

22.03.2004 00:54 • #26




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