Pfeil rechts
3

T
Hallo ihr lieben,
Ihr habt mir schon so oft geholfen und ich weis nicht an wen ich mich wenden soll.
ich beziehe ab Dienstag wieder Krankengeld.
Ich hab ein neues Jobangebot bei dem ich am 15 Februar anfangen kann.
Bei mir müsste ich am 15 Dezember zum 31 Januar kündigen.
Zu mir auf Arbeit möchte ich auch nicht mehr zurück. Schaffe es nicht. 20 Urlaubstage hab ich auch noch.

Kann ich während ich Krankengeld beziehe meinen Job kündigen? Oder entfällt dann mein Krankengeld ?
Und was ist dann vom 01. Februar bis 15 Februar ? Das wäre praktisch mein Resturlaub. Muss ich mich dann für diese 15 Tage arbeitslos melden oder wie ?
Würde ja eh kein Arbeitslosengeld bekommen da ich ja selbst gekündigt habe

ich bin eh schon am kämpfen und überlegen ob ich den neuen Job annehmen soll und dann kommen ständig neue Fragen

18.11.2022 18:21 • 22.11.2022 #1


12 Antworten ↓


Kassi27
Hallo,

mir ging es ähnlich. Also du kannst in der Krankschreibung kündigen ohne den Anspruch auf Krankengeld zu verlieren. Manchmal ist gerade der alte Job ja auch der Grund bzw. Auslöser der Krankheit.

Wenn das vom behandelnden Arzt bestätigt wird, gibt es auch beim Arbeitsamt keine Sperre.

Theoretisch brauchst du das ja eh nicht, solltest du bis zur neuen Stelle krankgeschrieben sein.

Dein Resturlaub muss abgegolten werden, da Du nach dem 30.06. gekündigt hast. Also wenn Du nicht wieder hingeht Dann geht das nur in Form von Geld.

Ich hoffe, das hat Dir etwas weitergeholfen.

LG Kassi

18.11.2022 18:26 • #2


A


Neues Jobangebot und weiss nicht was tun

x 3


T
Das heißt ich kündige zum 31.01
Und lass mich aber bis zum 14.02 krankschreiben und bekomme auch bis zum 14.02 Krankengeld ?

Und die 20 Tage Resturlaub müssen mir dann ausbezahlt werden ?

18.11.2022 18:30 • #3


Kassi27
@this_is_me, jap genauso könnte das laufen.

18.11.2022 18:36 • #4


T
Ich hab da irgendwie kein gutes Gefühl dabei. Die Krankenkasse könnte doch sagen: wie ? Sie wissen jetzt schon dass sie im Februar wieder arbeitsfähig sind ?

Ich muss den neuen Vertrag bis nächste Woche Freitag unterschrieben haben.. ist das auch in Ordnung ?

18.11.2022 18:37 • #5


Kassi27
Ob du gesund bist oder krankgeschrieben bist entscheidet ja der Arzt. Da kann die Krankenkasse nichts sagen.

Wenn Du dich wieder fit fühlst, kannst dich auch gesund schreiben lassen und dann Arbeitslosengeld beantragen, wenn du vorher 1 Jahr in Anstellung warst.

Ich würde sehen, wie es dann in einem Monat bei dir aussieht und danach entscheiden. Fakt ist, es kann dir keiner mit einer Krankschreibung irgendwas verwehren..

Ich hatte damals auch deswegen bei der Krankenkasse angerufen und die waren echt sehr hilfsbereit und verständnisvoll.

18.11.2022 18:43 • #6


T
Vielen Dank für deine Antwort !

18.11.2022 19:03 • #7


Kassi27
Gerne und alles Gute für Dich.

18.11.2022 19:45 • #8


T
Ich habe im Internet nochmal nachgelesen und da steht drin dass die Krankenkasse eine Sperre des Krankengeldes einberufen kann, wenn ich während meiner Erkrankung selbst kündige .. oh Mann… was stimmt denn jetzt nur ?

18.11.2022 19:48 • #9


Kassi27
Hey,

wenn Dich das so verunsichert, ruf doch einfach bei der Krankenkasse an und frag, wie sich das mit dem Krankengeld verhält, wenn du selbst kündigst.

Das habe ich, wie gesagt, auch getan und es gab da gar kein Problem.

Im Internet kann man so einiges finden, wenn man sucht.

LG

19.11.2022 17:54 • x 1 #10


Shelby
mhm, bist du denn nun krank oder bist du nur krank geschrieben? Und wenn du krank bist, wie kannst du dann wissen ob du einen neuen Job anfangen kannst? Ein neuer Job ist ja meist eine besondere Herausforderung am Anfang, oder?

19.11.2022 17:58 • x 1 #11


M
Zitat von Kassi27:
Manchmal ist gerade der alte Job ja auch der Grund bzw. Auslöser der Krankheit.


Das sehe ich auch so. Und da du nicht zu deinem alten Job zurückkehren willst, würde ich schon kündigen.

22.11.2022 11:17 • #12


T
Guten Abend,

ich bin nicht nur krank geschrieben. Ich bin krank. Aber seit ein paar Tagen geht es mir besser.
Habe mittlerweile einen neuen Job gefunden im Home Office um mich zu entlasten. Bevor ich jetzt Nachrichten bekomme dass das ein vermeidungsverhalten ist zwecks sozial Phobie. Ja, mag sein. Aber ich kann einfach nicht mehr. Ich weis dass ich trotzdem dran bleiben muss ich und mich den Problemen stellen. Aber das kann ich nicht wenn ich auf Arbeit bei mir diese doppelte Belastung habe .. in meiner Freizeit bin ich froh wenn ich niemanden sehen muss.
Ich erhoffe mir dadurch dass ich dann nur kaputt bin von der Arbeit und ich dann genug Energie habe um mich zu konfrontieren.
Vielleicht stärkt das sogar mein Selbstbewusstsein, weil ich was neues lerne.. ich habe schon Angst davor. Aber ich habe immer vor allem Angst, vor allem vor Veränderungen. Und wegen dieser Angst, fange ich nie was neues an.

Der neue Job würde erst Mitte Februar los gehen. Das heißt, ich habe noch Zeit und hoffe dass es mir dadurch noch besser geht..

22.11.2022 21:19 • x 1 #13


A


x 4





Dr. Reinhard Pichler