Hallo...

Ich suche schon seid längeren einen Therapieplatz. Leide seid ca. 15 Jahren an Sozialer Phobie mit den gleichen Symtomen wie die meisten hier auch. Leider bin ich bisher nicht so richtig fündig geworden. Entweder der Therapeut behandelt nur privat oder man hat ewig lange Wartezeiten. Dann hab ich mich an das Westfälischen Zentrum für Psychatrie gewandt weil die auch Therapien anbieten. Das Erstgespräch war ziemlich klasse und ich hab das erste Mal Hoffnung gespürt die Sache in den Griff zubekommen. Richtige ärztliche Betreuung. Nun der Haken... Die wollen das ich mindestens 8 Wochen dort bleibe weil das den besten Erfolg bringen würde. Im Grunde hab ich nix dagegen. Aber wie erkläre ich das meiner freundin die von nichts weiß? Wie sag ich Ihr das ich für 8 Wochen in die Klappse gehe? Die wird mich bestimmt verlassen. Und meinem Arbeitgeber? Was erzähl ich dem? Ich würde das gerne machen weil ich von der Sache überzeugt bin. Aber wie? Hat jemand Erfahrung mit Klinikaufenthalt? Wäre sehr dankbar über jeden Kontakt. Nehme seid Heute Zoloft. Mal schauen was es bei mir bringt.

Gruß an alle

05.05.2003 13:37 • 05.05.2003 #1


1 Antworten ↓

Hallo!!

Ich bin jetzt für die nächsten Wochen in einer Tagesklinik! Von früh 8.30 - 16 Uhr täglich! Danach geht man ganz normal nach Hause!
Die Therapien in einer Klinik hören eh meist 16 Uhr auf, also wäre ein stätionärer Aufenthalt überflüssig!

Leider weiß ich auch noch nicht, wie ich es meinem Arbeitgeber erkläre?!

Deiner Freundin gegenüber musst du ehrlich sein!! Sie liebt dich doch wie du bist - also was soll sich jetzt plötzlich ändern, wenn sie den Begriff "Sozialphobie" kennenlernt?!

Außerdem ist es keine Klappse!! Dort findest du Menschen aus allen Bereichen - studierte oder ungebildete Leute! Die Psyche und Seele sucht nicht bestimmte Zielgruppen auf, um dort ihr Unwesen zu treiben! Sie kann Jeden treffen!

Lieber Gruß,
butterfly

05.05.2003 19:27 • #2





Dr. Reinhard Pichler