Hallo Community,

ich weiß nicht mehr wohin mit meinen Problemen, deswegen habe ich vor kurzem hier ein Profil erstellt. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen
Und zwar habe ich folgendes Problem:
Ich glaube ich leide schon seid dem ich klein bin an eine soziale Phobie. Früher dachte ich immer ich bin extremst schüchtern und das legt sich mit der Zeit schon.
Aber wenn ich so Rückblicke könnte ich vor allem schulisch/beruflich nie was durchziehen, also wirklich permanent wie jeder andere Mensch es auch macht zum Beispiel in die Schule regelmäßig gehen. Ich hatte immer mega viele Fehlzeiten. Damals habe ich es und die Lehrer auch so hingestempelt das ich einfach keine Lust auffiel Schule habe.
Aber als ich vor kurzem darüber nachgedacht habe ist mir dann auch aufgefallen das ich nicht mal mehr bei schuldpraktikas von 2 Wochen regelmäßig da sein könnte. Schon am Anfang ist es mir soooo dermaßen Unangenehm da zu sein. Ich weiß nicht was ich tun soll,wo ich hingucken soll, ob ich fragen soll oder lieber nicht, ob die anderen merken wie unangenehm mit die Situation erscheint und und und..
aber irgendwie habe ich es dann doch ggeschafft mein Abi zu machen mit 22! Übrigens auf einer Regelschule, wo es normal ist das die Leute mit 18 Uhr Abi in der Tasche haben.
Und jetzt könnte ich im Oktober entscheiden was ich mache möchte Studium oder ein Freiwilliges Soziales Jahr. So, und dummerweise was meine schlecht Situation jetzt erklärt, habe ich mich für ein FSJ in der *Tadaaaa* Psychiatrie entschieden in der suchtabteilung wo ich den Kontakt suchen muss und auch gegebenfalls mich durchsetzen muss um die Patienten zurechtzuweisen, weil die wegen den Entzug gröstenteils einfach schei. drauf sind und jemanden verbal angreifen. Das FSJ mache ich jetzt ungefähr 10 Tage und jeden Tag gerate ich immer mehr an mein Limit...nicht nur wegen den Patienten sondern auch wegen meinen Kollegen. Ich fühle mich so aufgezwungen freundlich weil ich nicht möchte das man es mir anmerkt wenn ich in Verlegenheit kommender Angst habe meine Kollegen in die Augen zu gucken oder Angst habe im Mittelpunkt zu stehen bzw. zu reden.
im Berufsleben ist man halt mehr gefordert in sozialen Kontakten und ich merke dass das einfach nicht funktionieren will bei mir .. Ich weiß auch das ich eine Verantwortung gegenüber den anderen habe. Die sind schließlich auch psychisch angeknackste Menschen , aber den Umgang mit Patienten bekomme ich relativ gut auf die Reihe weil ich keinen längeren Kontakt habe.die bleiben da höchstens 2 Wochen. Somitsind das fremde und mit denen gelingt mir der Kontakt gut weil ich nicht das Gefühl habe Leistung zu zeigen. Aber wie gesagt, diese paar Patienten die einen verbal angreifen,das geht mir richtig nah. Auch meine Kollegen merken das.Heute beispielsweise war es sehr anstrengend und man hat mir angemerkt dass es mir zu viel wurde und mich hat man gefragt ob es mir gut geht. Ich habe es bejaht weil ich nicht weiß wie ich damit umgehen soll.. Ich habe Angst zu versagen weil ich eig vor hatte dagegen anzukämpfen. Zudem beziehe ich Agl 2 und wohne alleine und wenn ich kündigen sollte werden die mich auffordern einen Teil Zeit oder Vollzeit Job zu suchen, wo ich aber nicht weiß ob ich das schaffen werde. Ich sehe es ja an meinen FSJ das ich es da schon schwer habe. Jetzt überlege ich meine Wohnung zu kündigen, dann zu meiner Mutter zu ziehen,damit Ich endlich das Agl 2 kündigen kann und einfach einen Aushilfsjob suchen kann und bis nächstes Jahr, bis mein Studium anfängt dann jobbe.(ein aushilfsjob schaffe ich mit Mühe und Not) Folgende Probleme ergeben sich dabei aber: ich habe ne Frist von 3monaten ich muss also meine Miete irgendwie bezahlen. Ich werde eine Lücke in meiner Rentenversicherung haben und ich werde mich darüber ärgern das ich das FSJ nicht mal ein Monat ausgehalten habe. Ich kann keine richtigen Praktikas aufweisen, weil ich immer abgebrochen habe.. zudem kommt noch hinzu das ich zu meiner shizphren kranken Mutter ziehen werde, wegen der ich diese Soziale phobie unter anderen wegen traumatischen Erlebnissen habe, was eig der Grund war warum ich ausgezogen bin. Jetzt versehen wir uns halt viel besser weil ich älter bin und anders damit umgehe, aber es verunsichert mich trotzdem.. ich weiß nicht was ich tun soll. Ich würde so gerne in die Therapie aber da sind die Wartezeiten so unendlich lang bis dahin habe ich 5 mal gekündigt
Soviel zu meinen Problemen. Der Text ist ein bisschen zu lang geworden.. ich freue mich trotzdem auf ein paar Tipps
Freundliche Grüße
Ice

14.11.2017 15:53 • 14.11.2017 #1




Dr. Reinhard Pichler