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Amalthea77
Ich habe nach einigem Überlegen Kontakt zur Caritas aufgenommen, die ambulant betreutes Wohnen anbieten.

Ich bin halt doch sehr eingeschränkt, was die Gestaltung meines Alltags, Freizeitaktivitäten, das Knüpfen sozialer Kontakte oder den Weg in einen Beruf betrifft. Nicht nur durch den Mutismus, auch durch die soziale Phobie und die Depressionen.

Die Caritas bietet halt Hilfe in dieser Hinsicht an und ich habe nun nächste Woche einen Termin, wo mir das alles vorgestellt werden soll. Möchte mir das auf jeden Fall mal ansehen, wobei dir mir so helfen können, damit mein Leben etwas normaler wird und ich besser zurechtkomme.

Mein Mann weiß noch gar nichts davon, habe es bisher nicht geschafft, mit ihm darüber zu reden. Aber ich werde ihm vor dem Termin noch eine E-Mail schicken, wo ich ihm alles schreibe.
Keine Ahnung, was er davon hält, aber da er mir auch keine wirkliche Hilfe bietet und er selber auch seine Probleme hat, die mich zusätzlich belasten, wird er davon auch nur profitieren.

Hat jemand Erfahrung mit ambulant betreutem Wohnen? Würde mich da gerne drüber austauschen

31.03.2014 09:29 • 20.02.2019 #1


17 Antworten ↓


rede mit deinem mann drüber. esbirngt nichts, wenn du dann einfach weg bist und eine email schickst, da kommt er sich auch verarscht vor...

31.03.2014 12:01 • #2



Ambulant betreutes Wohnen Erfahrungen (Caritas)

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Was wäre denn bei dem betreuten Wohnen anders als bisher?
Was geschieht dort?

Und wäre es nicht möglich, dass du in deinem eigenen zu Hause ambulant betreut wirst?

31.03.2014 13:29 • #3


Amalthea77
Ihr habt etwas falsch verstanden. Es geht hier um ambulant betreutes Wohnen. Ich wollte jetzt nicht von zu Hause ausziehen, oder so

01.04.2014 07:44 • #4


Fantasy
Ich hab 3,5 Stunden Ambulant Betreutes Wohnen in der Woche und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Hab das hauptsächlich, um nach meinen ewig langen Klinikaufenthalten wieder besser in's Leben hier draußen zurück zu finden und wieder mehr am Leben teilzuhaben.

01.04.2014 11:02 • #5


Ich finde das ne gute Idee hab letztes Jahr als ich noch tief drin hing auch drüber nachgedacht
Wenigstens 2 mal die Woche um Einkauf und so zu erledigen.

Habs dann aber doch dank meines psycholog. Heilpraktikers nicht mehr gebraucht.

ABer bevor man sich wieder Abhängig vom Partner maht ist es besser so ...vergess aber nicht auch weiter Therapie zu machen und zu trainieren denn iwann möchtest du ja wieder eigenständig sein oder?

Du schaffst das.

01.04.2014 11:07 • #6


Fantasy
So Sachen wie Einkaufen mach ich ja alleine, bei mir geht es ja eher um Freizeitgestaltung/Unternehmungen, ein bißchen rauskommen, aktiver werden, etc. Na ja, und später dann vielleicht auch mal darum, wie es jobmäßig mal weitergehen könnte...
Therapie mach ich ja auch weiter...

Oder war das jetzt an die Threaderstellerin gerichtet?!

01.04.2014 11:12 • #7


Ja Fan aber es macht ja nix das ist doch schön wenn du einiges schon selbst machst
weiter so

01.04.2014 18:29 • #8


Fee*72
Hallo..

ich hatte mal das ambulante,betreute wohnen..Hilfe bei Wegen,Einkaufen,terminen,Umzugsangelegenheiten..gespräche,es is vielseitig und kann helfen..
eine Frage,warum willst du deinem Mann eine Emailschreiben?Redet ihr nicht miteinander ?Ihr wohnt doch zusammen oder?

lg
Fee

01.04.2014 18:43 • #9


Amalthea77
Danke fuer eure Antworten.

@Fee: Ich leide unter selektivem Mutismus, in bestimmten Situationen kann ich nicht, oder kaum sprechen. Deswegen kommuniziere ich schwierigere Themen mit meinem Mann oft per Email

02.04.2014 08:17 • #10


Fee*72
@ Amalthea77 ,danke für deine Offenheit..das is sicher nich leicht für dich/euch...
wünsche dir viel Glück,das du gute Hilfe findest..

02.04.2014 08:21 • #11


Amalthea77
Danke

02.04.2014 08:25 • #12


14.02.2019 17:18 • #13


Safira
Hallo Ana

Ich kann mir vorstellen das es viele unterschiedliche Meinungen dazu gibt. Es spielt auch eine große Rolle, welche Motivation und Intereresse der jeweilige Mitarbeiter auf die Bewohner/Hilfesuchende hat. Hast Du denn schon eine bestimmte Einrichtung im Auge?

14.02.2019 18:05 • x 1 #14


@Safira
ja, es wurde mir eine empfohlen, aber ich bin mir echt nicht sicher, ob ich das brauche..klar müsste ich zunächst ein Gespräch führen, aber selbst dazu kann ich mich nicht durchringen, noch nicht...es würde mir helfen, wenn der eine oder andere irgendwelche Erfahrungen sammeln konnte, egal, ob positiv oder negativ...aber ich denke, dann wüsste ich eher, ob ich das wirklich brauche oder nicht..

14.02.2019 18:21 • #15


Safira
ja da hast Du Recht. Sicher melden sich noch ein paar, die was dazu sagen können. Kann man sich die Einrichtungen nicht vorher anschauen? Was macht es bei Dir so ratsam das Du ins Betreute Wohnen sollst? Magst Du darüber erzählen?

14.02.2019 18:24 • #16


Zitat von Safira:
ja da hast Du Recht. Sicher melden sich noch ein paar, die was dazu sagen können. Kann man sich die Einrichtungen nicht vorher anschauen? Was macht es bei Dir so ratsam das Du ins Betreute Wohnen sollst? Magst Du darüber erzählen?


Ja, könnte ich, aber ich hab's nicht so mit Entscheidungen, wenn ich gar nichts darüber weiß. Wenn ich mich dafür entscheide, werde ich natürlich auch erst einmal dorthin gehen müssen, um ein Gespräch zu führen. Aber ich will mir auch nichts aufdrängen lassen, ich hab da oft meine Schwierigkeiten und wenn ich mich dafür entscheide und merke nach und nach, dass es doch nichts für mich ist, dann habe ich wieder dieses Versagensgefühl und mache mir tausend Gedanken darüber... Einzelne Erfahrungen könnten mir da schon ein bisschen helfen, glaube ich. Hauptsächlich über das ambulante betreute Wohnen..

14.02.2019 18:30 • #17

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kleinerVogel
Ich habe mich damals nicht lange über das betreute Wohnen informiert. Die in der Tagesklinik haben gesagt, das wäre gut für mich und mir eine Adresse gegeben. Weil ich mich nicht traue zu telefonieren habe ich da eine Mail hingeschrieben.
Ich war die erste, die auf die Art den Kontakt hergestellt hat.
Es hat gut geklappt damit und ich war jahrelang sehr zufrieden. Es war nur ein kleiner Betrieb und wenige Mitarbeiter, die Betreuungen machten. Seitdem habe ich mehrfach meine Bezugsbetreuerin gewechselt. Mal aus eigenem Wunsch, mal, weil es von deren Seite aus notwendig war.
Im Hilfeplan oder Teilhabeplan, wie es heute heißt, wurden die Ziele festgelegt. Dabei war ich gefragt, zu sagen, wobei ich Hilfe brauche. Das hat in den Jahren verändert. Im Bericht, vor dem nächsten Teilhabeplan, wird dann geschrieben, wie es gelaufen ist, was für Ziele ich erreicht habe, teilweise erreicht habe und oder gar nicht erreicht habe.
Liebe Grüße, kleiner Vogel

20.02.2019 10:14 • #18



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Dr. Reinhard Pichler